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VHS Witten/Wetter/Herdecke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
VHS Witten/Wetter/Herdecke
Datei:Logo VHS Witten Wetter Herdecke.svg
Schulform Volkshochschule
Gründung 1977
Adresse Holzkampstraße 7
58453 Witten
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 26′ 41″ N, 7° 22′ 10″ OKoordinaten: 51° 26′ 41″ N, 7° 22′ 10″ O
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Träger Witten, Wetter, Herdecke
Leitung Bettina Sommerbauer
Website www.vhs-wwh.de

Die VHS Witten | Wetter | Herdecke ist die gemeinsame Volkshochschule der Städte Witten, Wetter und Herdecke.

Geschichte

Datei:Witten VHS Programm 1928-12-09.jpg
Programm des Heimat-Abends der VHS Witten vom 9. Dezember 1928; Sponsor war das später „arisierte“ Kaufhaus Alsberg & Blank

Die Volkshochschule Witten wurde 1919 in der Aula der Gerichtsschule gegründet. In den 1920er Jahren zahlte die Stadt Witten der vereinsgetragenen VHS jährliche Zuschüsse. Anfang der 1930er Jahre musste die Stadt aufgrund der Weltwirtschaftskrise diese Zahlungen einstellen und so fand 1933 die vorerst letzte Lehrveranstaltung der VHS Witten statt. Während der Zeit des Nationalsozialismus ruhte der VHS-Betrieb. 1946 wurde die VHS wiedergegründet. 1963 bezog die VHS die Villa Friedrich Lohmann sen. als VHS-Haus. 1964 übernahm die Stadt Witten die Trägerschaft der VHS Witten vom Volkshochschulverein.

Datei:Witten-Annen Stammhaus Ostermann.jpg
Hauptverwaltung und Seminarzentrum in Annen

1977 fusionierten die Volkshochschule Witten, die 1974 gegründete Volkshochschule Wetter<ref>Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Deutsche Nationalbibliothek, abgerufen am 8. Dezember 2012.</ref> und die 1948 gegründete Volkshochschule Herdecke<ref>Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Deutsche Nationalbibliothek, abgerufen am 8. Dezember 2012.</ref> zum Volkshochschulzweckverband Witten | Wetter | Herdecke.<ref>Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Deutsche Nationalbibliothek, abgerufen am 8. Dezember 2012.</ref> Seit Mitte der 1990er Jahre nutzt die VHS ehemalige Räumlichkeiten des Möbelhauses Ostermann in Annen als Seminarzentrum, in die 2011 auch die Geschäftsstelle aus dem Haus Witten umzog.<ref>Möbelhaus Ostermann. einrichtungsforum.de, abgerufen am 9. Dezember 2012.</ref><ref>VHS verlässt Haus Witten. Geschäftsstelle der Volkshochschule zieht um. Ruhr Nachrichten, 14. April 2011, abgerufen am 20. Januar 2018.</ref> Ende 2007 beschloss die VHS die Gründung einer gemeinnützigen GmbH.<ref>Witten. Vhs wird ein Geschäft. WAZ, 16. November 2007, abgerufen am 1. Dezember 2016.</ref>

Datei:Witten Rundkiosk Hauptstrasse.jpg
Verkaufsstelle und Veranstaltungsort der VHS in der Innenstadt in einem denkmalgeschützten Rundkiosk

Sonja Leidemann, zwischen 2004 und Oktober 2020 Bürgermeisterin von Witten, war 1998–2004 Leiterin der VHS Witten | Wetter | Herdecke.<ref>Bürgermeisterin Sonja Leidemann. Stadt Witten, abgerufen am 22. März 2017.</ref>

Öffentlich geförderte Beschäftigung, Integration und Arbeitsmarktprojekte

Die Volkshochschule Witten | Wetter | Herdecke führt Projekte für das Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge, die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter Witten durch. Bis 2020 betrieb sie zum Beispiel in Kooperation mit der QuaBED den Secondhandbaumarkt Capbaumarkt in Witten Annen.

Literatur

  • Ralf Molkenthin, Hardy Priester: „Den Menschen wollen wir bilden.“ Zur Geschichte der Wittener Volkshochschule. In: VOHM (Hrsg.): Jahrbuch des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark. Band 100. Witten 2000, S. 209–250.
  • 50 Jahre VHS. 1919–1969. Volkshochschule der Stadt Witten. 1. Auflage. Volkshochschule, Witten 1969.
  • Heinrich Schoppmeyer: Witten. Geschichte von Dorf, Stadt und Vororten. Band 2. VOHM, Witten 2012, ISBN 978-3-00-040266-1.

Weblinks

Commons: VHS Witten/Wetter/Herdecke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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