Vötting (Freising)
Vötting Große Kreisstadt Freising
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2841)&title=V%C3%B6tting 48° 24′ N, 11° 43′ O
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| Höhe: | 455 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 2841 (1. Juli 2024)<ref>Einwohner-Statistik der Stadt Freising (Freising). Abgerufen am 15. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 85354 | |||||
| Vorwahl: | 08161 | |||||
Lage von Vötting in Bayern
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Vötting ist ein Stadtteil im Westen der Großen Kreisstadt Freising in Bayern. Im Süden/Südwesten Vöttings schließt sich das Freisinger Moos an.
Geschichte
972 taucht in Urkunden des Hochstifts Freising zum ersten Mal der Name Fettinga, später auch Vettinga auf. 1141 tauschte Bischof Otto I. von Österreich die Ortschaft Vettinga an das Kloster Weihenstephan und wurde so Teil der späteren Klosterhofmark Weihenstephan.
Im Jahre 1158 ließ der Abt des Klosters Weihenstephan, Rapoto, am westlichen Hang des „Weihenstephaner Berges“ eine dem hl. Jakobus geweihte Kirche errichten; sie wurde im Zuge der Säkularisation in Bayern 1803 abgerissen. Die heutige neugotische St.-Jakobus-Kirche wurde in den Jahren 1854 bis 1857 erbaut.
Der Ort war bis 1255 Teil des Hochstifts Freising. Ab 1255 wurden die Herzöge von Baiern-Landshut Vögte über Weihenstephan und entfremdeten es dem Hochstift. Vötting gehörte dann bis zur Säkularisation 1803 zur Klosterhofmark Weihenstephan.
Die 1818 durch das bayerische Gemeindeedikt begründete Gemeinde Vötting wurde am 1. April 1937 mit ihren Ortsteilen Weihenstephan, Dürnast und Plantage nach Freising eingemeindet. Teile der Gemeinde wurden nach Sünzhausen umgegliedert.<ref></ref>
1960 bis 1970 erfolgte die Entwicklung des Baugebietes Mitterfeld, wodurch sich die Bevölkerung Vöttings fast verdoppelte. Von 2015 bis 2021 wurde die Westtangente Freising errichtet, die Vötting in einem 705 m langen Tunnel unterquert.
Einwohner
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1871 | 345 |
| 1925 | 749 |
| 1950 | 1568 |
| 2024 | 4560 |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten
- St.-Jakobus-Kirche, erbaut 1854 bis 1857 im neugotischen Stil mit reicher bauzeitlicher Ausstattung.
- Pfarrhaus mit flachem Walmdach, erbaut 1854 bis 1855
Kultur
Beim Vöttinger Weiher im Südwesten des Ortes wurde von 1991 bis 2015 in den Sommerferien das zweitägige Musikfestival Prima leben und stereo veranstaltet.
Jakobsweg
In Vötting beginnt eine Zweigroute des Münchner Jakobsweges nach Santiago de Compostela.
Bildung
- Grundschule Vötting
- Kindergarten St. Jakob
Forschungseinrichtungen
- Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung
- Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB)
- Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München
-
Pfarrhaus Vötting
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Grundschule Vötting
Vereine
- Sportverein SV Vötting<ref>Internetseite des SV Vötting, abgerufen am 1. November 2015.</ref>
- Schützenverein Hubertus Vötting<ref>Internetseite des Schützenvereins Hubertus Vötting, abgerufen am 1. November 2015.</ref>
- Tanzsportverein Rrc Flyn Dance Freising e. V.
- Kriegerverein Vötting-Hohenbachern
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Vötting auf einer Webseite über den Jakobsweg Vötting
- Vorlage:Bavarikon Ort
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