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Uz (Bibel)

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Uz ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=he |SCRIPTING=Hebr |SERVICE={{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| }} | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | Ivrit | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | neuhebräisch | {{#if: {{#invoke:TemplUtl|faculty| 0}} | hebräisch}}}}}} | hebräisch}} |SUITABLE=iv modern prefix neu}}, Vorlage:GrcS) ist im Alten Testament der Name jenes Landes, in dem die biblische Gestalt Ijob (auch Hiob o. Job) wohnte (Vorlage:Bibel/Link). Das Land Uz wird außer im Buch Ijob noch in Vorlage:Bibel/Link und in Vorlage:Bibel/Link erwähnt. Darüber hinaus werden in der Bibel vier Personen mit dem Namen Uz erwähnt.

Land Uz

Wo genau sich Uz befand, ist unbekannt. Zwei Lokalisierungen werden in der Forschung hauptsächlich diskutiert: Edom, das Gebiet östlich des südlichen Teils der Jordansenke und Aram in der Nähe des Zweistromlandes.<ref>Markus Witte: Uz. Erstellt: Juli 2009, Deutsche Bibelgesellschaft, auf bibelwissenschaft.de [1]</ref>

Unabhängig davon muss es für die Feinde Ijobs (z. B. Chaldäer) erreichbar gewesen sein.

Datei:Edom.png
Ungefähre territoriale Ausdehnung des Stammesverbandes, in der späten Eisenzeit im Lande Uz (=Edom); eine der Hypothesen

Auch gemäß dem Theologen Siegfried Zimmer liegt Uz außerhalb Israels, im Grenzgebiet des heutigen Jordanien zu Saudi-Arabien. Damit ist klar, dass es sich bei Ijob nicht um einen Israeliten handelt, er gehörte nicht zum auserwählten Bundesvolk und war aus israelitischer Sicht ein „Heide“. Auch der Name Ijob (deutsch auch: Hiob) deutet auf eine nicht-israelitische Herkunft hin: Der Name kommt in Israel nicht vor, ist aber in Israels Nachbargebieten einer der häufigsten Namen. Da Ijob im Verlaufe der Geschichte als ein Vorbild dargestellt wird (“Auf der Erde gibt es keinen zweiten wie ihn. Er ist mir aufrichtig und vollständig ergeben”, 1{{#if:8|,8}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}), ist also der beste Jahwe-Verehrer ein Nicht-Israelit. Die Verortung der Geschichte im Lande Uz und Ijobs Namensgebung könnten demnach auf viele Leser im alten Israel provozierend gewirkt haben.<ref>Vorlesung von Siegfried Zimmer, abgerufen auf Worthaus.org am 20. März 2021.</ref><ref>Stephen J. Vicchio: The Book of Job: A History of Interpretation and a Commentary. Wipf and Stock Publishers, 2020, ISBN 978-1-7252-5725-2, S. 48 f</ref>

Uz als Personenname

Uz, Sohn Arams

Als Personen- und Stammesname bezeichnet Uz nach (Vorlage:Bibel/Link) den erstgeborenen Sohn Arams und Enkel Sems. Seine Brüder heißen Hul, Geter und Masch. Uz gilt als Namensgeber eines aramäischen Stammes. Der Abschnitt der Völkertafel Vorlage:Bibel/Link, in dem Uz und seine Brüder erwähnt werden, gehört der Priesterschrift an.

Der muslimische Gelehrte Ibn Kathīr identifiziert mit Uz den Vater des ʿAd. Dieser ist der Stammvater des im Koran erwähnten Volkes ʿĀd.

Uz, Sohn Nahors

Uz heißt auch der erstgeborene Sohn von Abrahams Bruder Nahor (Vorlage:Bibel/Link). Seine Mutter hieß Milka und seine Brüder Bus, Kemuël, Kesed, Haso, Pildasch, Jidlaf und Betuël. Seine von Rëuma geborenen Halbbrüder sind Tebach, Gaham, Tahasch und Maacha.

Uz, Sohn Dischans

Weiter ist Uz der erstgeborene Sohn des Häuptlings der Horiter Dischan (Vorlage:Bibel/Link) bzw. Dischon (Vorlage:Bibel/Link) und Enkel Esaus. Sein Bruder heißt Aran.

Uz, Vater Meraris

Schließlich ist Uz im Buch Judit der Vater Meraris und Großvater der Hauptperson dieses Buches (Vorlage:Bibel/Link).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />