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Uttenhofen (Pfaffenhofen an der Ilm)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Uttenhofen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(433)&title=Uttenhofen 48° 34′ N, 11° 32′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(433) 48° 33′ 31″ N, 11° 32′ 24″ O
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Höhe: 422 m
Einwohner: 433 (31. Dez. 2024)<ref>Einwohnerzahlen und -entwicklung. Stadt Pfaffenhofen an der Ilm, abgerufen am 27. Juli 2025.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 85276
Lage von Uttenhofen in Bayern
Datei:Uttenhofen.jpg
Kirche St. Sebastian

Uttenhofen ist ein Stadtteil von Pfaffenhofen an der Ilm im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.

Geographie

Das Pfarrdorf Uttenhofen liegt rechtsseits der Ilm in der Aue und auf dem Unterhang des Flusstales rund fünf Kilometer nordöstlich der Stadtmitte.

Geschichte

Datei:Gedenktafel für Fremdarbeiterkinder.jpg
Gedenktafel für die polnischen Kinder
Datei:PAF Gedenkstätte Nationalsozialismus 10.jpg
Tafel am Haus der Begegnung

Erstmals wird Uttenhofen Ende des 11. Jahrhunderts als zweigliedriger Burgstall Burggraben erwähnt, der sich circa eineinhalb Kilometer südöstlich der Kirche in einer Spornlage über der Ilm befand.

Eingliederung nach Pfaffenhofen

Anlässlich der Gemeindegebietsreform wurde Uttenhofen mit der zugehörigen Einöde Köglhaus am 1. Januar 1972 in die Kreisstadt Pfaffenhofen an der Ilm eingegliedert.<ref></ref>

Die „Kinder von Uttenhofen“

Während des Dritten Reiches befand sich dort ein Kinderlager für osteuropäische Kinder. Man hat sich um die Kinder so wenig gekümmert, dass sie schnell gestorben sind und außerhalb der Friedhofsmauer vergraben wurden.

Dieses Kinderlager war ein auf Befehl Heinrich Himmlers geschaffenes sogenanntes „Ausländerkinderpflegelager“, das 1944 neben dem heute abgerissenen Köhlhaus in der Nähe der Kirche eingerichtet worden war. Eine Augenzeugin hat laut Tafel die schlimmen Zustände in diesem Lager geschildert.

Sehenswürdigkeiten

  • Die Filialkirche St. Sebastian besitzt einen Turm aus dem 13./14. Jahrhundert, die Kirche selbst wurde um 1900 neu erbaut.
  • Etwa einen Kilometer nördlich von Uttenhofen liegt der Weiler Griesbach mit der unverputzten Filialkirche St. Petrus.

Baudenkmäler

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Uttenhofen

Bodendenkmäler

Siehe: Liste der Bodendenkmäler in Pfaffenhofen an der Ilm

Literatur

  • Reinhard Haiplik: Pfaffenhofen unterm Hakenkreuz. 2. erw. Auflage. Pfaffenhofen 2005, ISBN 3-9805521-6-0.
  • Uttenhofen. In: Heinrich Streidl: Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm, 2. Auflage 1980, Ludwig Verlag Pfaffenhofen, ISBN 3-7787-3149-1, S. 431–435
  • Josef Brückl: Eine Reise durch den Bezirk Pfaffenhofen, Verlags-Druckerei Udart, Pfaffenhofen 1950, S. 89–94

Weblinks

Commons: Uttenhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile von Pfaffenhofen an der Ilm

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