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Ute Noack (Skilangläuferin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ute Noack Vorlage:SportPicto
Nation Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR
Geburtstag 27. Dezember 1961
Geburtsort Annaberg-BuchholzDeutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR
Karriere
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Bronze 1985 Seefeld 4 × 5 km
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 8. Januar 1983
 Gesamtweltcup 6. (1984/85)

Ute Noack, verh. Lindner (* 27. Dezember 1961 in Annaberg-Buchholz) ist eine ehemalige DDR-Sportlerin im Skilanglauf. Sie gewann die Bronzemedaille mit der 4 × 5-km-Staffel während den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1985 in Seefeld. Bei den Olympischen Winterspielen 1984 wurde sie Achte beim 5-km-Langlauf der Frauen.

Während ihrer Leistungssportkarriere wurde ihr das Dopingmittel Oral-Turinabol verabreicht. Als sie sich wegen Unverträglichkeiten weigerte, die Pillen zu nehmen, wurden ihr die Anabolika heimlich in Vitamintrunks gegeben.<ref name="FP">Jens Eumann: Wunden, die die Zeit bis heute nicht heilte, in: Freie Presse Online vom 5. Februar 2010, abgerufen am 24. September 2014.</ref><ref>Journalist kritisiert Stasi-Seilschaften im Thüringer Wintersport thueringer-allgemeine.de, 18. Februar 2011</ref><ref>Thomas Purschke in Geraer Gedenkstätte über den "Staatsplan Sieg", Ostthüringer Zeitung, 17. Februar 2011</ref> Sie hat einen schwerbehinderten Sohn, der an angeborener Muskelatrophie leidet.<ref name="FP" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />