Urpflanze
Urpflanze ist ein Begriff, den Johann Wolfgang von Goethe im Rahmen seiner botanischen Studien und naturwissenschaftlichen Schriften verwendete.<ref name=":0">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Er stellte sich darunter ein Modell einer Pflanze und den dazugehörigen Schlüssel vor. Ausgearbeitet hat Goethe diesen Gedanken in seiner Schrift Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Er möchte zeigen „wie man die Gesetze der Pflanzenbildung sich geistreich vorzustellen habe“.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Die Gesetze sind Schlüssel, mit denen man das Modell in Bewegung setzen kann. Die Gesetze beziehen sich auf die verschiedenen Bildungsvorgänge der Pflanze.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Der Begriff der Urpflanze in Goethes Texten
Goethe verwendete den Begriff am 25. März 1787 in Neapel ein erstes<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> und 1831 ein letztes Mal, als er die Geschichte seiner botanischen Studien mitteilte.<ref name=":0" /> Am 25. März 1787 schrieb er: „Herdern bitte ich zu sagen, dass ich mit der Urpflanze bald zu Stande bin, nur fürchte ich, dass niemand die übrige Pflanzenwelt darin wird erkennen wollen.“ In den darauf folgenden Monaten lässt die Urpflanze Goethe nicht mehr los. Am 17. April fragt er sich im botanischen Garten in Palermo: „Im Angesicht so vielerlei neuen und erneutes Gebilde fiel mir die alte Grille wieder ein, ob ich nicht unter dieser Schar die Urpflanze entdecken könnte. Eine solche muss es denn doch geben! Woran würde ich sonst erkennen, dass dieses oder jenes Gebilde eine Pflanze sei, wenn sie nicht alle nach einem Muster gebildet wären.“<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref><ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Goethe war auf der Suche, nach einer konkreten Pflanze, die dieses Muster vollkommen zeigen würde. Diese Erwartungshaltung war, wie er später eingestand, ein Irrtum. In einem Entwurf eines Briefes an Nees von Esenbeck im August 1816 schaut Goethe belustigt darauf zurück, wie er die Urpflanze als reale Pflanze zu finden hoffte: „In den Tagebüchern meiner Italienischen Reise, an welchen jetzt gedruckt wird, werden Sie, nicht ohne Lächeln, bemerken, auf welchen seltsamen Wegen ich der vegetativen Umwandlung nachgegangen bin; ich suchte damals die Urpflanze, bewußtlos, daß ich die Idee, den Begriff suchte wonach wir sie uns ausbilden könnten.“<ref>Digitale Bibliothek Sonderband: Goethe: Leben und Werk, Briefe S. 27815, vgl. Goethe-WA-IV, Bd. 27, S. 144.</ref> Er erkennt bald seinen Fehler, schon am 9. Juni 1787 vermeldet Goethe begeistert seine Einsicht in einem Brief an Charlotte von Stein: „Ferner muss ich Dir vertrauen, dass ich dem Geheimnis der Pflanzenzeugung und -organisation ganz nahe bin und daß es das einfachste ist, was nur gedacht werden kann. […] Die Urpflanze wird das wunderlichste Geschöpf von der Welt über welches mich die Natur selbst beneiden soll. Mit diesem Modell und dem Schlüssel dazu, kann man alsdann noch Pflanzen ins Unendliche erfinden, die konsequent sein müssen, das heisst: […] eine innerliche Wahrheit und Notwendigkeit haben. Dasselbe Gesetz wird sich auf alles übrige Lebendige anwenden lassen.“<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Nach seiner Rückkehr aus Italien macht Goethe sich daran seine Gedanken zu konkretisieren. 1790 veröffentlicht er seine Metamorphosen-Schrift Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären. In dieser Arbeit beschreibt Goethe die Metamorphosenreihe von den Keimblättern über die Stängelblätter bis zu den Blütenblättern mit den Staub- und Fruchtblättern. Goethe betont die Blattnatur, die die genannten Organe gemeinsam haben. Der Begriff Urpflanze verwendet er längere Zeit nicht mehr, dafür aber die Begriffe Modell, Muster, Typus, Idee der Pflanze und 1794 in seiner Begegnung mit Schiller spricht er von einer symbolischen Pflanze: „[…] da trug ich die Metamorphose der Pflanzen lebhaft vor, und liess, mit manchen charakteristischen Federstrichen, eine symbolische Pflanze vor seinen Augen entstehen.“<ref>Goethe-Wörterbuch, digitalisierte Fassung im Wörterbuchnetz des Trier Center for Digital Humanities, Version 01/25, Metamorphose, abgerufen am 14. Januar 2026. Unter dem Stichwort Pflanze ‘symbolische P.’ für eine Grundform, ein Modell der durch Metamorphose determinierten Pflanzengestalten (in Goethes Aufzeichnungen dem früheren Begriff der Urpflanze folgend). [bei Schiller] trug ich die Metamorphose der Pflanzen lebhaft vor, und ließ, mit manchen charakteristischen Federstrichen, eine symbolische P. vor seinen Augen entstehen WA 36,250,28</ref> Goethe beschreibt 1831, was ihn bei seinen Studien auf seiner Reise nach Italien geholfen hat. Es kommt durch die unterschiedlichsten Landschaften und lernt neue Pflanzen kennen. Er stellt dabei fest, dass „das Geschlecht sich zur Art, die Art zur Varietät, und diese wieder durch andere Bedingungen ins Unendliche sich verändern kann […] Die allerentferntesten jedoch haben eine ausgesprochene Verwandtschaft, sie lassen sich ohne Zwang miteinander vergleichen. Wie sie sich nun unter einen Begriff sammeln lassen, so wurde mir nach und nach klar und klärer, daß die Anschauung noch auf eine höhere Weise belebt werden könnte : ein Forderung, die mir damals (am 17. April 1787) unter der sinnlichen Form einer übersinnlichen Urpflanze vorschwebte. Ich ging allen Gestalten, wie sie mir vorkamen in ihren Veränderungen nach, und so leuchtete mir am letzten Ziel meiner Reise, in Sizilien, die ursprüngliche Identität aller Pflanzenteile vollkommen ein, und ich suchte diese nunmehr überall zu verfolgen und wieder gewahr zu werden“.<ref name=":0" /> Goethe hat sich für die Geschichte der einzelne Pflanze interessiert. Er untersuchte, um es modern auszudrücken, die Homologie der seitlich an der Sprossachse inserierten Organe und stellte fest, dass diese die Blattnatur gemeinsam haben.
Abbildungen
Goethe veröffentlicht 1817 seine Metamorphosen-Schrift aus dem Jahr 1790 ein zweites Mal, jetzt unter dem Titel Die Metamorphose der Pflanzen.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Im gleichen Jahr veröffentlicht Friedrich Siegmund Voigt seine Grundzüge einer Naturgeschichte.<ref name=":2">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Voigt war Professor für Medizin und Botanik an der Universität Jena und auf Goethes Empfehlung Direktor des Botanischen Gartens in Jena. Er verfasste 1812 einen Katalog der Pflanzen des Botanischen Gartens. Voigt war der erste, der eine Abbildung zur Veranschaulichung von Goethes Metamorphosenlehre, zur Idee der Urpflanze veröffentlichte. Dazu musste er eine Pflanze wählen, die möglichst viel von der Idee der Urpflanze zeigt. Er wählte die Stinkenden Nieswurz (Helleborus foetidus). zur Erläuterung von Goethes vegetabilische oder sukzessisve Metamorphose. Er verweist auf Taf. III „... wo zur Ansicht ein sehr sprechendes Beispiel, der Helleborus foetidus abgebildet ist, eine Pflanze, die man nicht überall zur Hand hat. Aber jede Pflanze kann mehr oder minder zur Erläuterung dienen“.<ref>{{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}| |}}}}{{#if:Friedrich Siegmund Voigt|Friedrich Siegmund Voigt: }}{{#if:|{{#if:Seite 435 'grundzüge einer naturgeschichte : als geschichte der entstehung und weiteren ausbildung der naturkörper ; mit drei kupfern' - Viewer | MDZ|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Seite 435 'grundzüge einer naturgeschichte : als geschichte der entstehung und weiteren ausbildung der naturkörper ; mit drei kupfern' - Viewer | MDZ}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}|{{#if:https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10076691?page=455%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=Seite 435 'grundzüge einer naturgeschichte : als geschichte der entstehung und weiteren ausbildung der naturkörper ; mit drei kupfern' - Viewer | MDZ}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://www.digitale-sammlungen.de/en/view/bsb10076691?page=455}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=Seite 435 'grundzüge einer naturgeschichte : als geschichte der entstehung und weiteren ausbildung der naturkörper ; mit drei kupfern' - Viewer | MDZ}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:{{#if: 2026-01-19 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}
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Goethe äußerte 1831 den Wunsch, dass Pierre Jean François Turpin, den er als einsichtigen Botaniker und genausten Zeichner schätzen gelernt hat, „seine Geschicklichkeit zu dem Zwecke einer bildlichen Darstellung der Pflanzenmetamorphose ernstlich hinleiten wollte“.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Goethe wusste nicht, dass Turpin bereits 1804 eine Illustration zur Metamorphosenlehre verfasst, aber noch nicht veröffentlicht hat. Sie zeigt eine Vielzahl an möglichen, Blatt-, Blüten-, Wurzel- und Stängelformen. Die Abbildung wurde 1837 veröffentlicht.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Turpin schrieb dazu „Diese Pflanze demonstriert die Einheit der organischen Komposition, die ausstrahlende oder zentrifugale Entwicklung, die ursprüngliche Identität aller Blatt- und seitlichen Anhangsorgane, ihre unaufhörlichen, gegenseitigen, allmählichen und unmerklichen Metamorphosen, die konstante Reihenfolge ihrer relativen Position am Stamm und schließlich den großen Unterschied, den die Armut des Erdsystems im Vergleich zum Reichtum des Luftsystems bietet.“<ref>Originaltext: Ce Végétal à démontrer l'Unité de composition organique, l'Evolution rayonnante ou centrifuge, l'Identité originelle de tous les organes appendiculaire foliacés et latéraux , leurs Métamorphoses incessantes, mutuelles, graduées et insensibles, l'ordre constant de leur situation relative sur la tige, et, enfin, la grande différence qu'offre le dénûment du Système terrestre comparé à la richesse du Système aérien.</ref> Er zitiert Goethe: „Natura infinita est , sed qui symbola animadverterit , omnia intelliget , licet non omnino.“ (Die Natur ist unendlich, aber wer die Symbole beobachtet, wird alles verstehen, wenn auch nicht vollständig.)
Moderne Rezeption
Die Morphologie hat seit Goethe das Modell der bedecktsamigen Pflanze immer umfassender gestalten können. So kann man heute den Lebenszyklus der Angiospermen als Modell nehmen, Goethes Beitrage an diesem Modell bezieht sich auf die Blattnatur der seitlich inserierten Organe, vom Keim- bis zum Fruchtblatt.
Goethe hat sich bei seinen Studien beschränkt auf die einjährige Pflanze: „Wir werden […] bei der folgenden Demonstration die Pflanze nur insofern betrachten, als sie einjährig ist […].“<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Die vegetative Knospe mehrjähriger Gewächse hat er bei seinen Überlegungen zwar gestreift, aber nicht genauer untersucht. Bei der Betrachtung eines jungen Kastanienzweiges (Aesculus hippocastanum) mit Übergangsformen zwischen Schuppenblättern und Laubblättern stellt er fest: „Es bilden sich die Blätter nicht mehr aus sondern sie kommen in schuppenförmiger Gestalt zum Vorschein, sie sind nahe an einander gedrängt, in einander geschoben, und das äußere Ansehen hat viel Ähnliches mit einem Blumen-Kelche.“<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Und in der Legende zur Abbildung der Kastanienknospe heißt es: „Die aufgebrochene Knospe eines Kastanienbaumes. Es ist die Absicht zu zeigen, wie hier die Winterkälte, die verursacht, dass der Zweig nicht legal fortsprossen kann, durch eine äussere Wirkung eine Zusammenziehung verursacht, eine Centralstellung bewirkt und gleichsam einen Kelch und Krone bildet, aus welchen der Zweig weiter heraustreibt, auch kann man sehen, wie die Stengelblätter sich nach und nach eben wie bey der Entwicklung aus dem Samen sich ausbilden.“<ref name=":1">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Zu einem eingehenderen Vergleich der Knospe mit der Blütenknospe kommt es nicht.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Der Begriff der Urpflanze wird heute unterschiedlich interpretiert. Im Wiktionary heißt es: „ein von Goethe geprägter Begriff, der einen abstrakten, gedanklichen Typus der Samenpflanzen bezeichnet.“<ref>Urpflanze, auf wiktionary.org, abgerufen am 18. Januar 2026.</ref> Und im Lexikon der Biologie heißt es: „Urpflanze, von J.W. von Goethe geprägter Begriff, der einen durch Abstraktion gebildeten, gedanklichen ‚Typus‘ der Samenpflanzen bezeichnet.“<ref>Urpflanze, auf spektrum.de, abgerufen am 18. Januar 2026.</ref> Der Begriff der Urpflanze bleibt solange abstrakt als man sich nur mit dem Modell der bedecktsamigen Pflanze befasst und nicht mit den Schlüsseln, die dieses Modell in Bewegung setzen. Nicht abstrakt, sondern lebendig wird das Modell in dem Moment als man anfängt die Metamorphosen nachzuvollziehen.
Literatur
- Die Schriften zur Naturwissenschaft. (Im Auftrage der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina begründet von K. Lothar Wolf und Wilhelm Troll.) Vollständige, mit Erläuterungen versehene Ausgabe von Dorothea Kuhn, Wolf von Engelhardt und Irmgard Müller. Weimar 1947 ff., ISBN 3-7400-0024-4
Weblinks
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Einzelnachweise
<references />
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:URL
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:"
- Wikipedia:Weblink offline fix-attempted
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Toter Link/URL fehlt
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt
- Johann Wolfgang von Goethe
- Botanik
- Überholte Theorie (Biologie)