Urethrozystozele
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| {{#if: N81.1 | N81.1 | Eintrag fehlt }} | Zystozele (Prolaps der vorderen Scheidenwand) Zystozele mit Urethrozele | Eintrag fehlt }} |
| {{#ifeq:|ja|ICD-10 online (GM-Version 2026)|ICD-10 online (WHO-Version 2019)}} | |
Eine Urethrozystozele oder Cystourethrocele bezeichnet das Tiefertreten der vorderen Scheidenwand, wenn davon auch Harnröhre (Urethra) und Harnblase betroffen sind (beide liegen ventral der Scheidenwand).<ref>C. Anthuber u. a.: Morphologische und funktionelle Beckenbodenstörungen aus gynäkologischer Sicht. In: Der Radiologe, 2000, 40, S. 437–445; Springer-Verlag</ref> Ist nur die Blase betroffen, so spricht man von einer Zystozele.
Ursächlich ist dabei eine Insuffizienz (Schwäche) des Halteapparates (z. B. Ligamenta pubourethralia).<ref>W. Janni u. a.: Facharzt Gynäkologie. Urban & Fischer-Verlag, 2008, ISBN 978-3-437-23915-1, S. 212, books.google.de</ref>
Eine Urethrozystozele kann für das Entstehen einer Harninkontinenz verantwortlich sein. Die Therapie erfolgt in der Regel operativ.<ref>W. Fischer u. a.: Urogynäkologie in Praxis und Klinik. Walter de Gruyter, 1995, ISBN 3-11-013571-X, S. 258, books.google.de</ref>
Einzelnachweise
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