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Ur (Einheit)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Ur war ein Flüssigkeitsmaß im Großfürstentum Siebenbürgen und glich auch dem Ur als Getreidemaß. Das Maß entsprach dem Eimer.

  • 1 Ur = {{#if:3|57023|{{#if:2|5702|{{#if:570|1570|⁄}}}}}} Pariser Kubikzoll<ref>Johann Friedrich Krüger: Vollständiges Handbuch der Münzen, Maße und Gewichte aller Länder der Erde … . Verlag Gottfried Basse, Quedlinburg/Leipzig 1830, S. 359.</ref> = 11,56 Liter (11,5696<ref>Eduard Döring: Handbuch der Münz-, Wechsel-, Maß- und Gewichtskunde … . Verlag J. Hölscher, Koblenz 1862, S. 231.</ref>)

Die Maßkette ging vom Kübel aus und war

  • 1 Kübel = 4 Viertel = 8 Ur = 92,557 Liter<ref>Leopold Carl Bleibtreu: Handbuch der Münz-, Maaß- und Gewichtskunde, und des Wechsel-, Staatspapier-, Bank- und Actienwesens europäischer und außereuropäischer Länder und Städte. Verlag von J. Engelhorn, Stuttgart 1863, S. 530.</ref>
  • 1 Ur = 8 Maaß = 16 Halbe = 32 Seidel

Das Siebenbürger Maaß war dem Wiener Maaß fast gleich in der Praxis (1,445 zu 1,415015 Liter).<ref>Leopold Carl Bleibtreu: Handbuch der Münz-, Maaß- und Gewichtskunde, und des Wechsel-, Staatspapier-, Bank- und Actienwesens europäischer und außereuropäischer Länder und Städte. Verlag von J. Engelhorn, Stuttgart 1863, S. 403.</ref>

Literatur

  • Gustav Wagner, Friedrich Anton Strackerjan: Kompendium der Münz-, Maß-, Gewichts- und Wechselkurs-Verhältnisse sämtlicher Staaten und Handelsstädte der Erde. Verlag Teubner, Leipzig 1855, S. 116.

Einzelnachweise

<references />