Upernivik (Insel, Uummannaq)
| Upernivik
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Uummannap Kangerlua/Baffin Bay | |||||
| Geographische Lage | 71° 16′ N, 52° 45′ W
{{#coordinates:71,266666666667|−52,75|primary
|
dim=30000 | globe= | name=Upernivik | region=GL-AV | type=isle
}} |
|
| ||||||
| Länge | 30 km | |||||
| Breite | 23,2 km | |||||
| Fläche | 512,3 km² | |||||
| Höchste Erhebung | Paalup Qaqqaa 2007 m | |||||
| Einwohner | unbewohnt | |||||
Upernivik ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine grönländische Insel im Distrikt Uummannaq in der Avannaata Kommunia.
Geografie
Die Insel befindet sich im Norden des Uummannap Kangerlua. Mit einer Fläche von 512 km²<ref>GIS-Daten der offiziellen dänisch-grönländischen Karte.</ref> ist sie die viertgrößte Insel Westgrönlands. Der Sund Illorsuit Imaat (Illorsuit Sund) im Westen trennt Upernivik von der Insel Illorsuit. Im Norden verläuft der Fjord Kangerlussuaq, auf dessen gegenüberliegender Seite sich das Festland befindet. Im Osten grenzt der Inukassaat Sulluat Upernivik von der Halbinsel Qiioqi ab. An der Nordspitze der Insel befindet sich die vorgelagerte Insel Qinngusaaq mit einigen Nebeninseln. Upernivik ist äußerst gebirgig und stark vergletschert. Der höchste Punkt ist der Berg Paalup Qaqqaa mit einer Höhe von 2007 m.<ref>Paalup Qaqqaa auf Peakbagger.com (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Mehrere große Gletscher prägen die Insel in Ost-West-Richtung, der größte ist der Qunnertusup Sermia. Im Osten der Insel befindet sich ein großer See, der Qalatuup Tasersua.<ref>Nunat Aqqi. Karte über die vom Grönländischen Ortsnamenausschuss offiziell anerkannten Ortsnamen (Vergleiche Kartenlayer Forvaltningskort oder Nykortlægning 2022). Oqaasileriffik.</ref>
Geschichte
An der Südwestküste von Upernivik befand sich früher der Wohnplatz Upernavik Næs. Dieser war bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts bewohnt und galt als der altertümlichste des ganzen Kolonialdistrikts. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war der Wohnplatz unbewohnt. Von 1894 bis in die 1920er Jahre war Upernavik Næs erneut besiedelt. Seither ist die Insel wieder unbewohnt.<ref>Vorlage:Grönland200</ref><ref>Jens Christian Madsen: Udsteder og bopladser i Grønland 1901–2000. Atuagkat, 2009, ISBN 978-87-90133-76-4, S. 166 f.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />