United Nations Military Observer Group in India and Pakistan
| UNMOGIP | |
|---|---|
| Einsatzgebiet | Jammu und Kashmir |
| Deutsche Bezeichnung | Militärbeobachtergruppe der Vereinten Nationen in Indien und Pakistan |
| Englische Bezeichnung | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Französische Bezeichnung | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Spanische Bezeichnung | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Basierend auf UN-Resolution | 91 (30. März 1951) |
| Art der Mission | Beobachtermission |
| Beginn | Januar 1949<ref name=":0">UNMOGIP Facts and Figures. 7. Oktober 2016, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Ende | andauernd |
| Leitung | Major General José Eladio Alcaín Datei:Flag of Uruguay.svg Uruguay |
| Todesfälle | 13 (Stand: November 2023) |
| Lage des Einsatzgebietes | Datei:India Jammu and Kashmir locator map.svg |
Die Militärbeobachtergruppe der Vereinten Nationen in Indien und Pakistan, kurz UNMOGIP (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), ist eine Beobachtermission der Vereinten Nationen im Grenzgebiet von Jammu und Kashmir, die den Kaschmirkonflikt zwischen Indien und Pakistan um die Region Kaschmir im westlichen Himalaya beobachtet. Sie ist wechselweise in Srinagar und Islamabad stationiert.
Hintergrund
Nach der am 3. Juni 1947 beschlossenen Teilung Indiens in Pakistan und Indien stand es dem Fürstenstaat Kaschmir frei, unabhängig zu bleiben bzw. sich Indien oder Pakistan anzuschließen. Der Maharaja Kaschmirs entschied sich für ein unabhängiges Kaschmir. Wenig später marschierte das pakistanische Militär in Kaschmir ein. Auf Ersuchen des Maharajas unterstützte Indien dessen Fürstenstaat im Kampf gegen Pakistan. Als Bedingung wurde die Angliederung an Indien festgelegt. Der erste Indisch-Pakistanische Krieg (Erste Kaschmirkrieg) brach aus.
Zur Beobachtung der Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Indien und Pakistan entsandte die UN Beobachter, welche bereits im Januar 1949 eintrafen und bereits vor dem Waffenstillstand von Karachi im Juli 1949 eingesetzt wurden.<ref name=":1">Ursprung UN-Mission. 28. September 2016, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Einsatz der UN-Militärbeobachter, und aufgrund der UN-Resolution 39 wurde die United Nations Commission for India and Pakistan (UNCIP) eingerichtet, wurde mit der UN-Resolution 47 von 1948 auch auf den Einsatz von Militärbeobachtern ausgeweitet. Diese überwachen insbesondere die eingerichtete Demarkationslinie, die Line of Control (LOC).
Am 30. März 1951 wurde die UNCIP mit der UN-Resolution 91 durch die Nachfolgemission United Nations Military Observer Group UNMOGIP offiziell ersetzt, um den Waffenstillstand zwischen beiden Staaten weiterhin zu überwachen.<ref name=":1" />
Trotzdem ist es 1965 zu einem zweiten Indisch-Pakistanischem Krieg um Kaschmir gekommen. Die Line of Control wurde 1972, nach dem Bangladesch-Krieg (Dritter Indisch-Pakistanischer Krieg), im Shimla-Abkommen neuerlich festgesetzt. 1999 brach ein weiterer Konflikt aus, der Kargil-Krieg, der auf Kaschmir begrenzt blieb und mit einem Rückzug auf die Linie von 1972 endete.
Organisation
Die UN-Hauptquartiere der UNMOGIP befinden sich von Mai bis Oktober in Srinagar in Indien, und von November bis April in Islamabad in Pakistan. Die Beobachtungsstützpunkte befinden sich in Domel, Kotli, Bhimber, Rawalakot, Sialkot, Skardu, Gilgit, Rajouri, Poonch, Baramulla und Jammu.
Beteiligte Länder
- Argentinien
- Brasilien
- Finnland
- Ghana
- Kroatien
- Mexiko
- Südkorea
- Schweden
- Schweiz
- Rumänien
- Philippinen<ref>UNMOGIP, Fact sheet, aufgerufen am 8. Mai 2025</ref>
Personal und Budget
- Personal: 44 Militärbeobachter, 75 zivile Mitarbeiter (2025)<ref name=":0">UNMOGIP Facts and Figures. 7. Oktober 2016, abgerufen am 3. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- Jahresbudget: ca. 10,08 Mio. Dollar (2025)<ref name=":0" />
- Verluste: 5 Militärs, 1 Militärbeobachter, 2 internationale sowie 3 lokale zivile Mitarbeiter
Literatur
- Hermann Loidolt: Einsatz am Nanga Parbat – UNMOGIP. In: Christian Ségur-Cabanac, Wolfgang Etschmann (Hrsg.): 50 Jahre Auslandseinsätze des Österreichischen Bundesheeres (= Schriften zur Geschichte des Österreichischen Bundesheeres). Hrsg. vom Generalstab des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport und dem Heeresgeschichtlichen Museum, Wien 2010, ISBN 978-3-9502653-1-6, S. 715 ff.
Weblinks
- Webpräsenz der UNMOGIP (englisch)
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
| Laufende Missionen: | ||
| Beendete Missionen: |
UNMIT (2006-2012, Osttimor) |
UNOMIG (1993-2009, Georgien) |
UNOTIL (2005–2006, Osttimor) |
UNMISET (2002–2005, Osttimor) |
UNTAET (1999–2002, Osttimor) |
INTERFET* (1999–2002, Osttimor) |
UNAMET (1999, Osttimor) |
UNMOT (1994–2000, Tadschikistan) |
UNTAC (1992–1993, Kambodscha) |
UNAMIC (1991–1992, Kambodscha) |
UNGOMAP (1988–1990, Afghanistan/Pakistan) |
UNIPOM (1965–1966, Indien/Pakistan) |
UNSF (1962–1963, Neuguinea) |