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U-Bahnhof Hallerstraße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hallerstraße
(ehem. Ostmarkstraße)<ref name="Haltestellennamen" />
U-Bahnhof in Hamburg
Hallerstraße
Bahnsteig der U-Bahn-Station
Basisdaten
Stadtteil Rotherbaum und Harvestehude
Eröffnet 2. Juni 1929<ref name="Haltestellennamen" />
Gleise (Bahnsteig) 2
Kürzel HR
Barrierefreier Ausbau ja
Koordinaten 53° 34′ 22″ N, 9° 59′ 20″ OKoordinaten: 53° 34′ 22″ N, 9° 59′ 20″ O
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Nutzung
Strecke(n) KellJung-Linie
Linie(n) U1Datei:Hamburg U1.svg
Umstiegsmöglichkeiten BusBus 15, 114, 606
Fahrgäste 18.658 (Mo–Fr, 2019)<ref name="Fahrgastzahl">HVV-Fahrgastzahlen im Transparenzportal Hamburg, veröffentlicht am 15. Oktober 2020, abgerufen am 9. April 2022</ref>

Der U-Bahnhof Hallerstraße ist eine U-Bahn-Haltestelle der Linie U1 der U-Bahn Hamburg. Die Haltestelle befindet sich an der Grenze zwischen den Stadtteilen Rotherbaum und Harvestehude unter der Kreuzung der namensgebenden Hallerstraße mit der Rothenbaumchaussee. Die Station wurde 1929 eröffnet und wird von der Hamburger Hochbahn betrieben.<ref name="Haltestellennamen">Haltestellennamen - Hamburger Hochbahn, fredriks.de, abgerufen am 1. Juni 2021</ref>

Lage und Nutzung

Die Station ist unter der Kreuzung Hallerstraße/Rothenbaumchaussee gelegen. Heute befinden sich hier Wohn- und Geschäftshäuser sowie das Multimedia Centre Rotherbaum, weswegen die Haltestelle auch diesen Namenszusatz trägt. Sie bindet zudem unter anderem das naheliegende Tennisstadion am Rothenbaum, die Hörfunkabteilung und Verwaltung des Norddeutschen Rundfunks sowie weite Teile der Universität Hamburg an das Hamburger Schnellbahnnetz an. Der U-Bahnhof hat täglich 18.658 Ein- und Aussteiger (Mo–Fr, 2019).<ref name="Fahrgastzahl">HVV-Fahrgastzahlen im Transparenzportal Hamburg, veröffentlicht am 15. Oktober 2020, abgerufen am 9. April 2022</ref>

Geschichte

Die Station wurde als Teil der KellJung-Linie eröffnet, heute ein Teil der Linie U1. Unmittelbar an der Station Hallerstraße lag das Rothenbaum-Stadion des Hamburger SV, das seit 1997 mit Wohnhäusern bebaut ist.

Beim Bau der Haltestelle wurden Vorleistungen für den Bau des Alsterhalbrings in Form einer besonderen Stützenkonstruktion in der Bahnsteigmitte geschaffen, um für die geplante kreuzende, in Richtung Osten die Alster unterquerende Linie einen Treppenaufgang bauen zu können. Von 1938 bis 1945 trug der Bahnhof den Namen Ostmarkstraße.

Während des Abrisses und Umbau eines ehemaligen Bunkers zu einem Multimediazentrum in unmittelbarer Nähe zum Rothenbaum-Stadion und dessen Bebauung wurde der U-Bahnhof 1997 modernisiert. Im Zuge dessen schuf der in Hamburg lebende Künstler Jürgen Linden eine Installation für die Haltestelle, bestehend aus einem an der Stelle der Stützenkonstruktion der erwähnten Bauvorleistung auf den Boden aufgemalten Tennisplatz mit zwei Tennisspieler-Gemälden in Acryl an dessen Enden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie Jürgen Linden (Memento vom 11. September 2014 im Internet Archive) Abgerufen am 29. November 2012</ref> Seit dem 6. Oktober 2015 weist die Haltestelle einen Fahrstuhl auf und ist somit barrierefrei.<ref>U-Bahn-Haltestelle Hallerstraße ist barrierefrei, nahverkehrhamburg.de, 10. Oktober 2015, abgerufen am 9. August 2020</ref> Im Zuge dieser Umbauarbeiten wurde der mittlere Teil des Bahnsteigs angehoben um ein barrierefreies Ein- und Aussteigen zu ermöglichen und der aufgemalte Tennisplatz durch ein Schachbrettmuster zur Kennzeichnung ersetzt.

Verkehrsanbindung

Linie Verlauf

Vorlage:Linienverlauf SPNV Hamburg/U1

Am U-Bahnhof Hallerstraße besteht Übergang zur MetroBus-Linie 15, zur StadtBus-Linie 114 und zur NachtBus-Linie 606.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />