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U-Bahnhof Dehnhaide

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dehnhaide
U-Bahnhof in Hamburg
Dehnhaide
Bahnsteig
Basisdaten
Stadtteil Barmbek-Süd
Eröffnet 1. März 1912 (Erbaut 1908–1910)
Neugestaltet 1950, 1974, 1993–1995
Geschlossen 7/1943–6/1950
Gleise (Bahnsteig) 2
Koordinaten 53° 34′ 45″ N, 10° 2′ 27″ OKoordinaten: 53° 34′ 45″ N, 10° 2′ 27″ O
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Nutzung
Strecke(n) Ringlinie
Linie(n) U3Datei:Hamburg U3.svg
Umstiegsmöglichkeiten BusBus 171, 607<ref>Haltestelle Dehnhaide, hvv.de, abgerufen am 16. Mai 2024</ref>
Fahrgäste 14.119 (mo–fr, 2019)<ref name="Fahrgastzahl" />
Datei:U-Bahnhof Dehnhaide Eingang.jpg
Nordzugang zum U-Bahnhof an der Dehnhaide

Der U-Bahnhof Dehnhaide ist eine Haltestelle der Hamburger U-Bahn-Linie U3 im Stadtteil Barmbek-Süd. Das Kürzel der Station bei der Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „DE“.<ref>Haltestellennamen - Hamburger Hochbahn, fredriks.de, abgerufen am 1. Juni 2021</ref> Der U-Bahnhof hatte 2019 werktäglich 14.119 Ein- und Aussteiger (mo–fr).<ref name="Fahrgastzahl">HVV-Fahrgastzahlen im Transparenzportal Hamburg, veröffentlicht am 15. Oktober 2020, abgerufen am 9. April 2022</ref>

Aufbau und Lage

Dehnhaide ist ein Hochbahnhof. Die namensgebende Straße wird unmittelbar nördlich der beiden etwa 120 Meter langen Seitenbahnsteige gekreuzt. Hier befindet sich der nördliche Eingang zum U-Bahnhof, über Treppen sind die beiden Bahnsteige unmittelbar zu erreichen, Aufzüge ermöglichen einen barrierefreien Zugang. Weitere feste Treppen befinden sich jeweils im südlichen Bereich der Bahnsteige. Bis auf etwa 20 Meter am Südende ist die gesamte Anlage vollständig überdacht.

Geschichte

Dehnhaide wurde als Teil der ersten Hamburger U-Bahn-Strecke, der sogenannten Ringlinie, bereits zwischen 1908 und 1910 errichtet. Im März 1912 konnte auf diesem Streckenabschnitt auch der Fahrgastverkehr aufgenommen werden. Ende der 1920er Jahre wurden die Bahnsteige in südliche Richtung von ursprünglich 60 Meter auf 90 Meter verlängert.

Durch englische Bombenangriffe (Operation Gomorrha) wurde im Juli 1943 die bis dahin dicht besiedelte Umgebung fast vollständig zerstört. Auch der U-Bahnhof selbst wurde so stark beschädigt, dass der Verkehr eingestellt werden musste. Erst nach Wiederaufbau konnte der Betrieb fünf Jahre nach Kriegsende, im Juli 1950, wieder aufgenommen werden.

1974 wurden die Bahnsteige auf 120 Meter Länge wiederum in südliche Richtung verlängert, damit die damals hier verkehrende Linie U2 mit 8- bzw. 9-Wagen-Zügen betrieben werden konnte. Anfang der 1990er Jahre wurde der Bahnhof komplett neu aufgebaut. Seitdem besitzt er auch die fast vollständige Überdachung der beiden Bahnsteige mit einer Bahnsteighalle. Zur Erreichung der Barrierefreiheit wurden die Bahnsteige erhöht und mit taktilen Streifen versehen, am äußersten Nordende wurde je ein verglaster Aufzug angebaut.

Weiteres

Das Haltestellenkürzel der Station Dehnhaide lautet „DE“. Der Abstand zum U-Bahnhof Barmbek beträgt fast 1,2 Kilometer, bis Hamburger Straße sind es hingegen nur etwa 600 Meter. Es besteht Umsteigemöglichkeit zur Stadtbuslinie 171 insbesondere Richtung Dulsberg und Farmsen. Etwa 100 m vom Bahnhof entfernt liegt eine Station von StadtRAD Hamburg.

Linie Verlauf

Vorlage:Linienverlauf SPNV Hamburg/U3

Weblinks

Commons: U-Bahnhof Dehnhaide – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />