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U-19-Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2014

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
U-19-Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2014
UEFA Under 19 Women's Championship 2014
Anzahl Nationen (von 48 Bewerbern)
Europameister NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande (1. Titel)
Austragungsort NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Eröffnungsspiel 15. Juli 2014
Endspiel 27. Juli 2014
Spiele 15
Tore 36 (⌀: 2,4 pro Spiel)
Torschützenkönigin NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Vivianne Miedema (6 Tore)
Datei:Yellow card.svg Gelbe Karten 22 (⌀: 1,47 pro Spiel)
Datei:Red card.svg Rote Karten (⌀: 0,07 pro Spiel)
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Spielorte 2014 in Norwegen

Die Endrunde der 17. U-19-Fußball-Europameisterschaft der Frauen wurde im Juli 2014 in Norwegen ausgetragen. Acht Mannschaften traten zunächst in einer Gruppenphase in zwei Gruppen und danach im K.-o.-System gegeneinander an. Spielberechtigt waren Spielerinnen, die am 1. Januar 1995 oder später geboren wurden. Erstmals nahmen Albanien, Malta und Montenegro an der Qualifikation teil. Irland konnte sich erstmals für die Endrunde qualifizieren. Turniersieger wurden erstmals die Niederländerinnen, die einen neuen Pokal erhielten, der den alten kleineren Pokal nach 12 Jahren ablöst.<ref>Neuer Pokal für U19-Frauen vorgestellt. In: uefa.com. UEFA, 20. November 2013, abgerufen am 21. November 2013.</ref>

Modus

Bei der Endrunde bildeten die acht Mannschaften zwei Gruppen zu je vier Mannschaften. In der Gruppenphase spielte jede Mannschaft innerhalb der Gruppe einmal gegen jede andere. Für einen Sieg gab es drei Punkte und für ein Unentschieden einen Punkt. Nach Abschluss der Vorrundenspiele qualifizierten sich die Gruppensieger und Gruppenzweiten für das Halbfinale.

Bei Punktgleichheit mehrerer Mannschaften in den Gruppenspielen wurden die Positionen zunächst anhand der größeren Zahl der Punkte aus den direkten Begegnungen ermittelt. War diese gleich, wurde zunächst die Tordifferenz und danach die Anzahl der erzielten Tore in den direkten Begegnungen verglichen. Waren dann immer noch zwei oder mehrere Mannschaften gleichauf, wurden als nächste Kriterien die Tordifferenz aus allen Spielen und dann die Anzahl der insgesamt erzielten Tore verglichen. Letztes Kriterium war die Fair-Play-Wertung.

Ab dem Halbfinale wurde das Turnier im K.-o.-System fortgesetzt. Spiele, die nach Ablauf der regulären Spielzeit unentschieden endeten, wären um zweimal zehn Minuten verlängert worden. Wäre auch nach der Verlängerung kein Sieger gefunden, wäre die Entscheidung im Elfmeterschießen gesucht worden. Beides war aber nicht notwendig, da alle Spiele in der regulären Spielzeit entschieden wurden. Die reguläre Spielzeit bei allen Spielen betrug zweimal 45 Minuten.

Qualifikation

Norwegen war als Ausrichter automatisch qualifiziert. Die übrigen 47 gemeldeten Nationalmannschaften wurden am 20. November 2012 auf elf Gruppen zu je vier Teams aufgeteilt. Deutschland, England und Spanien erhielten eine Wildcard für die 2. Qualifikationsrunde als die Teams auf den ersten drei Plätzen der UEFA-Rangliste.

Die Spiele fanden zwischen dem 21. und 26. September 2013 statt. Österreich war Gastgeber in Gruppe 1 und gewann sie souverän mit drei Siegen (8:0 gegen Israel, 2:0 gegen Aserbaidschan und 5:0 gegen Kroatien). Die Schweiz war in Gruppe 11 ebenfalls erfolgreich (3:1 gegen Nordirland, 8:0 gegen Lettland und 2:0 gegen die Ukraine). Die Gruppensieger und die 10 besten Gruppenzweiten erreichten automatisch die 2. Qualifikationsrunde (Eliterunde), die im April 2014 ausgetragen wurde. Die 21 Mannschaften plus Deutschland, England und Spanien wurden für die 2. Qualifikationsrunde auf sechs Gruppen zu je vier Mannschaften aufgeteilt. Die sechs Gruppensieger und der beste Gruppenzweite qualifizieren sich für das Finalturnier in Norwegen.

In der Eliterunde, die am 20. November 2013 in Nyon ausgelost wurde, traf Deutschland in Gruppe 4 auf Belgien, Tschechien und die Ukraine. Deutschland belegte am Ende der Eliterunde den 2. Platz. Ein 4:1-Sieg gegen Tschechien, ein 7:0-Sieg gegen die Ukraine und eine 1:0-Niederlage gegen Belgien reichten weder für den Gruppensieg noch zur Qualifikation als bester Gruppenzweiter für die Endrunde. Dasselbe passierte mit der Schweiz in Gruppe 1 durch zwei Siege (5:0 gegen Weißrussland und 2:1 gegen Portugal) und eine 0:1-Niederlage gegen Gastgeber Spanien. In Gruppe 5 hatte Österreich nur einen Punkt erzielt (1:1 gegen die Türkei), nach zwei Niederlagen gegen Endrundenteilnehmer Irland (0:1) und die Niederlande (1:4). Auch die französischen Titelverteidigerinnen schieden vorzeitig aus.

Endturnier

Alle Zeitangaben entsprechen der Ortszeit.

Vorrunde

Die Auslosung der Gruppen für die Vorrunde fand am 29. April in Oslo statt.<ref>England trifft in Norwegen auf Schweden. In: uefa.com. UEFA, 29. April 2014, abgerufen am 4. Juni 2014.</ref>

Gruppe A

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen  3  2  1  0 007:100  +6 07
 2. NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande  3  2  1  0 004:200  +2 07
 3. SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Schottland  3  1  0  2 004:800  −4 03
 4. BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien  3  0  0  3 001:500  −4 00

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Gruppe B

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Irland  3  3  0  0 005:200  +3 09
 2. SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien  3  2  0  1 004:100  +3 06
 3. SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden  3  1  0  2 003:400  −1 03
 4. EnglandDatei:Flag of England.svg England  3  0  0  3 001:600  −5 00

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Halbfinale

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Finale

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Beste Torschützinnen

Rang Spielerin Tore
1 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Vivianne Miedema 6
2 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Stina Blackstenius 2
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Nahikari García 2
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Marie Dølvik Markussen 2
IrlandDatei:Flag of Ireland.svg Savannah McCarthy 2
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Synne Skinnes Hansen 2

Hinzu kommen 17 Spielerinnen mit jeweils einem Treffer<ref>Torjägerinnen. In: uefa.com. UEFA, abgerufen am 28. Juli 2014.</ref> sowie drei Eigentore, erzielt von Dominique Janssen (Niederlande), Fiona Brown (Schottland) und Molly Bartrip (England).

Torschützenkönigin des Gesamtwettbewerbs wurde die Schwedin Stina Blackstenius mit 12 Toren, wobei 10 in der Qualifikation und 2 in der Endrunde erzielt wurden.

Schiedsrichterinnen

Schiedsrichterinnen Assistentinnen Vierte Offizielle
Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg Sofia Karagiorgi DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Mathilde Abildgaard NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Monica Larsen
SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Zuzana Kováčová PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Olga Almeida NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Marte Sørø
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Marija Kurtes BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Elena Karas
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Anastassija Pustowoitowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg Jekaterina Kurotschkina
PolenDatei:Flag of Poland.svg Karolina Radzik-Johan IsraelDatei:Flag of Israel.svg May Moalem
FrankreichDatei:Flag of France.svg Séverine Zinck UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Jana Saschtschina
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Petra Simmerová
IslandDatei:Flag of Iceland.svg Rúna Stefánsdóttir

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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