Turbinicarpus viereckii
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| Turbinicarpus viereckii | ||||||||||||
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| Datei:Turbinicarpus viereckii .jpg
Turbinicarpus viereckii | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Turbinicarpus viereckii | ||||||||||||
| (Werderm.) V.John & Říha |
Turbinicarpus viereckii ist eine Pflanzenart in der Gattung Turbinicarpus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton viereckii ehrt den deutschen Pflanzensammler Hans-Wilhelm Viereck.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 252.</ref>
Beschreibung
Turbinicarpus viereckii wächst einzeln oder in Gruppen mit blaugrünen, kugelförmigen bis kugelförmig-zylindrischen Körpern und hat Faserwurzeln. Die im Scheitel weiß bewollten Körper erreichen Wuchshöhen von 2 bis 7 Zentimetern und Durchmesser von 3 bis 6,5 Zentimeter. Ihre mehr oder weniger konischen Höcker sind 5 bis 6 Millimeter hoch. Es sind 3 bis 5 abstehende, gerade, schlanke Mitteldornen mit einer Länge von 7 bis 20 Millimetern vorhanden, die weiß mit einer dunkleren Spitze sind. Die 13 bis 22 ausstrahlenden Randdornen sind weiß, gerade und 8 bis 13 Millimeter lang.
Die Blüten sind entweder magentafarben mit einem weißen Schlund oder vollständig weiß. Sie sind 1,5 bis 3 Zentimeter lang und weisen Durchmesser von 1,5 bis 3 Zentimetern auf. Die leicht verlängerten, bräunlichen grünen Früchte sind 5 bis 8 Millimeter lang.
Systematik, Verbreitung und Gefährdung
Turbinicarpus viereckii ist in den mexikanischen Bundesstaaten Tamaulipas, Nuevo León und San Luis Potosí verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Echinocactus viereckii erfolgte 1931 durch Erich Werdermann.<ref>E. Werdermann: Turbinicarpus Viereckii Werd. n. sp. In: Monatsschrift der Deutschen Kakteen-Gesellschaft. Band 3, Nr. 8, 1931, S. 175 (online).</ref> Václav John und Jan Říha (* 1947) stellten die Art 1983 in die Gattung Turbinicarpus.<ref>Kaktusy. Band 19, Nr. 1, Brno 1983, S. 22.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Neolloydia viereckii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Werderm.) F.M.Knuth (1936), Thelocactus viereckii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Werderm.) Borg (1937), Thelocactus viereckii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Werderm.) Werderm. (1939, nom. illeg.), Gymnocactus viereckii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Werderm.) Backeb. (1951) und Pediocactus viereckii <templatestyles src="Person/styles.css" />(Werderm.) Halda (1998).
Es werden die folgenden Unterarten unterschieden:
- Turbinicarpus viereckii subsp. major <templatestyles src="Person/styles.css" />(Glass & R.A.Foster) Glass
- Turbinicarpus viereckii subsp. neglectus <templatestyles src="Person/styles.css" />D.Donati & Zanov.<ref>Davide Donati, Carlo Zanovello: Conoscere, capire, coltivare i Turbinicarpus-Rapicactus. Cactus Trentino Sudtirol, 2004, ISBN 8890139102, S. 184.</ref>
- Turbinicarpus viereckii subsp. reconditus <templatestyles src="Person/styles.css" />Labhart<ref>Daniel Labhart: A new subspecies of Turbinicarpus viereckii (Werderm.) John & Říha: T. viereckii subsp. reconditus D.Labhart subsp. nov. In: Piante Grasse. Band 32, Nummer 1, 2012, S. 2–6.</ref>
- Turbinicarpus viereckii subsp. viereckii
Turbinicarpus viereckii wird in Anhang I des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen geführt. In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN von 2002 wurde sie als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. gering gefährdet eingestuft. Im Jahr 2013 wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2021-1. Eingestellt von: Fitz Maurice, W.A. & Fitz Maurice, B., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 636.
Einzelnachweise
<references />