Tschornomorsk
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Diese Weiterleitung ist grundsätzlich kein Gegenstand von SLA.', {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=ru|SCRIPTING=Cyrl|SERVICE=russisch}}) ist eine Hafenstadt in der Ukraine mit etwa 60.000 Einwohnern (2019).<ref name="Bevölkerungsentwicklung">Bevölkerungsentwicklung auf pop-stat.mashke.org</ref>
Bis zum 4. Februar 2016 trug die Stadt nach Wladimir Iljitsch Lenin den Namen Illitschiwsk (ukrainisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}; russisch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), der im Rahmen der Dekommunisierung in der Ukraine geändert wurde. Der neue Name verweist auf die Lage am Schwarzen Meer.<ref>Верховна Рада України; Постанова від 04.02.2016 № 984-VIII Про перейменування окремих населених пунктів та районів</ref>
Lage
Tschornomorsk liegt etwa 20 km südwestlich von Odessa am Schwarzen Meer. Innerhalb der Oblast Odessa bildete die Stadt bis Juli 2020 eine eigenständige Einheit (kreisfreie Stadt) und wurde vom Rajon Owidiopol umschlossen. Zum Stadtkreis gehörten neben der Stadt seit dem 21. Februar 2002 auch die Siedlung städtischen Typs Oleksandriwka sowie die beiden Dörfer Burlatscha Balka und Malodolynske (früher deutsch Klein-Liebental).<ref>w1.c1.rada.gov.ua</ref> Letzteres war ursprünglich eine Ansiedlung katholischer Elsässer und gehörte zum Kolonistenbezirk Großliebental der Schwarzmeerdeutschen.
Verwaltungsgliederung
Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Tschornomorsk (Чорноморська міська громада/Tschornomorska miska hromada),<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 720-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Одеської області"</ref> bis dahin bildete sie in gleichen Grenzen die gleichnamige Stadtratsgemeinde Tschornomorsk (Чорноморська міська рада/Tschornomorska miska rada) welche direkt der Oblast unterstellt war.
Seit dem 17. Juli 2020 ist sie ein Teil des Rajons Odessa.<ref>Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX "Про утворення та ліквідацію районів"</ref>
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Tschornomorsk Teil der Gemeinde:
| Name | ||
|---|---|---|
| ukrainisch transkribiert | ukrainisch | russisch |
| Burlatscha Balka | Бурлача Балка | Бурлачья Балка (Burlatschja Balka) |
| Malodolynske | Малодолинське | Малодолинское (Malodolinskoje) |
| Oleksandriwka | Олександрівка | Александровка (Alexandrowka) |
Geschichte
Die Stadt entstand um den 1958 errichteten Hafen herum, besitzt seit 1973 das Stadtrecht und ist Sitz der traditionsreichen Schwarzmeerreederei „BLASCO“, die Anfang der 1990er Jahre die größte Reederei Europas war. Obwohl diese durch wirtschaftliche Umstände mittlerweile nahezu bedeutungslos ist, entwickelte sich der Ort zur Stadt mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen in der Ukraine. Zusammen mit dem Hafenneubau wurde 1965 auf der Mole zur Hafeneinfahrt ein Leuchtturm errichtet. Symbolisch ist er als Wahrzeichen der Stadt im Wappen enthalten.
Wirtschaft
Ein großer Teil der Erwerbstätigen der Stadt ist im Hafen und der Schiffsindustrie beschäftigt. Der Hafen zählt zu den größten in Europa. Zahlreiche Reedereien haben ihren Sitz in der Stadt oder betreiben hier eine Niederlassung. Auch der größte Fischfangbetrieb der Ukraine, „Antarctica“, ist hier beheimatet.
Verkehr
Seit 1978 besteht eine Eisenbahnfährverbindung nach Warna (Bulgarien). Weitere Trajekte bestehen nach Poti und Batumi (Georgien), sowie nach Derince bei Istanbul. In der Stadt endet seit 2013 die ukrainische internationale Fernstraße M 27.
Städtepartnerschaften
- Datei:Flag of Estonia.svg{{#ifeq:#|#|| {{#if:|[[{{{Ziel}}}]]|Estland}}}} Narva, Estland
- [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: {{#ifeq:#|#|| {{#if:|[[{{{Ziel}}}]]|Türkei}}}} Beyoğlu, Türkei
- Datei:Flag of Estonia.svg{{#ifeq:#|#|| {{#if:|[[{{{Ziel}}}]]|Estland}}}} Maardu, Estland
- Datei:Flag of Azerbaijan.svg{{#ifeq:#|#|| {{#if:|[[{{{Ziel}}}]]|{{#if:|[[{{{Ziel}}}]]|Aserbaidschan}}}}}} Qaradağ, Aserbaidschan
- Datei:Flag of Poland.svg{{#ifeq:#|#|| {{#if:|[[{{{Ziel}}}]]|Polen}}}} Tczew, Polen
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{{#ifeq: @@ | @{{#if:trim|}}@
|
|
}}
}} Wismar, Deutschland
Söhne und Töchter der Stadt
- Oksana Mas (* 1969), Künstlerin und Philosophin
- Swetlana Baburyna (* 1985), Beachvolleyballspielerin
- Mykola Stezjura (* 1986), Handballspieler
- Anita Serjohina (* 1990), Karateka
- Wladyslaw Schepeljew (* 2001), Dreispringer
- Darja Romanjuk (* 2004), Beachvolleyballspielerin
- Jewa Serdjuk (* 2004), Beachvolleyballspielerin
Weblinks
- Vorlage:Webarchiv
- Website der "UkrFerry Shipping Company" (engl./russisch)
Einzelnachweise
<references />