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Tschigat

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Vorlage:Infobox Berg

Der Tschigat, auch Tschigot (Vorlage:ItS<ref name="IGM25" /> oder Giogo di Tessa<ref name="IGM100" />) ist ein Vorlage:Höhe<ref name="IGM25" /> hoher Berg in Südtirol, Italien. Nach anderen Quellen hingegen erreicht er mit genau Vorlage:Höhe die Dreitausendermarke.<ref name="IGM100" /><ref name="AVF" />

Lage und Umgebung

Der Tschigat liegt in der südlichen Texelgruppe, einer Gebirgsgruppe der Ötztaler Alpen, nordwestlich oberhalb von Meran. Nach Süden hin fällt der Berg etwa 2700 Meter steil über den Sonnenberg bis Partschins und Algund im unteren Vinschgau bzw. Burggrafenamt hin ab. Nach Osten hin setzt sich der Kammverlauf über das Vorlage:Höhe hohe Hochgangschartl zur Vorlage:Höhe hohen Spronser Rötelspitze hin fort. Im Nordosten erstrecken sich die Spronser Seen im oberen Spronser Tal. Nach Nordosten zieht ein Grat zur Vorlage:Höhe hohen Milchseescharte, im Norden liegt ein weites Gebirgstal namens Andelsboden oberhalb des Lazinser Tals. Hier finden sich auch einige permanente Firnfelder, die durch den Gletscherschwund jedoch stark an Größe eingebüßt haben. Nach Nordwesten entsendet der Tschigat einen ausgeprägten Grat zum Halsljoch (Vorlage:Höhe), das den Tschigat von der Vorlage:Höhe hohen Lazinser Rötelspitze trennt. Im Westen liegen die Tablander Lacken (Vorlage:Höhe) oberhalb des Zieltals. Im Südwesten ist dem Tschigat die Vorlage:Höhe hohe Stacklwand vorgelagert.<ref name="AVF" /><ref name="K" /> Der Berg ist Teil des Naturparks Texelgruppe.

Stützpunkte und Wege

Datei:Tschigat von Westen.jpg
Der Tschigat von Westen gesehen

Wichtigster Stützpunkt für die Besteigung des Tschigat ist die westlich des Berges im Zieltal auf Vorlage:Höhe gelegene Lodnerhütte (Rifugio Cima Fiammante). Unterhalb der Lodnerhütte liegt mit der Nassereither Hütte (Vorlage:Höhe) ein weiteres Schutzhaus. Nördlich im Lazinser Tal befindet sich auf Vorlage:Höhe die Lazinser Alm. Stützpunkte im Nordosten sind die Oberkaseralm (2131 m) und die Bockerhütte (1700 m). Südöstlich liegt auf Vorlage:Höhe das Hochganghaus (Rifugio Casa Valico). Nur etwa einen Kilometer nordöstlich des Gipfels befindet sich mit dem Guido-Lammer-Biwak (Vorlage:Höhe) eine Biwakschachtel.<ref name="K" />

Der Tschigat gilt als guter Aussichtsberg und wird häufig besucht. Er wurde auch schon früh von Einheimischen erstiegen, die erste touristische Ersteigung gelang Ludwig Purtscheller am 3. April 1893. Er bestieg den Tschigat über den Nordwestgrat, der auch heute noch als Normalweg gilt. In etwa einer Stunde führt dieser Weg im Schwierigkeitsgrad II teilweise versichert zum Gipfel. Auch der Weg durch die Ostwand (ebenfalls II) ist versichert. Weitere Anstiege führen von Norden (II) oder über den Nordostgrat (III) zum Gipfel.<ref name="AVF" /><ref name="K" />

Im Winter kann der Tschigat auch als Skitour bestiegen werden. Die Route führt dabei von der Lazinsalm über den Andelsboden und die Nordflanke.<ref name="K" /><ref name="OA" />

Literatur

  • Hanspaul Menara: Die schönsten 3000er in Südtirol. 70 lohnende Hochtouren. Athesia, Bozen 2014, ISBN 978-88-8266-911-9

Einzelnachweise

<references> <ref name="K"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="OA"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="AVF"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="IGM25"> Istituto Geografico Militare: IGM 1:25 000, Portale Cartografico Nazionale, abgerufen am 17. Mai 2011 </ref> <ref name="IGM100"> Istituto Geografico Militare: IGM 1:100 000, Portale Cartografico Nazionale, abgerufen am 17. Mai 2011 </ref> </references>

Weblinks

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