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Trügleben

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Trügleben
Landgemeinde Hörsel
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(373)&title=Tr%C3%BCgleben 50° 57′ N, 10° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(373) 50° 57′ 2″ N, 10° 37′ 52″ O
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Höhe: 350 m ü. NN
Fläche: 6,07 km²
Einwohner: 373 (Feb. 2024)<ref>Trügleben. In: hoersel.de. Abgerufen am 10. August 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Dezember 2011
Postleitzahl: 99880
Vorwahl: 03621
Datei:Karte Hörsel Ortsteil Trügleben.png
Karte
Lage von Trügleben in Hörsel

Trügleben ist ein Ortsteil der Landgemeinde Hörsel im Nordwesten des thüringischen Landkreises Gotha.

Lage

Die Gesamtfläche der Gemarkung Trügleben beträgt 607 Hektar. Sie liegt westlich von Gotha und etwas südlich der Bundesstraße 7 im Ackerbaugebiet des Thüringer Beckens. Südlich verläuft die Bahntrasse Gotha-Eisenach mit der Haltestelle Fröttstedt und noch etwas südlicher die Bundesautobahn 4 mit Anschluss bei Gotha und Waltershausen.

Geschichte

Archäologische Funde von Gräbern lassen darauf schließen, dass die Gegend schon im zweiten Jahrtausend v. Chr. besiedelt war.

Die urkundliche Ersterwähnung von Trügleben fand 1267 statt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 290</ref> Damals gehörte der Ort zum Burgbezirk der Burg Tenneberg bei Waltershausen, aus dem das Amt Tenneberg hervorging. Trügleben gehörte ab 1640 zum Herzogtum Sachsen-Gotha, ab 1672 zum Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg und ab 1826 zum Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha. Ab 1920 lag Trügleben im Land Thüringen. Der nördliche Teil der Gemarkung von Trügleben am Krahnberg wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von der Roten Armee als Übungsgelände genutzt, wovon noch heute eine Reihe von Relikten zeugen. Ein Teil des Geländes wird vom Bund der Militär- und Polizeischützen als Schießanlage genutzt.

Am 18. März 1994 war Trügleben eine der sieben Gründungsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Hörsel. Durch Beschluss des Thüringer Landtags am 16. November 2011 konnte die Verwaltungsgemeinschaft Hörsel zum 1. Dezember 2011 aufgelöst und durch einen freiwilligen Zusammenschluss der zehn bisher selbstständigen Gemeinden Aspach, Ebenheim, Fröttstädt, Hörselgau, Laucha, Mechterstädt, Metebach, Teutleben, Trügleben und Weingarten die Landgemeinde Hörsel neu gebildet werden.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.vg-hoersel.deHörselbote – Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Hörsel, 9. Jg., Nr. 10/2011 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 869 kB), hrsg. v. Verwaltungsgemeinschaft „Hörsel“, Hörselgau, 25. November 2011, S. 1</ref><ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011</ref>

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (jeweils 31. Dezember):

  • 1994 – 333
  • 1995 – 326
  • 1996 – 320
  • 1997 – 323
  • 1998 – 329
  • 1999 – 331
  • 2000 – 324
  • 2001 – 324
  • 2002 – 333
  • 2003 – 351
  • 2004 – 365
  • 2005 – 369
  • 2006 – 369
  • 2007 – 364
  • 2008 – 371
  • 2009 – 377
  • 2010 – 363
  • 2014 – 361
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Ehemalige Bürgermeister

Bei der Bürgermeisterwahl am 12. Juni 1994 wurde Erich Erbach zum ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinde gewählt. Er wurde bei den Bürgermeisterwahlen am 13. Juni 1999, 27. Juni 2004 und 6. Juni 2010 in seinem Amt bestätigt. Seine Amtszeit begann am 1. Juli 2010. Mit der Umwandlung zur Landgemeinde wurde er zum 1. Dezember 2011 zum Ortsteilbürgermeister (mit einer Amtszeit bis 2016).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Die St.-Johannis-Kirche zu Trügleben wurde 1520 erbaut.<ref>Die St.-Johannis-Kirche zu Trügleben auf der Seite der Verwaltungsgemeinschaft Hörsel; abgerufen am 2. Dezember 2011</ref>

Weblinks

Commons: Trügleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Aspach | Ebenheim | Fröttstädt | Hörselgau | Laucha | Mechterstädt | Metebach mit OT Neufrankenroda | Teutleben | Trügleben | Weingarten Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein