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Truxtun (Schiff, 2009)

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style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Truxtun
Datei:US Navy 111210-N-PI709-180 The guided-missile destroyer USS Truxtun (DDG 103) returns to Naval Station Norfolk after a seven-month deployment.jpg
Die Truxtun im Dezember 2011
Die Truxtun im Dezember 2011
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Flagge Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Schiffstyp Lenkwaffenzerstörer
Klasse Arleigh-Burke-Klasse
(Flight IIA)
Heimathafen Norfolk
Bauwerft Ingalls Shipbuilding, Pascagoula
Bestellung 13. September 2002
Kiellegung 11. April 2005
Stapellauf 17. April 2007
Übernahme 24. Oktober 2008
Indienststellung 25. April 2009
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 155,45 m (Lüa)
143,46 m (KWL)
Breite 17,98 m
Tiefgang (max.) 9,75 m
Verdrängung 9515 t
 
Besatzung 314 Personen
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine 4 × GE LM-2500-30-Gasturbinen
Maschinen­leistung 100.000 PS (73.550 kW)
Höchst­geschwindigkeit 30 kn (56 km/h)
Propeller 2
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung

Die Truxtun, auch USS Truxtun (Kennung: DDG-103), ist ein Lenkwaffenzerstörer der Arleigh-Burke-Klasse (Flight IIA) der United States Navy. Sie ist nach Commodore Thomas Truxtun benannt, einem frühen Marineoffizier der US Navy und Kommandanten der Fregatten Constellation und President.

Geschichte

DDG-103 wurde 2002 in Auftrag gegeben. Die Kiellegung fand im April 2005 bei Ingalls Shipbuilding in Pascagoula, Mississippi statt. Während des Baus brach am 20. Mai 2006 ein schweres Feuer im Deckshaus aus. Neben der Werftfeuerwehr von Ingalls musste auch die Feuerwehr von Pascagoula ausrücken. Die Löschung dauerte mehrere Stunden, verwüstete das Schiff und verzögerte den Bau um Monate. So konnte das Schiff erst am 17. April 2007 vom Stapel gelassen werden, die Taufe der Truxtun fand am 2. Juni 2007 statt. Die Indienststellung fand am 25. April 2009 in Charleston statt. Der Zerstörer wurde in der Naval Station Norfolk stationiert.

Ihre erste Einsatzfahrt begann die Truxtun im Mai 2011, als sie die George H. W. Bush in arabische und europäische Gewässer begleitete. 2013 stellte das Schiff während der Dreharbeiten zu dem Film Captain Phillips das Schwesterschiff Bainbridge dar.<ref>http://dienachtderlebendentexte.wordpress.com/2013/11/12/captain-phillips/</ref>

Während der Annexion der Krim 2014 durch Russland wurde das Schiff im März 2014 ins Schwarze Meer verlegt.<ref>Destroyer USS Truxtun heads for Black Sea amid heightened tensions over Crimea</ref>

Datei:German tanker Spessart (A1442) refuels USS Truxtun (DDG-103) in the Tyrrhenian Sea, 19 October 2022 (221019-N-OK195-1208).JPG
Die Truxtun im Jahr 2022 bei einer Seeversorgung durch den deutschen Versorger Spessart

In Vorbereitung zu Operationen im Kampf gegen den IS verlegte die Truxtun gemeinsam mit dem Flugzeugträger George H. W. Bush sowie den Zerstörern Arleigh Burke und O’Kane im Juni 2014 in den Persischen Golf.<ref>USS Mesa Verde joins naval strike group in Persian Gulf as Obama weighs military option in Iraq, United Press International, Juni 17 2014</ref>

Mitte Februar 2026 kam es, bei einer Seeversorgung (Replenishment at Sea), mit dem Versorgungsschiff Supply zu einem ungewollten Zusammenstoß.<ref>Cedric Kienhöfer: Kollision in der Karibik: US-Marineschiffe prallen bei riskantem Manöver aufeinander. In: Focus Online. 13. Februar 2026, abgerufen am 15. Februar 2026.</ref> Der Kommandant James Koffi wurde nach der Kollision entlassen. Konteradmiral Carlos Sardiello vom U.S. Naval Forces Southern Command begründet dies mit „Vertrauensverlusts“, eine Standard-Formulierung bei Ablösung von höheren Offizieren der US-Navy.<ref>Cedric Kienhöfer: US-Navy feuert Kommandanten eines Lenkwaffenzerstörers. In: Focus Online. 24. Februar 2026, abgerufen am 24. Februar 2026.</ref>

Weblinks

Commons: USS Truxtun (DDG-103) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Flight I

Arleigh Burke • Barry • John Paul Jones • Curtis Wilbur • Stout • John S. McCain • Mitscher • Laboon • Russell • Paul Hamilton • Ramage • Fitzgerald • Stethem • Carney • Benfold • Gonzalez • Cole • The Sullivans • Milius • Hopper • Ross

Flight II

Mahan • Decatur • McFaul • Donald Cook • Higgins • O’Kane • Porter

Flight IIA

Oscar Austin • Roosevelt • Winston S. Churchill • Lassen • Howard • Bulkeley • McCampbell • Shoup • Mason • Preble • Mustin • Chafee • Pinckney • Momsen • Chung-Hoon • Nitze • James E. Williams • Bainbridge • Halsey • Forrest Sherman • Farragut • Kidd • Gridley • Sampson • Truxtun • Sterett • Dewey • Stockdale • Gravely • Wayne E. Meyer • Jason Dunham • William P. Lawrence • Spruance • Michael Murphy

Flight III

Jack H. Lucas • Louis H. Wilson Jr. • Ted Stevens • Jeremiah Denton • William Charette • George M. Neal • Quentin Walsh • Sam Nunn • John E. Kilmer • Thad Cochran • Richard G. Lugar • John F. Lehman • J. William Middendorf • Telesforo Trinidad • Thomas G. Kelley • Ernest E. Evans • Charles J. French • Richard J. Danzig • Michael G. Mullen • Intrepid • Robert Kerrey • Ray Mabus • Kyle Carpenter • Robert R. Ingram

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