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Trockenrohr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Chem drying tubes.jpg
Trockenrohre ohne Befüllung

Das Trockenrohr ist ein gerades, gewinkeltes oder U-förmiges Glasrohr, an einem Ende befindet sich meist ein Normschliff, das zweite Ende ist offen. Es gibt Ausführungsformen mit und ohne Hahnstopfen.<ref name="Meyendorf">Gerhard Meyendorf: Laborgeräte und Chemikalien, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1965, S. 59–60.</ref>

Befüllung

Man befüllt das Trockenrohr zuerst mit etwas Watte, dann mit festen Trocknungsmitteln (z. B. Calciumchlorid oder Silicagel)<ref name="ABC Chemie">Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 1440–1441.</ref> und „verschließt“ das offene Ende dann wieder mit etwas Watte.

Verwendung

Das Trockenrohr wird über den Normschliff auf Gefäße (z. B. Rundkolben) oder Apparaturen gesetzt, in denen sich feuchtigkeitsempfindliche oder hygroskopische Stoffe befinden, die gegenüber Luftfeuchtigkeit geschützt werden sollen.

Einzelnachweise

Datei:Trockenrohr-mit-Glaswolle.png
Trockenrohr mit Normschliff und Glaswollefüllung
Datei:Trockenrohr.svg
Trockenrohr, schematische Darstellung

<references />