Trockenrasen-Marienkäfer
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| Trockenrasen-Marienkäfer | ||||||||||||
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| Datei:Escaravello. Bastavales, Brión, Galiza 1.jpg
Trockenrasen-Marienkäfer (Coccinula quatuordecimpustulata) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Coccinula quatuordecimpustulata | ||||||||||||
| (Linnaeus, 1758) |
Der Trockenrasen-Marienkäfer (Coccinula quatuordecimpustulata) ist ein Käfer aus der Familie der Marienkäfer (Coccinellidae).
Beschreibung
Die Käfer werden drei bis vier Millimeter lang.<ref name="coleo-net" /><ref name="hurka" /> Sie haben schwarze Deckflügel mit gelben Punkten. Der Fleck am Hinterteil ist nierenförmig.<ref name="coleo-net" />
Vorkommen
Die Art ist in ganz Europa verbreitet. Sie kommt vor allem in Osteuropa vor.<ref name="coleo-net" /><ref name="hurka" /> In Kleinasien ist die Art ebenfalls vertreten.<ref name="cabi" />
Lebensweise
Die Käfer beobachtet man zwischen April und Mitte September. Coccinula quatuordecimpustulata gilt als eine wärmeliebende Art, die als Lebensraum trockene Standorte bevorzugt, insbesondere Trockenrasen und sandige Gebiete mit Besenginster-Vegetation.<ref name="hurka" /><ref name="Koch" /> Ferner treten die Käfer an Feldrainen und Waldrändern sowie in sonnigen Kahlschlägen auf.<ref name="hurka" /><ref name="Koch" /> Die Art tritt gelegentlich in Massen auf.<ref name="coleo-net" />
Imagines und Larven der Trockenrasen-Marienkäfer ernähren sich räuberisch von verschiedenen Blattläusen.<ref name="Koch" /> Zu diesen zählen die Grüne Zwetschgenblattlaus (Brachycaudus helichrysi),<ref>Franz Xaver Schubiger: Grüne (kleine) und grosse Zwetschgenblattlaus, Pflanzenkrankheiten.ch</ref> der Gemeine Birnenblattsauger, Diuraphis noxia, Schizaphis graminum sowie Sitobion avenae.<ref name="cabi" />
Taxonomie
In der Literatur findet man folgende Synonyme:<ref name="biolib" />
- Coccinella quatuordecimpustulata <templatestyles src="Person/styles.css" />Linnaeus, 1758 – ursprüngliche Namenskombination
Etymologie
Der Namenszusatz quatuordecimpustulata leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet „vierzehnfleckig“. Er bezieht sich auf die insgesamt vierzehn gelben Flecke auf den Deckflügeln.
Einzelnachweise
<references> <ref name="hurka">K. Hurka: Käfer der Tschechischen und Slowakischen Republik. Kabourek, Zlin 2005, ISBN 80-86447-11-1, S. 175.</ref> <ref name="Koch">Klaus Koch: Die Käfer Mitteleuropas – Ökologie. Band 2, Goecke & Evers Verlag, Krefeld 1989, ISBN 3-87263-040-7, S. 250.</ref> <ref name="biolib">Coccinula quatuordecimpustulata. www.biolib.cz, abgerufen am 17. März 2018.</ref> <ref name="coleo-net">Arved Lompe: Käfer Europas – Coccinula. www.coleo-net.de, abgerufen am 17. März 2018.</ref> <ref name="cabi">Coccinula quatuordecimpustulata. CABI, 2018. Invasive Species Compendium. Wallingford, UK: CAB International., abgerufen am 17. März 2018.</ref> </references>