Trigonum vesicae
Das Trigonum vesicae (von {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}} und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), Harnblasendreieck oder Blasendreieck ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}), früher auch Lieutaud-Dreieck<ref>benannt nach Joseph Lieutaud (1703–1780), dem französischen Pionier der Pathologischen Anatomie. Vgl. Barbara I. Tshisuaka: Lieutaud, Joseph. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 855.</ref> genannt, ist ein etwa dreieckiges faltenfreies Schleimhautfeld am Grund der Harnblase (Vesica urinaria).<ref name="schiebler">T. H. Schiebler, H. W. Korf: Anatomie. 10. Auflage, Verlag Springer, 2007, ISBN 3-798-51770-3, S. 400. {{#if: lfDAwGTlERwC
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Das Harnblasendreieck liegt zwischen den beiden Harnleitermündungen (Ostia ureterum) und der inneren Öffnung der Harnröhre (Ostium urethrae internum) am Blasengrund (Fundus vesicae), die seine drei Ecken markieren. Dorsal wird es von der Plica interureterica begrenzt,<ref name="schiebler" /> während der ventrale Winkel des Harnblasendreiecks bis in den Abgang der Harnröhre im Blasenhals (Cervix vesicae) reicht. Hier wird die Spitze des Blasendreiecks durch einen längsgestellten Wulst in der Harnröhrenhinterwand als Blasenzäpfchen, Uvula vesicae, vorgewölbt.<ref name="Kahle et al. 1986, 2, 266">W. Kahle, H. Leinhardt, W. Platzer (Hrsg.): Taschenatlas der Anatomie für Studium und Praxis. Band 2: Innere Organe. 5. Auflage, Thieme, Stuttgart 1986, [[Spezial:ISBN-Suche/{{#if:trim|3-23-492105-7}}|ISBN {{#if:trim|3-23-492105-7}}]], S. 266–267.</ref> Im Unterschied zur nur locker mit der darunter gelegenen Muskelschicht verbundenen Schleimhaut der übrigen Harnblase ist die Schleimhaut im Bereich des Harnblasendreiecks straff mit der Muskulatur verwachsen und bildet so bei der Miktion eine Abflussrinne am Blasengrund.<ref name="Kahle et al. 1986, 2, 268">W. Kahle, H. Leinhardt, W. Platzer (Hrsg.): Taschenatlas der Anatomie für Studium und Praxis. Band 2: Innere Organe. 5. Auflage, Thieme, Stuttgart 1986, [[Spezial:ISBN-Suche/{{#if:trim|3-23-492105-7}}|ISBN {{#if:trim|3-23-492105-7}}]], S. 268.</ref> Die glatte Oberfläche im Trigonum vesicae erscheint lichtspiegelnd auffällig blass,<ref name="schiebler" /> sie zeigt eine gegenüber der übrigen Blasenschleimhaut verstärkte Gefäßzeichnung.<ref>H. Frick, H. Leonhardt, D. Starck: Spezielle Anatomie. Band 2, Thieme 1987, ISBN 3-13-356903-1, S. 195.</ref>
Einzelnachweise
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