Trifluoressigsäureanhydrid
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Struktur von Trifluoressigsäureanhydrid | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Trifluoressigsäureanhydrid | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C4F6O3 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose stechend riechende Flüssigkeit<ref name="roth">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check (PDF) bei Carl RothVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 210,03 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig<ref name="roth" /> | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,51 g·cm−3<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
−65 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
40 °C<ref name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,269 (25 °C)<ref name="CRC90_3_500">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-500.</ref> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | |||||||||||||||||||
Trifluoressigsäureanhydrid ist eine niedrig siedende, stechend riechende und farblose Flüssigkeit. Trifluoressigsäureanhydrid ist das Anhydrid der Trifluoressigsäure und wird als Reagenz zur Synthese und zum Derivatisieren in der Analytik<ref name="dshs">Eintrag Stimulanzien der Deutschen Sporthochschule Köln.</ref> eingesetzt.
Darstellung
TFAA kann durch Dehydratisierung von Trifluoressigsäure mit Phosphorpentoxid hergestellt werden.<ref>Frédéric Swarts: Sur l’acide trifluoracétique. In: Bulletin De La Classe Des Sciences. Band 8, 1922, S. 343–370 (archive.org).</ref> Für eine großtechnische Darstellung ist dieses Verfahren jedoch zu ineffizient.<ref>Patent DE60012337T2: Verfahren zur Herstellung von Fluorcarbonsäureanhydriden. Angemeldet am 14. August 2000, veröffentlicht am 2. Dezember 2004, Anmelder: Eastman Chem Co, Erfinder: Robert Lin et al.</ref>
Verwendung
TFAA kann als Anhydrid zur Darstellung von Estern und Amiden der Trifluoressigsäure benutzt werden. Es stellt somit ein Reagenz zur Einführung der in der pharmazeutischen Chemie wichtigen Trifluoracetylgruppe dar.
In der Analytik wird TFAA als Derivatisierungsreagenz benutzt, um Analyten unter gaschromatographischen Bedingungen zu stabilisieren bzw. deren Flüchtigkeit zu erhöhen.<ref name="dshs" />
Sicherheitshinweise
TFAA ist eine stark hygroskopische Flüssigkeit, woraus durch Hydrolyse die stark korrosiv und ätzend wirkende Trifluoressigsäure gebildet wird. Die Metallfässer zur Aufbewahrung sind deshalb mit einer Schicht Polyethylen ausgekleidet.
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Einatmen
- Ätzender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
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- Carbonsäureanhydrid
- Trifluormethylverbindung