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Trient (Astronomie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ein Trient (von {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}})<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> ist ein historisches astronomisches Instrument zur Vermessung von Sternbahnen. Der Trient wurde genau in Nord-Süd-Richtung aufgestellt und war in der Regel aus Eisen hergestellt. Er diente dazu, die Höhe von Sternen bei deren Nord-Süd-Durchgang – also den Kulminationspunkt – zu vermessen. Der Name 'Trient' ergab sich aufgrund der Konstruktion aus einem Drittelkreis (120 Grad Kreisbogen). Als Erfinder des Trient gilt der Renaissance-Gelehrte Peter Apian.<ref>F. Seck (Hrsg.): Zum 400. Geburtstag von Wilhelm Schickard: zweites Tübinger Schickard-Symposion, 25. bis 27. Juni 1992, Sigmaringen: Thorbecke 1995, S. 209</ref>

In Anwendung war ein Trient zum Beispiel in der Eimmart-Sternwarte auf der Nürnberger Burg. Hier wurde er 1687 von Johann Ludtring erstellt und hatte einen Radius von fast fünf Metern (16 Fuß)<ref>Historische Abbildung des Trient in Nürnberg, aufgerufen 22. März 2009, 16:00 Uhr</ref>.

Einzelnachweise

<references />