Trieb (Weiße Elster)
| Trieb | ||||||||||||
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Im Triebtal zwischen Talsperre Pöhl und Mündung in die Weiße Elster | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | DE: 56618 | |||||||||||
| Lage | Vogtlandkreis, Sachsen, Deutschland | |||||||||||
| Flusssystem | Elbe | |||||||||||
| Abfluss über | Weiße Elster → Saale → Elbe → Nordsee | |||||||||||
| Quelle | nördlich von Schöneck/Vogtl. 50° 24′ 33″ N, 12° 20′ 49″ O {{#coordinates:50,409172222222|12,346808333333|
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| Quellhöhe | 770 m ü. NN | |||||||||||
| Mündung | Weiße ElsterKoordinaten: 50° 33′ 7″ N, 12° 10′ 7″ O
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| Mündungshöhe | 331 m ü. NN | |||||||||||
| Höhenunterschied | 439 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | 13 ‰ | |||||||||||
| Länge | 32,7 km | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 162,4 km²<ref name="DE-TH_GKZ">Thüringer Landesanstalt für Umwelt (Hrsg.): Gebiets- und Gewässerkennzahlen Verzeichnis und Karte. Jena 1998; 26 S.</ref> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Hasenmühle<ref name="DE-SN_HH461">Hydrologisches Handbuch. (PDF; 637 kB) Teil 3 – Gewässerkundliche Hauptwerte. Freistaat Sachsen – Landesamt für Umwelt und Geologie, S. 61, abgerufen am 25. Dezember 2017.</ref> AEo: 99,6 km² Lage: 12,9 km oberhalb der Mündung |
NNQ (08.08.1979) MNQ 1968/2005 MQ 1968/2005 Mq 1968/2005 MHQ 1968/2005 HHQ (01.09.1995) |
20 l/s 146 l/s 959 l/s 9,6 l/(s km²) 13,8 m³/s 49,2 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Rabenbach | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Waldbach, Fischerbächel, Steinbrunnbächel, Lauterbach, Bächel, Treba, Göhlischbach, Bellwitzbach | |||||||||||
| Durchflossene Stauseen | Talsperre Werda, Talsperre Pöhl | |||||||||||
| Kleinstädte | Schöneck/Vogtl., Falkenstein/Vogtl., Treuen | |||||||||||
| Gemeinden | Neustadt/Vogtl., Werda, Bergen, Neuensalz, Pöhl | |||||||||||
Die Trieb ist ein rechter Nebenfluss der Weißen Elster. Sie heißt im Oberlauf südlich des Ortes Bergen Geigenbach<ref>Paul Apitzsch: Wo auf hohe Tannenspitzen. Ein vogtländisches Wanderbuch. Verlag Franz Neupert, Plauen 1932, S. 55.</ref><ref>Gesamtliste der Fließgewässer im Elbeeinzugsgebiet (fgg-elbe.de) (Seite 39)</ref> und entspringt im Forst nördlich von Schöneck/Vogtl. in etwa 1,5 km Entfernung zur Muldenquelle, dem Ursprung der Roten Mulde.
Der Geigenbach fließt in nördliche Richtung und wird etwa 7 km unterhalb der Quelle zur Trinkwassertalsperre Werda, auch Geigenbachtalsperre genannt, gestaut. Ab der Ortschaft Bergen ist der Name Trieb gebräuchlich. Der nächste nach Bergen durchflossene Ort erhielt sogar den Namen Trieb nach dem Fluss. Im weiteren Verlauf wird die Trieb auf 5,8 km Länge zur Talsperre Pöhl gestaut und nimmt in der Talsperre linksseitig den Rabenbach auf. Im bekannten und steilwandigen Triebtal durchfließt der Bach teils tobend und über große Felsblöcke stürzend einen bewaldeten tiefen Einschnitt der Vogtländischen Schweiz.<ref>Gebirgsverein zu Elsterberg (Hrsg.): Illustrierter Wegweiser durch das Elster-, Trieb- und Göltzschthal von Greiz bis Jocketa, bez. Mylau und Netzschkau. 3. Auflage, Elsterberg 1902, S. 13.</ref> Die Trieb mündet in unmittelbarer Nähe der Elstertalbrücke und bei Jocketa in die Weiße Elster.
Am Rande von Jocketa liegt unweit des Bahnhofs der vorspringende Felsen und Aussichtspunkt Loreley, von dem Blicke in das Tal der Trieb hinab und auf die gegenüberliegenden Höhen möglich sind.<ref>Gebirgsverein zu Elsterberg (Hrsg.): Illustrierter Wegweiser durch das Elster-, Trieb- und Göltzschthal von Greiz bis Jocketa, bez. Mylau und Netzschkau. 3. Auflage, Elsterberg 1902, S. 15.</ref>
- Historische Ansichten
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Die Loreley, ein Aussichtspunkt oberhalb des Triebtales, auf einer Ansichtskarte um 1905
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Aussichtspunkt Loreley, auf einer Ansichtskarte um 1907
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>