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Tribulaunhütte (Österreich)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gschnitzer Tribulaunhütte
NFI-Schutzhütte
Tribulaunhütte (2024)
Tribulaunhütte (2024)

Tribulaunhütte (2024)

Lage Oberhalb Gschnitz; Tirol, Österreich
Gebirgsgruppe Stubaier Alpen
Geographische Lage: 47° 0′ 7,4″ N, 11° 20′ 47,9″ OKoordinaten: 47° 0′ 7,4″ N, 11° 20′ 47,9″ O
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Höhenlage 2064 m ü. A.
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Besitzer Naturfreunde Österreich (NFÖ)
Erbaut 1978
Bautyp Schutzhütte
Übliche Öffnungszeiten Juni bis Anfang Oktober
Beherbergung 6 Betten, 30 Lager
Weblink Tribulaunhütte
Hüttenverzeichnis NFI ÖAV

Die Tribulaunhütte, auch Tribulaunhaus oder Gschnitzer Tribulaunhütte genannt, ist eine Schutzhütte der Naturfreunde Österreich (NFÖ). Sie steht südlich oberhalb von Obertal im Gschnitztal in den Stubaier Alpen auf 2064 m ü. A. im österreichischen Tirol.

Geschichte

Datei:Tribulaunhütte gegen Goldkappl und Pflerscher Pinggl.jpg
Tribulaunhütte in den 1960er Jahren

Die italienische Tribulaunhütte liegt seit dem Ersten Weltkrieg und dem Vertrag von Saint-Germain auf italienischem Staatsgebiet und war „wegen Passschwierigkeiten“ schwer erreichbar. Aus diesem Grund entstanden Überlegungen zur Errichtung einer Hütte auf österreichischem Gebiet. Eine provisorische Hütte mit 12 Schlafstellen wurde im Jahr 1921 gebaut. Am 13. August 1922 wurde daneben die Tribulaunhütte mit 16 Betten und 12 Matratzenlagern eröffnet.<ref>Die neue Tribulaunhütte der Ortsgruppe Innsbruck. In: Der Naturfreund, Jahrgang 1923, S. 54–55 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/dna</ref> Im Jahr 1927 wurde sie auf 88 Betten und 40 Matratzen ausgebaut.<ref>Eröffnung des Zubaues der Tribulaunhütte. In: Vorarlberger Wacht, 2. Juli 1927, S. 6 (rechte Spalte, letzter Absatz) (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/vwa</ref> Am 28. Februar 1935 wurde die Schutzhütte von einer Staublawine „direkt weggerissen“.<ref>Die Tribulaunhütte von einer Lawine weggerissen. In: Allgemeiner Tiroler Anzeiger, 4. März 1935, S. 10 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tan</ref> An der Stelle wurde eine neue Hütte gebaut und im August 1936 eröffnet.<ref>Die neue Tribulaunhütte. In: Allgemeiner Tiroler Anzeiger, 14. August 1936, S. 17 (linke Spalte, letzter Absatz) (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tan</ref> Diese Hütte wurde im März 1975 abermals von einer Lawine zerstört. Die dritte Tribulaunhütte mit 24 Betten und 36 Matratzen wurde im Jahr 1979 eröffnet. Im Jahr 2014 erfolgte eine Renovierung der Hütte.<ref>Geschichte. In: tribulaunhuette.at. Tribulaunhütte, abgerufen am 3. September 2017.</ref> Zuvor stand auf dem Schild noch Tribulaunhaus, wie es ein Bild von 2011 belegt.

Zustieg

Der Zustieg zur Hütte kann von Gschnitz aus in 2½ Stunden sowie von Obernberg am Brenner aus in gut 3 Stunden erfolgen. Der Zufahrtsweg von Gschnitz kann mit Mountainbikes befahren werden.

Übergänge zu anderen Hütten

Gipfel-Besteigungen

Tribulaunrennen

Seit 1962 findet jährlich zur Hütteneröffnung Anfang Juni das Tribulaunrennen oberhalb der Hütte statt. Der Riesenslalom wird gemäß ÖSV-Regeln von den Naturfreunden zusammen mit dem Skiclub Gschnitz ausgetragen. Mangels Aufstiegshilfen tragen die Teilnehmer ihre Ski von der Hütte einige Hundert Höhenmeter bis zum Start.<ref>50. Tribulaunrennen. Naturfreunde Innsbruck, Juni 2017, abgerufen am 3. September 2017.</ref>

Karte

Weblinks

Commons: Tribulaunhütte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />