Trasacco
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien
Trasacco ist eine italienische Gemeinde (comune) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD) in der Provinz L’Aquila, Region Abruzzen.
Geographie
Die Gemeinde liegt in der Marsica im Abruzzischen Apennin auf Vorlage:Höhe, etwa 46 Kilometer südsüdwestlich der Provinzhauptstadt L’Aquila. Der Ort wurde am nordwestlichen Ende des Vallelonga am Rand des im 19. Jahrhundert trockengelegten Fuciner Sees errichtet.
Etymologie
Der Name der Siedlung stammt vom lateinischen trans acquas (über die Wasser) und bezeichnet die Lage bzgl. des antiken Marruvium, das im Bereich des Fuciner Sees lag.
Geschichte
In der Antike war der Ort ein Vicus namens Supinum oder vielleicht Supinas und lag im Gebiet der Marser.<ref name=":1">Vorlage:RE</ref> Zwei hier überlieferte Weihinschriften bezeugen die marsische Sprache.<ref>Helmut Rix: Sabellische Texte. Die Texte des Oskischen, Umbrischen und Südpikenischen. Universitätsverlag C. Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-0853-7, S. 66–67.</ref>
Inschriftlich<ref name=":2">Vorlage:CIL</ref> ist bezeugt, dass das Dorf spätestens in der Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr.<ref>Vorlage:Literatur</ref> über ein Theater verfügte. Die Fertigstellung wurde mit zweitägigen Festspielen<ref name=":2" /> gefeiert.<ref name=":1" />
Auf den Fundamenten der Claudius-Villa wurde im 13. Jahrhundert die Basilika Santi Cesidio e Rufino errichtet.
Persönlichkeiten
- Eusebio Septimio Mari (1916–1965), Bischof
Literatur
- Hans Philipp: Supinum. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band IV A,1, Stuttgart 1931, Sp. 939.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />