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Translozierte Bauwerke in Aachen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Diese Liste über die translozierte Bauwerke in Aachen bietet eine Übersicht ohne Anspruch auf Vollständigkeit über Bauwerke, kleinere Einzelobjekte und Gebäudeteile in der Stadt Aachen, die transloziert, d. h. an ihrem ursprünglichen Platz abgebaut und an einer anderen Stelle wiederaufgebaut wurden. Meist handelt es sich dabei um denkmalgeschützte Objekte oder Teile davon.

Translozierungen von Gartenhäusern (z. B.: die Gartenhäuser Mantels und Nuellens) oder Einzelobjekten (z. B.: Kongressdenkmal, Couvenwandbrunnen, Gartentreppen) wurden in Aachen bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts hauptsächlich für die Gestaltung von Parks und Gärten vorgenommen, nachdem die betreffenden Stadthäuser, bei denen diese Objekte ihren vormaligen Standort hatten, durch Umstrukturierungsmaßnahmen anderweitig verplant oder gar abgerissen worden waren. Nach den massiven Zerstörungen durch den Zweiten Weltkrieg ging es dann vor allem um die Rettung historischer Hausfassaden und zahlreicher Gewände aus massivem Blaustein, die nach einer Zwischenlagerung mit Inventarisierung auf dem städtischen Bauhof schließlich in die Neubauprojekte der 1970er Jahre integriert wurden. In einigen Fällen (z. B.: Templergraben) kam es zu Translozierungen vor Ort, wenn beispielsweise durch Veränderungen der Straßenflucht Häuser abgerissen, zurückversetzt und neu aufgebaut werden mussten, wobei deren alte historische Fassade des straßeneinheitlichen Bildes wegen in den Neubau integriert wurden.

Gebäude

Bezeichnung erbaut ursprünglicher Ort Anmerkungen Bild
Gartenhaus Mantels
Lousberg
(Lage
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dim= globe= name=Gartenhaus Mantels ab 1905-1907 als Kerstenscher Pavillon region=DE-NW type=landmark
  }})
1740 von Johann Joseph Couven Garten des Hauses des Tuchfärbers Nikolaus Mantels am Annuntiatenbach 20 (Lage
 {{#coordinates:50,77582|6,079469|
dim= globe= name=Gartenhaus Mantels, ursprünglicher Standort region=DE-NW type=landmark
  }})
1905–1907 als Kerstenscher Pavillon auf den Lousberg transloziert Kerstenscher Pavillon
weitere Bilder
Gartenhaus Nuellens
Kurpark Burtscheid
(Lage
 {{#coordinates:50,766078|6,09709|
dim= globe= name=Gartenhaus Nuellens ab 1961 region=DE-NW type=landmark
  }})
1740 von Johann Joseph Couven Garten des Hauses des Tuchmachers Johann Heupgen am Friedrich-Wilhelm-Platz 6, später Hotel Nuellens (Lage
 {{#coordinates:50,7738|6,087871|
dim= globe= name=Gartenhaus Nuellens, ursprünglicher Standort region=DE-NW type=landmark
  }}) 
1927 zunächst transloziert in den Garten von Haus Fey am Seilgraben 34 transloziert(Lage
 {{#coordinates:50,779292|6,085474|
dim= globe= name=Gartenhaus Nuellens 1927-1945 region=DE-NW type=landmark
  }}). Nach dem Zweiten Weltkrieg vorübergehend konserviert schließlich 1961 im Kurpark Burtscheid wieder aufgebaut. 
Nuellens-Pavillon
Nuellens-Pavillon
weitere Bilder

Kleinere Einzelobjekte

Bezeichnung erbaut ursprünglicher Ort Anmerkungen Bild
Blausteinportal
Markt 39–41
(Lage
 {{#coordinates:50,77659|6,0835|
dim= globe= name=Markt 39-41 region=DE-NW type=landmark
  }})
Mitte 18. Jh. Kloster Marienbongard
(Lage
 {{#coordinates:50,779157|6,078695|
dim= globe= name=ehem. Kloster Marienbongard region=DE-NW type=landmark
  }})
eingesetzt im „Haus zum Wolf“, dem linken Anbau von Haus Löwenstein. Es ist aktenmäßig und fotografisch nicht zu belegen, aus welchem Gebäudeteil des abgerissenen Klosters das Portal stammt. Datei:Portal Haus Wolf, Aachen (2).JPG
Blausteinportal
Neupforte 3–7
(Lage
 {{#coordinates:50,7683|6,08326|
dim= globe= name=Neupforte 3-7 region=DE-NW type=landmark
  }})
2. Hälfte 18. Jh. Neupforte 5–7
(Lage
 {{#coordinates:50,77792|6,08337|
dim= globe= name=Neupforte 5-7 region=DE-NW type=landmark
  }})
Blausteinportal des ehemaligen Hauses Neupforte 5–7; bestehend aus seitlichen Gewänden mit Sockel und Kapitell mit darüber geschlagenem Segmentbogen und Schlusskeilstein. Bei der Errichtung des jetzigen Neubaues wurde die alte Toreinfahrt im Jahre 1970 im Hof wiedererrichtet. Datei:AC-Neupforte3-7.JPG
Couvenwandbrunnen
Abteiplatz, Burtscheid
(Lage
 {{#coordinates:50,762657|6,093006|
dim= globe= name=Abteiplatz 2 region=DE-NW type=landmark
  }})
von Jakob Couven Innenhof des Wespienhauses in der Kleinmarschierstraße
(Lage
 {{#coordinates:50,773131|6,084747|
dim= globe= name=Couvenwandbrunnen, ursprünglicher Standort region=DE-NW type=landmark
  }})
1928 transloziert zunächst in den Ehrenhof von Haus Fey am Seilgraben 34(Lage
 {{#coordinates:50,778766|6,085401|
dim= globe= name=Couvenwandbrunnen 1928-1944 region=DE-NW type=landmark
  }}) Schließlich 1993 wieder aufgebaut an einer Wand unterhalb der Kirche St. Johann in Burtscheid 
Datei:Couvenwandbrunnen (cropped).jpgweitere Bilder
Epitaph
Kurpark Burtscheid
(Lage
 {{#coordinates:50,76362|6,09342|
dim= globe= name=Epitaph Kurpark Burtscheid region=DE-NW type=landmark
  }})
1750er-Jahre Vor dem Hochaltar der 1673 erbauten und 1887 abgerissenen St. Stephans Kirche des ehemaligen Beginenklosters in der Aachener Hartmannstraße
(Lage
 {{#coordinates:50,77437|6,08497|
dim= globe= name=Ehem. Beginenkloster St. Stephan region=DE-NW type=landmark
  }})
Sandstein-Epitaph mit Wappenmedaillons der Familie Adolphus Georgius Franciscus Wilh. De Colyn († 21. Mai 1753) und seiner Gattin Maria Sophia Alexandrina Wilhelmina ab Herssel († 14. Juni 1752); Inschriften und Details siehe weitere Bilder Datei:Familienwappen Colyn-Hersel, Burtscheid.JPGweitere Bilder
Freitreppe, Pontstraße 148
(Lage
 {{#coordinates:50,780591|6,080216|
dim= globe= name=Pontstraße 148 region=DE-NW type=landmark
  }})
1788 von Johann Joseph Couven Haus Eckenberg, Eckenberger Straße, Aachen-Burtscheid
Lage
 {{#coordinates:50,759455|6,090202|
dim= globe= name=Haus Eckenberg region=DE-NW type=landmark
  }}
erbaut für die Burtscheider Familie Pastor. Aus dem zerstörten Gebäude wurde das schmiedeeiserne Treppengeländer zum Pfarrhaus der Heilig-Kreuz-Kirche in die Pontstraße transloziert. Datei:Portal Pfarrhaus Heilig Kreuz.JPG
Freitreppe und Pavillon
Neustraße 25, Burtscheid
(Lage
 {{#coordinates:50,76155|6,08872|
dim= globe= name=Neustraße 25 region=DE-NW type=landmark
  }})
Mitte 18. Jh. von Johann Joseph Couven Hauptstraße 33 und 35, Aachen-Burtscheid
Lage
 {{#coordinates:50,7641|6,09133|
dim= globe= name=Kaiserbad Büchel region=DE-NW type=landmark
  }}
Sitz der Burtscheider Familie Klausener. Die doppelläufige Freitreppe stammt aus dem von Couven erbauten Haus „Die Kron“ / „Zur Krone“ und der Gartenpavillon wurde aus Teilen des Hauses Schumacher zusammengesetzt. Datei:Neustraße 25, Aachen-Burtscheid.JPG
Fürstenbad
Kurparkterrassen Dammstraße
(Lage
 {{#coordinates:50,765241|6,095475|
dim= globe= name=Kurparkterrassen region=DE-NW type=landmark
  }})
1862–1865 von Friedrich Joseph Ark Bestandteil des spätklassizistischen Badehotels Kaiserbad am Büchel.
Lage
 {{#coordinates:50,77547042|6,08578515|
dim= globe= name=Kaiserbad Büchel region=DE-NW type=landmark
  }} 
auf Initiative von Hans Königs wurden 1963 zwei Mosaikkuppeln in die Kurparkterrassen Burtscheid transloziert und integriert. Marmorverkleidungen und Fußbodenbeläge wurden erneuert, Geländer, Armaturen und Holzeinbauten fehlen. 2003 in das Denkmälerverzeichnis aufgenommen. Datei:Fuerstenbad Mosaik Schwan.jpg weitere Bilder
Gartentreppe
Seilgraben 34
(Lage
 {{#coordinates:50,779145|6,085401|
dim= globe= name=Gartentreppe region=DE-NW type=landmark
  }}) 
1740 von Johann Joseph Couven Garten des Hauses des Tuchmachers Johann Heupgen am Friedrich-Wilhelm-Platz 6, später Hotel Nuellens (Lage
 {{#coordinates:50,7738|6,087871|
dim= globe= name=Gartenhaus Nuellens, ursprünglicher Standort region=DE-NW type=landmark
  }}) 
1927 hierher transloziert in den Garten das damaligen Haus Fey als Zugang zum Gartenhaus Nuellens, nach dem Zweiten Weltkrieg an Ort und Stelle verblieben und nicht mit dem Gartenhaus Nuellens nach Burtscheid transloziert.
Guaita’sche Gartentreppe
Stadtgarten Aachen
(Lage
 {{#coordinates:50,781718|6,094092|
dim= globe= name=Guaita'sche Gartentreppe ab 1905 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1750 von Johann Joseph Couven?
um 1780 von Jakob Couven?
Garten des Hauses des Färbers Josef Schweling in der Rosstraße 46–48, später im Besitz der Familie Guaita
(Lage
 {{#coordinates:50,771307|6,07863|
dim= globe= name=Guaita'sche Gartentreppe, ursprünglicher Standort region=DE-NW type=landmark
  }})
1905 transloziert in den damaligen Kurpark, später Stadtgarten Datei:Guaita Gartentreppe 1.jpg weitere Bilder
Kongreßdenkmal
Stadtgarten Aachen
(Lage
 {{#coordinates:50,781722|6,097556|
dim= globe= name=Kongreßdenkmal ab 1928 region=DE-NW type=landmark
  }})
1841–1844 von Andreas Hansen nach Plänen von Johann Peter Cremer und Karl Friedrich Schinkel Adalbertsteinweg an der Stelle des heutigen Amtsgerichts
(Lage
 {{#coordinates:50,774227|6,103737|
dim= globe= name=Kongreßdenkmal, ursprünglicher Standort region=DE-NW type=landmark
  }})
1914 wurde es demontiert und zwischengelagert sowie schließlich 1928 im Stadtgarten neu aufgebaut
Kongreßdenkmal
Kongreßdenkmal
weitere Bilder
Löwenfigur
Ferberpark Aachen
(Lage
 {{#coordinates:50,76027|6,0939|
dim= globe= name=Löwenfigur region=DE-NW type=landmark
  }})
1911 von Hugo Lederer Eine von ehemals zwei Löwenfiguren am Kaiser-Friedrich-Denkmal am Kaiserplatz in Aachen
(Lage
 {{#coordinates:50,775561|6,095348|
dim= globe= name=Kaiser-Friedrich-Denkmal region=DE-NW type=landmark
  }})
Anlässlich einer Komplettsanierung des Reiterdenkmals wurde eine Löwenfigur an den Eingang des Ferberparks zur Kapellenstraße in Burtscheid hin transloziert
Löwe Ferberpark
Löwe Ferberpark
Rosenkranzportal St. Paul
Jakobstraße
(Lage
 {{#coordinates:50,77463|6,07947|
dim= globe= name=St. Paul region=DE-NW type=landmark
  }})
1705 von Laurenz Mefferdatis gleiche Adresse Das Hauptportal befand sich in der Straßenwand als Zugang zum Kirchenvorplatz. 1967 erfolgte die originalgetreue Rückversetzung von der Straßenflucht und Einbindung mit dem vorhandenen Haupteingang der Kirche Datei:St. Paul (Aachen) 02.jpg
Torbogen Rosstraße
(Lage
 {{#coordinates:50,77113|6,07745|
dim= globe= name=Torbogen Rosstraße 58-60 region=DE-NW type=landmark
  }})
Form, Art und Details lassen auf den Torbogen von Haus Bendelstraße 35 schließen, abgebrochen 1969
(Lage
 {{#coordinates:50,77301|6,08767|
dim= globe= name=Bendelstraße 35 region=DE-NW type=landmark
  }})
steht heute zwischen zwei modernen Gebäuden (Rosstraße 58 und 60) als Einfahrt zum Innenblockbereich Datei:Rosstraße 60, Aachen.JPG
Tritonenbrunnen
Kaiser-Friedrich-Allee
(Lage
 {{#coordinates:50,753607|6,070204|
dim= globe= name=Tritonenbrunnen ab 1923 region=DE-NW type=landmark
  }})
1906–1910 von Carl Burger Vorplatz des Hauptbahnhofs Aachen
(Lage
 {{#coordinates:50,768439|6,09076|
dim= globe= name=Tritonenbrunnen, ursprünglicher Standort region=DE-NW type=landmark
  }})
1923 wiederaufgebaut an der Kaiser-Friedrich-Alle am Rande des Kaiser-Friedrich-Parks Datei:Aachen Tritonenbrunnen 3.jpg weitere Bilder
Spolien des Wachhauses am Königstor
Kaiser-Friedrich-Park
(Lage
 {{#coordinates:50,761544483|6,07325077|
dim= globe= name=Eingang Hangeweihert region=DE-NW type=landmark
  }})
1836 von Adam Franz Friedrich Leydel Eingangsbereich Wach- und Zollhaus Königsstraße 75
(Lage
 {{#coordinates:50,775025|6,07285|
dim= globe= name=Wachhaus am Königstor region=DE-NW type=landmark
  }}) 
wiederaufgebaut im Eingangsbereich Kaiser-Friedrich-Park;
Dreistufiger Unterbau; als oberer Abschluss des freistehenden sich verjüngenden Viereckpfeilers je eine Steinkugel. Vorder- und Rückseite ziert ein Siegeskranz-Relief.
Datei:Hangeweiher - Eingangssäulen.JPG

Gebäudesegmente

Bezeichnung erbaut ursprünglicher Ort Anmerkungen Bild
Haus Am Roskapellchen 1
Blausteingewände
(Lage
 {{#coordinates:50,770943|6,077652|
dim= globe= name=Am Roskapellchen 1 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1700 Annastraße 9 (Lage
 {{#coordinates:50,774263|6,082281|
dim= globe= name=Annastraße 9 region=DE-NW type=landmark
  }})
Blausteingewände des Hauses Annastraße 9; Wiederaufbau am neuen Ort 1975/76. Datei:Am Roskapellchen 1, Aachen (5).JPG
Haus Augustinergasse 4–6
Fassade
(Lage
 {{#coordinates:50,77596|6,081332|
dim= globe= name=Fassadenteile von Templergraben 79, jetzt Augustinergasse 4-6 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1830, zugeschrieben Jean-Pierre Cluysenaar Haus Templergraben 79 (Lage
 {{#coordinates:50,778839|6,080614|
dim= globe= name=Templergraben 79 region=DE-NW type=landmark
  }})
auf Veranlassung von Leo Hugot im Jahr 1975 transloziert zur Augustinergasse; Die Gebäudefront wurde im Vergleich zum früheren Bau im Erdgeschoss verändert. Anstelle einer Tordurchfahrt in der linken Seite und eines Fensters in der äußersten rechten Achse wurden zwei Türöffnungen und ein weiteres Fenster links eingefügt. Datei:Aachen Haus am Augustinerplatz.jpg
Haus Fischmarkt 1
Blausteinelemente, Portalbogen
(Lage
 {{#coordinates:50,774534|6,082961|
dim= globe= name=Goldene Rose 4-6 region=DE-NW type=landmark
  }})
17. Jh. verschiedene Quellen, u. a Burg Lürken (Lage
 {{#coordinates:50,855167|6,241822|
dim= globe= name=Burg Lürken region=DE-NW type=landmark
  }})
Zahlreiche Blausteinelemente wurden von anderen, niedergelegten Gebäuden aus der Aachener Umgebung transloziert. Portalbogen im seitlichen zum Spitzgässchen liegenden Teil stammt aus der 1965 abgetragenen Burg Lürken Datei:Goldene Rose, Aachen (5).JPGweitere Bilder
Haus Hof 5
Fassade
(Lage
 {{#coordinates:50,77558063|6,08540654|
dim= globe= name=Hof 5 region=DE-NW type=landmark
  }})
vor 1840 Haus Büchel 22 (Lage
 {{#coordinates:50,77575025|6,0856694|
dim= globe= name=Büchel 22 region=DE-NW type=landmark
  }})
Beim Neubau 1972 von Hof 5 nach Plänen des Architekten Werner Schottstädt wurde die Fassade Büchel 22 leicht verändert, ist in ihrer Struktur aber nachvollziehbar geblieben; dreigeschossige und zweiachsige Backsteinfassade mit Blausteingewänden Datei:Hof 5, Aachen (10).JPG
Haus Hof 9
Fassade
(Lage
 {{#coordinates:50,775215|6,085025|
dim= globe= name=Hof 9 region=DE-NW type=landmark
  }})
19. Jh. Haus Eilfschornsteinstraße 25 (Lage
 {{#coordinates:50,777427|6,079921|
dim= globe= name=Eilfschornsteinstraße 25 region=DE-NW type=landmark
  }})
transloziert zum Hof anlässlich des dortigen Neubaus durch Leo Hugot im Jahr 1968. Die Fassade von der Eilfschornsteinstraße 25 erhielt hier bewusst keinen weißen Anstrich, sondern blieb steinsichtig, dadurch konnte das benachbarte Quirinusbad noch stärker betont werden. Datei:Hof 9, Aachen (9).JPG
Haus Hof 20
Fassade
(Lage
 {{#coordinates:50,77520409|6,08452678|
dim= globe= name=Hof 20 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1820 Haus Peterstraße 49 (Lage
 {{#coordinates:50,7767713|6,08988047|
dim= globe= name=ehemalige Peterstraße 49 region=DE-NW type=landmark
  }})
Dreigeschossige und fünfachsige klassische Blaussteinfassade mit Mittelgiebeln und Pilastern, transloziert anlässlich des Neubaus im Jahr 1965 in die Eckfassade von Haus Hof 20 nach Plänen der Architekten Hans Haas und Winfried Wolks Datei:Hof 20.JPG
Haus Hühnermarkt 19
verschiedene Bestandteile
(Lage
 {{#coordinates:50,775594|6,08477|
dim= globe= name=Hühnermarkt 19 region=DE-NW type=landmark
  }})
18. Jh. Arrangement aus:
  • Haustüre aus Haus Bahnhofstraße 22 (Lage
 {{#coordinates:50,769514|6,090953|
dim= globe= name=Bahnhofstraße 22 region=DE-NW type=landmark
  }})
  • Balkonkorb aus Haus Franzstraße 8 (Blinder Esel) (Lage
 {{#coordinates:50,7714|6,08416|
dim= globe= name=Franzstraße 8 region=DE-NW type=landmark
  }})
  • Blausteingewände aus Haus Krugenofen 15-17 (Lage
 {{#coordinates:50,764589|6,088983|
dim= globe= name=Krugenofen 15-17 region=DE-NW type=landmark
  }})
zusammengetragen beim Neubau im Jahr 1950 in der Fassade von Hühnermarkt 19; Darüber hinaus wurden Schlusssteine verschiedener Herkunft verwendet (u. a. zugeschrieben Haus Hauptstraße 35 in Burtscheid). Datei:Hühnermarkt 19, Aachen (5).JPG
Haus Jakobstraße 4
Tür- und Fenstergewände
(Lage
 {{#coordinates:50,775761|6,081884|
dim= globe= name=Jakobstraße 4 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1840 Haus Schildstraße 10 (Lage
 {{#coordinates:50,77227|6,09091|
dim= globe= name=Schildstraße 10 region=DE-NW type=landmark
  }})
originalgetreue Wiederverwendung beim Neubau 1974 von Blaustein-, Tür- und Fenstergewände aus dem ehemaligen Gebäude Schildstraße 10. Vergleichbar zum Altbau Schildstraße 10 existiert heute noch das Haus Schildstraße 14, welches den früheren Aufbau der Fassade weitestgehend behalten hat. Datei:Jakobstraße 2, Aachen (5).JPG
Haus Jakobstraße 6
Fassade, Gewände
(Lage
 {{#coordinates:50,77572|6,081798|
dim= globe= name=Jakobstraße 6 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1840 Haus Schildstraße 8 (Lage
 {{#coordinates:50,77227|6,09091|
dim= globe= name=Schildstraße 8 region=DE-NW type=landmark
  }})
originalgetreue Wiederverwendung beim Neubau 1974 der Fassade aus Haus Schildstraße 8 sowie von Blaustein-, Tür- und Fenstergewände aus dem ehemaligen Gebäude Schildstraße 8. Teile der alten Fassade von Haus Jakobstraße 6 fand Wiederverwendung im Haus Jakobstraße 12. Datei:Jakobstraße 6, Aachen (5).jpg
Haus Jakobstraße 8
Fassade
(Lage
 {{#coordinates:50,775672|6,081696|
dim= globe= name=Jakobstraße 8 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1840 Haus Promenadenstraße 7 (Lage
 {{#coordinates:50,77227|6,09091|
dim= globe= name=Promenadenstraße 7 region=DE-NW type=landmark
  }})
Wiederverwendung der Fassade von Haus Promenadenstraße 7 durch Karl Faymonville beim Neubau 1974. Datei:Jakobstraße 8, Aachen (5).JPG
Haus Jakobstraße 10
Fassade
(Lage
 {{#coordinates:50,775613|6,081565|
dim= globe= name=Jakobstraße 10 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1840 Haus Peterstraße 45 (Lage
 {{#coordinates:50,776771|6,08988|
dim= globe= name=Peterstraße 45 region=DE-NW type=landmark
  }})
Durch Leo Hugot 1979 rekonstruierte und idealisierte Fassade des Eckgebäudes Jakobstraße 10/Judengasse 2 unter Verwendung alter Blausteinwerkstücke (datiert auf 1819); zur Judengasse hin Toreinfahrt mit Blausteinportal des ehemaligen Gebäudes Peterstr. 45 (1748); in der Hofmauer eingelassen der Stadtadler von ehemaligen Erweiterungsbau des Bades „Königin von Ungarn“. Datei:Jakobstraße 10, Aachen (10).JPGDatei:Toreinfahrt Judengasse - Aachen.jpg
Haus Jakobstraße 12
Fassade
(Lage
 {{#coordinates:50,77545|6,081225|
dim= globe= name=Jakobstraße 12 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1840 Arrangement aus:
  • Haus Jakobstraße 6 (Lage
 {{#coordinates:50,77572|6,081798|
dim= globe= name=Jakobstraße 6 region=DE-NW type=landmark
  }})
  • Haus Großkölnstraße 7 (Lage
 {{#coordinates:50,777|6,08428|
dim= globe= name=Großkölnstraße 7 region=DE-NW type=landmark
  }})
originalgetreuer und idealisierter Neubau 1974 durch Leo Hugot, zweier Gebäudeteile, deren rechter Anteil (Nr. 12) zur Judengasse hin um zwei Meter zurückspringt. Letzterer erhielt die alte Fassade von Haus Jakobstraße 6 mit den Stichbogengewände und ornamentierten Schlusssteinen. Die linke Fassade stammt dagegen von Haus Großkölnstraße 7. Datei:Jakobstraße 12, Aachen (5).JPG
Haus Jakobstraße 14
Fassade
(Lage
 {{#coordinates:50,77703|6,08428|
dim= globe= name=Jakobstraße 14 region=DE-NW type=landmark
  }})
Mitte 18. Jh. von Johann Joseph Couven Großkölnstraße 5 (Lage
 {{#coordinates:50,77539|6,08118|
dim= globe= name=Großkölnstraße 5 region=DE-NW type=landmark
  }})
originalgetreuer und idealisierter Neubau 1974/1975; dreigeschossige und dreiachsige Backsteinfassade mit Blausteingewänden. Das Ursprungshaus war einst in das 1905 erbaute Warenhaus Tietz am Markt integriert worden.<ref>dito wie Großkölnstraße 3</ref> Datei:Jakobstraße 14, Aachen (5).JPG
Haus Jakobstraße 16
Fassade
(Lage
 {{#coordinates:50,77698|6,08411|
dim= globe= name=Jakobstraße 16 region=DE-NW type=landmark
  }})
Mitte 18. Jh. von Johann Joseph Couven Großkölnstraße 3 (Lage
 {{#coordinates:50,77535|6,0811|
dim= globe= name=Großkölnstraße 3 region=DE-NW type=landmark
  }})
originalgetreuer und idealisierter Neubau 1974/1975; zweiteilig gegliederte dreigeschossige und vierachsige Backsteinfassade mit Blausteingewänden, überhöhtes Erdgeschoss und durchgehendes Mansarddach. Das Ursprungshaus war einst in das 1905 erbaute Warenhaus Tietz am Markt integriert worden<ref>Laut Arnold (1830): Das Altaachener Wohnhaus, S. 101 FN 3, hieß der Vorgängerbau im Jahr 1631 an dieser Stelle: „Haus zum Lämmchen“ (vgl. Richarz, Jan: Aachen. Wiederaufbau. Rekonstruktion durch Translozierung. Diss. RWTH Aachen 2020, S. 444 f.; vgl. auch: Lohmann, Daniel et al., Das Warenhaus Tietz in Aachen, 2021, S. 136.)</ref> Datei:Jakobstraße 16, Aachen (5).JPG
Haus Kockerellstraße 9
Fassade
(Lage
 {{#coordinates:50,776157|6,081615|
dim= globe= name=Kockerellstraße 9 region=DE-NW type=landmark
  }})
Anfang 19. Jh. Peterstraße 47 (Lage
 {{#coordinates:50,77726|6,09058|
dim= globe= name=Peterstraße 47 region=DE-NW type=landmark
  }})
Fenstergewände, Gesimse und Erdgeschossverkleidung aus Blaustein wurden beim Wiederaufbau vom ehemaligen Haus Peterstraße 47 wiederverwendet Datei:Kockerellstraße 9, Aachen.jpg
Haus Kockererellstraße 13
Blausteingewände
(Lage
 {{#coordinates:50,776293|6,081391|
dim= globe= name=jetzt Kockerellstraße 13 region=DE-NW type=landmark
  }})
18. Jh. Haus Kockerellstraße 21 (Lage
 {{#coordinates:50,77654|6,08101|
dim= globe= name=Kockerellstraße 21 region=DE-NW type=landmark
  }})
Blaustein-, Tür- und Fenstergewände aus dem ehemaligen Gebäude Kockerellstraße 21, die im Jahre 1974 bei der Errichtung des Gebäudes in der 4-geschossigen und 4-achsigen Fassade wiederverwandt wurden. Datei:Kockerellstraße 13, Aachen (5).JPG
Haus Kockererellstraße 15
Blausteingewände
(Lage
 {{#coordinates:50,776353|6,08131|
dim= globe= name=Kockerillstraße 15 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1840 Haus Pontstraße 1c (Lage
 {{#coordinates:50,77689|6,0832|
dim= globe= name=Pontstraße 1c region=DE-NW type=landmark
  }})
originalgetreuer Neubau durch Leo Hugot 1974 unter Verwendung von Blaustein-Fenstergewänden des ehemaligen Gebäudes Pontstrasse 1c; 4-geschossig in 3 Achsen und Dachgeschoss; Ladeneinbau im Erdgeschoss Datei:Kockerellstraße 15, Aachen (5).JPG
Haus Kockererellstraße 17
Blausteingewände
(Lage
 {{#coordinates:50,77641|6,081237|
dim= globe= name=Kockerellstraße 17 region=DE-NW type=landmark
  }})
19. Jh. Haus Rosstraße 52–54 (Lage
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dim= globe= name=Rosstraße 52-54 region=DE-NW type=landmark
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originalgetreuer Einbau beim Neubau 1976 durch Winfried Wolks und Nikolaus Hühnerschulte von Tür- und Fenstergewände aus Blaustein des ehemaligen Gebäudes Rosstraße 52–54 aus dems 19. Jh., die in der 4-geschossigen, 6-achsigen Fassade wiederverwandt wurden. Datei:Kockerellstraße 17, Aachen (5).JPG
Haus Krämerstraße 7
Fassade
(Lage
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dim= globe= name=Krämerstraße 2 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1808 Jakobstraße 120 (Lage
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dim= globe= name=Jakobstraße 120 region=DE-NW type=landmark
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viergeschossiger Backstein-Neubau von 1949 unter Verwendung von Blaustein-Werkstücken des ehemaligen Hauses Jakobstraße 120; zum Hühnermarkt in vier, zur Krämerstraße in zwei Achsen erbaut. Datei:Krämerstraße 7, Aachen (6).JPG
Haus Neupforte 8
Fassade
(Lage
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  }})
18. Jh. Arrangement aus:
  • Eckgebäude Kloster-/Marienbongard (Lage
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dim= globe= name=Marienbongard/Klosterbongard region=DE-NW type=landmark
  }}),
  • Eilfschornsteinstraße 7 (Lage
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dim= globe= name=Eilfschornsteinstraße 7 region=DE-NW type=landmark
  }})
  • Michaelsbergstraße 9 (Lage
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dim= globe= name=Michaelsbergstraße 9 region=DE-NW type=landmark
  }})
Arrangement verschiedener Bauelemente diverser Herkunft Datei:Neupforte 8, Aachen (5).jpg
Haus Rosstraße 54
Fassade
(Lage
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  }})
18. Jh. Rosstraße 32 (Lage
 {{#coordinates:50,77168|6,07902|
dim= globe= name=Rosstraße 32 region=DE-NW type=landmark
  }})
Die Fassade erhielt die Kreuzstöcke zurück und im Erdgeschoss wurden die Fenster zu den erhaltenen Stürzen wieder vervollständigt sowie Schlagläden angebracht. Leichte Höhenanpassungen durch weitere Ziegellagen, Achsenabstand offenbar verbreitert. Datei:Rosstraße 54, Aachen (5).jpg
Haus Rosstraße 56
Fassade
(Lage
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  }})
18. Jh. Rosstraße 60 (Lage
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dim= globe= name=Rosstraße 60 region=DE-NW type=landmark
  }})
Idealisierte und mehrfach veränderte Translozierung Datei:Rosstraße 56, Aachen (59.jpg
Haus Seilgraben 34
Fassade und Werksteinteile
(Lage
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dim= globe= name=Haus Fey, ursprünglich Seilgraben 34 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1765 von Jakob Couven Haus Seilgraben 32 (Lage
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  }})
1949 wurden Teile des 1944 zerstörten Haus Feys auf dem Seilgraben 32 in den im Couvenstil erbauten Neubau von Seilgraben 34 transloziert sowie die Grundstücksmauer erneuert und mit Gedenktafeln ausgestattet Datei:Seilgraben 32, Aachen (10).JPGweitere Bilder
Häuser Templergraben 4–8
Fassaden
(Lage
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  }})
Mitte 19. Jh. gleiche Adresse Beim Neubau der Häuser und Zurücksetzen um rund vier Meter wegen Begradigung der Straßenflucht im Jahr 1980 wurden die Frontfassaden der vormaligen Altbauten originalgetreu wiederverwendet. Datei:20220502165644!Aachen - Templergraben 4-8, cropped.jpg
Haus Theaterstraße 88
Fassaden
(Lage
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dim= globe= name=Theaterstraße 88 region=DE-NW type=landmark
  }})
um 1840 Theaterstraße 90 (Lage
 {{#coordinates:50,77003|6,09333|
dim= globe= name=Theaterstraße 90 region=DE-NW type=landmark
  }})
beim Neubau 1976 nach Plänen von Wilhelm Rosen idealisierte Translozierung von Fassade und Werksteinteileilen aus dem Nachbarhaus Theaterstraße 90, dreigeschossig in 5:3 Achsen, Backstein mit Blausteingewänden. Datei:Theaterstraße 88, Aachen (5).JPG
Wespienhausfassade Pontstraße
(Lage
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dim= globe= name=Fassadenteile des Wespienhauses ab 1972/73 region=DE-NW type=landmark
  }})
1735 von Johann Joseph Couven Kleinmarschierstraße 45 (Ecke Elisabethstraße) (Lage
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dim= globe= name=Wespienhaus, ursprünglich Kleinmarschierstraße 45 region=DE-NW type=landmark
  }})
1951 wurden zunächst Werksteinteile aus drei der fünf Mittelachsen des kriegszerstörten Hauses geborgen und eingelagert und 1972/73 die Fassadenteile beim Bau der Turnhalle des Kaiser-Karls-Gymnasiums an die Westfassade integriert. Datei:AC Fassade Wespienhaus 2023.jpg weitere Bilder

Literatur

  • Jan Richarz: Aachen – Wiederaufbau: Rekonstruktion durch Translozierung, Dissertation, Fakultät für Architektur der RWTH Aachen vom 9. Juni 2020 (PDF)

Weblinks

Commons: Relocated structures in Aachen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten