Tornau (Gräfenhainichen)
Tornau Stadt Gräfenhainichen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(538)&title=Tornau 51° 38′ N, 12° 35′ O
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| Höhe: | 118 m | |||||
| Fläche: | 25,81 km² | |||||
| Einwohner: | 538 (30. Juni 2017)<ref>Ortsteil Tornau der Stadt Gräfenhainichen. Abgerufen am 6. Oktober 2022.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 21 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2011 | |||||
| Postleitzahl: | 06772 | |||||
| Vorwahl: | 034243 | |||||
Tornau ist ein Ortsteil der Stadt Gräfenhainichen im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt.
Geografie
Tornau liegt etwa fünf Kilometer nördlich von Bad Düben im Naturpark Dübener Heide.
Geschichte
Tornau gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Düben.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f.</ref> Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem Kreis Bitterfeld im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.<ref>Der Landkreis Bitterfeld im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2024; abgerufen am 4. September 2025.</ref>
Am 1. Januar 2011 wurde Tornau in die Stadt Gräfenhainichen eingegliedert.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011</ref>
Sehenswürdigkeiten
- Köhlereiweg mit zahlreichen Holzstelen und Skulpturen des Künstlers Wolfgang Köppe<ref>Homepage mit Biographie von Wolfgang Köppe</ref>
- Holzskulpturenwiese, Sammlung von Holzkunstwerken, welche von Künstlern mit Hilfe von Kettensägen beim jährlichen Holzskulpturenwettbewerb geschnitzt wurden
- Kirche aus dem 17. Jahrhundert, Kirchturm von 1778, mehrfach Erneuerungen und wiederholter Sanierungsbedarf, zuletzt wegen Hausschwamm<ref>Mitteldeutsche Zeitung über Geschichte und Mitteldeutsche Zeitung über Sanierungen</ref>
- Heimatstube mit einer Ausstellung von Geräten für Haushalt und Hof
- Galeriecafé mit wechselnden Ausstellungen verschiedener nationaler und internationaler Künstler
- Biberstele im Hammerbachtal an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und dem Freistaat Sachsen. Sie symbolisieren die Beseitigung der Landesgrenzen.
- Köhlerei am Eisenhammer als die letzte produzierende Köhlerei der Dübener Heide mit kleinem Tierpark und einem Anschauungsmodell eines alten Kohlenmeilers
- Nachbildung einer Halbmeilensäule von 1723 mit der Reihennummer 18 an der Kreuzung der B 2 mit der K 2029 Schköna-Söllichau in Eisenhammer; Originalteile an der Windmühle Tiefensee als Kursächsische Postmeilensäule Bad Düben erhalten.
- Gesundbrunnen, eine Natrium- und nitritarme Eisenquelle im Wald der Dübener Heide
- Döbelts Mühle, historische Sägemühle
Veranstaltungen
- Holzskulpturenwettbewerb Kunst mit Kettensägen auf der Holzskulpturenwiese an Weichers Mühle, seit 2000 jährlich am letzten Juli-Wochenende
- Teichfest, seit 2018 jährlich im Juni
- Biathlon-Wettkampf, ohne regelmäßigem Termin bei ausreichend Schnee im Winter
Persönlichkeiten
- Wolfgang Köppe (1926–2018), Künstler und Ehrenbürger
Verkehr
Die Bundesstraße 2, die Leipzig und Wittenberg verbindet, führt durch Tornau. Die Landesstraße 130, die die Bundesstraßen 2 und 183/107 verbindet, kreuzt den Ort.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />