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Tombolo

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{{#if: befasst sich mit dem geographischen Begriff Tombolo. Für den italienischen Ort gleichen Namens siehe Tombolo (Venetien).

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Datei:Nessofsound.jpg
Tombolo von Ness of Sound (Yell)

Ein Tombolo (Plural Tomboli) ist ein Sand- oder Kiesstreifen, der eine Insel mit einer anderen Insel oder mit dem Festland verbindet;<ref name=mw/> im letzteren Fall wird die Insel zur Halbinsel oder Gezeiteninsel. Tomboli entstehen durch Ablagerung, verursacht durch Flussmündungen, Küstenströmungen und Wellenbrechung im Inselumfeld.<ref name=eoe/><ref name=bcg/>

Der Tombolo ist dabei ein Grenzfall zwischen dem ständig über der Wasserlinie liegenden Isthmus und der ständig überfluteten Meerenge, seine Höhe ist dem Wasserspiegel so nahe, dass er zeitweise – je nach Wasserstand (See, Fluss) bzw. Gezeitenwasserstand – über oder unter dem Wasserspiegel liegt.

Die fast 50 Kilometer lange Adamsbrücke, die Sri Lanka (Ceylon) über die Palkstraße mit Indien verband, war früher der weltweit größte Tombolo. Sie wurde vor einigen tausend Jahren durch eine Änderung des mittleren Meeresspiegels zerstört. Heute existiert nur noch eine Kette von Sandbänken.<ref name=britannica/> Chesil Beach in Dorset ist laut der Royal Geographical Society mit 29 km der längste Tombolo des Vereinigten Königreichs;<ref name=rgs/> diese Einordnung ist jedoch umstritten, manche Fachleute bevorzugen die Klassifizierung als Barrier Beach (Barrierestrand).<ref name=owen/> Auf den Northern Isles in Schottland werden Tomboli als Ayres (altnordischen eyrr „Kiesstrand“) bezeichnet.<ref name=orkney/>

Beispiele von Tomboli

Europa

Datei:France Giens Tombolo.jpg
Von zwei Tomboli eingeschlossener See, Giens, Côte d’Azur (Frankreich)
Datei:Monte Argentario - Vista della giannella 2.jpg
Tombolo di Giannella,
Monte Argentario (Italien)
Datei:Eilean Garbh, Isle of Gigha.jpg
Tombolo zwischen Eilean Gharb und Gigha (Schottland)
Datei:Double Tombolo - geograph.org.uk - 465697.jpg
Fora Ness: The Ayres of Swinister, Shetland
Datei:Tombolo aérien.jpg
Blick auf den Tombolo zwischen Sainte-Marie (Martinique) und der Gezeiteninsel Îlet Sainte-Marie

Frankreich

Irland

Italien

Spanien

Türkei

Vereinigtes Königreich

Amerika

Costa Rica

Kanada

Saint-Pierre und Miquelon

USA

Asien

Hongkong

Japan

Jemen

Pakistan

Weitere

Australien

Neuseeland

Somalia

Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise

<references> <ref name=mw>Tombolo. Merriam-Webster (englisch), abgerufen am 13. Januar 2026</ref> <ref name=britannica>Tombolo. Britannica (englisch), abgerufen am 13. Januar 2026</ref> <ref name=eoe>Michel Michaelovitch de Mahiques: Tombolo. In: Encyclopedia of Estuaries (englisch), verfügbar im Web Archive, abgerufen am 13. Januar 2026</ref> <ref name=bcg>Edward H. Owens: Tombolo. In: Beaches and Coastal Geology (englisch), verfügbar im Web Archive, abgerufen am 13. Januar 2026</ref> <ref name=rgs>Chesil Beach. Royal Geographical Society (englisch), abgerufen am 16. Januar 2026</ref> <ref name=owen>Andy Owen: Barrier beaches. Geography Southwest (PDF, englisch), abgerufen am 16. Januar 2026</ref> <ref name=orkney>Tombolos or ayres Orkney Landscapes (englisch), abgerufen am 16. Januar 2026</ref> </references>