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Tomáš Jun

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Tomáš Jun
Datei:ÖFB-Cupfinale 2013 - Tomáš Jun 01.JPG
Tomáš Jun
Personalia
Geburtstag 17. Januar 1983
Geburtsort PragTschechoslowakei
Größe 178 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
1989–1992 Jiskra Hlubočepy
1992–1999 Sparta Prag
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1999–2001 Sparta Prag 20 0(8)
2002 → FK Jablonec (Leihe) 7 0(1)
2002–2005 Sparta Prag 75 (26)
2005 Trabzonspor 16 0(0)
2006 → Beşiktaş Istanbul (Leihe) 22 0(1)
2006–2007 → Sparta Prag (Leihe) 19 0(1)
2008 FK Teplice 28 0(7)
2009 → SCR Altach (Leihe) 14 0(8)
2009–2010 → FK Austria Wien (Leihe) 21 0(9)
2010–2014 FK Austria Wien 113 (23)
2014 FK Jablonec 11 0(1)
2015–2017 SC Ritzing 49 (17)
2017 SV Donaustauf 19 0(2)
2018–2019 USV Oed/Zeillern 27 (14)
2022– Badeneer AC 27
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1998 Tschechien U15 5 0(5)
1999–2000 Tschechien U16 22 (19)
1999–2001 Tschechien U17 6 0(7)
2000–2001 Tschechien U18 8 0(2)
2001–2002 Tschechien U19 6 0(5)
2001 Tschechien U20 6 0(2)
2002–2004 Tschechien U21 21 0(3)
2004–2006 Tschechien 10 0(2)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Tomáš Jun (* 17. Januar 1983 in Prag, Tschechoslowakei) ist ein ehemaliger tschechischer Fußballspieler.

Karriere

Jun wechselte mit neun Jahren von Jiskra Hlubočepy in die Jugend von Sparta Prag, wo er 1999 als 16-Jähriger zu seinem ersten Einsatz für die erste Mannschaft kam. In der Saison 2000/01 zeigte der junge Stürmer sein Talent und erzielte fünf Tore in zehn Spielen. 2002 wurde er aufgrund der starken Konkurrenz im Angriff der Prager für ein halbes Jahr an den FK Jablonec ausgeliehen. Nach seiner Rückkehr zu Sparta entwickelte sich Jun zum Stammspieler, in der Spielzeit 2004/05 wurde er mit 14 Toren in 30 Spielen Torschützenkönig der Ersten tschechische Liga und bekam eine Chance in der Nationalmannschaft.

Im Sommer 2005 wechselte Jun für etwa 100 Millionen Kronen zu Trabzonspor in die Türkei, erzielte in 16 Einsätzen aber kein Tor. In der laufenden Saison wurde er an Beşiktaş Istanbul ausgeliehen, dort schoss er nur ein Tor in 22 Spielen. Zur Saison 2006/07 wurde er wiedermals an Sparta Prag ausgeliehen und kehrte dann nach Trabzon zurück.

Im Januar 2008 wechselte Jun zum FK Teplice, im Januar 2009 wurde er an den SCR Altach ausgeliehen.<ref>Jun už je v Altachu. Přijde tam i sparťan Voříšek? fotbal.idnes.cz vom 14. Januar 2009, zuletzt abgerufen am 14. Januar 2009, tschechisch</ref> Im Sommer wurde Jun vom FK Teplice an Austria Wien mit einer Option auf Kauf weiterverliehen.<ref>Tomas Jun schlüpft ins Austria-Trikot fk-austria.at vom 23. Juni 2009, zuletzt abgerufen am 23. Juni 2009</ref> Im Oktober verletzte sich Jun am Knie und fiel bis Mitte März 2010 verletzt aus. Nach seiner Rückkehr von seiner Verletzungspause avancierte Jun zu einem wichtigen Spieler für die Mannschaft. Er hatte maßgeblichen Anteil am zweiten Meisterschaftsplatz, nachdem man sogar bis zur letzten Runde mit dem Meistertitel spekulieren durfte. Nach seinen guten Leistungen in der vergangenen Saison zögerte der FK Austria Wien nicht und zog die Option zum Kauf. Sein Vertrag verlängerte sich dadurch. Jun spielte dann bis Juni 2014 beim FK Austria Wien. 2012/13 gelang ihm mit der Austria der österreichische Meistertitel, 2013 zog die Austria mit Jun in die Gruppenphase der UEFA Champions League ein. Beim 4:1-Sieg der Austria gegen Zenit St. Petersburg gelang Jun auch ein Tor. Nach der Saison wechselte er zurück in seine tschechische Heimat zum FK Jablonec.

Im Januar 2015 kehrt Jun zurück nach Österreich. Er wechselt in die Regionalliga Ost zum SC Ritzing. In der Sommertransferperiode 2017 wechselte Jun nach Deutschland zum damaligen Landesligisten SV Donaustauf und spielte dort bis zur Winterpause.<ref>idowa, Straubing Germany: Transferhammer: Ex-Nationalspieler Tomas Jun bringt Champions League-Erfahrung nach Donaustauf – idowa. Abgerufen am 26. August 2019.</ref> Danach war er ab der Winterpause beim Sechstligisten USV Oed/Zeillern mit Spielbetrieb in der niederösterreichischen Gebietsliga West aktiv und beendete dort im Sommer 2019 seine Karriere als Aktiver.

Weblinks

Commons: Tomáš Jun – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1994: Siegl | 1995: Drulák | 1996: Drulák | 1997: Siegl | 1998: Siegl | 1999: Siegl | 2000: Lokvenc | 2001: Tuma | 2002: Štajner | 2003: Kowalík | 2004: Heinz | 2005: Jun | 2006: Ivana | 2007: Pecka | 2008: Svěrkoš | 2009: Kerić | 2010: Ordoš | 2011: Lafata | 2012: Lafata | 2013: Lafata | 2014: Hušbauer | 2015: Lafata | 2016: Lafata | 2017: Lafata | 2018: Krmenčík | 2019: Komlitschenko | 2020: Musa / Kozák | 2021: Kuchta / Hložek | 2022: Beauguel | 2023: Jurečka | 2024: Jurečka | 2025: Kliment Vorlage:Klappleiste/Ende