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Tiergarten an der Doggenburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Tiergarten an der Doggenburg war ein im Norden der Stadt Stuttgart unterhaltener kleiner Tierpark.

Ab dem Jahr 1876 war auf der Feuerbacher Heide eine Züchterei von Doggen eingerichtet und betrieben worden. Zwei Jahre später erwarb das Gelände ein Restaurateur, der darauf eine Gastwirtschaft eröffnete, die in der Folgezeit gern von den Stuttgarter Bürgern besucht wurde.

Als Ersatz für den am 1. April 1906 untergegangenen Nillschen Tiergarten richtete der Fabrikant Theodor Widmann in Verbindung mit der Restauration „Zur Doggenburg“ einen kleinen Tiergarten an. Diesem wurde nicht nur ein Teil des Tierbestandes, sondern auch des Inventars des Nillschen Tiergartens zugeführt. Der Tiergarten an der Doggenburg war klein, denn er war auf einem lediglich 40 Ar großen Gelände angelegt. Diesen führte später Gustav Bücheler ohne Zuschüsse von Drittseite. Über einen längeren Zeitraum war der Kleinzoo in seinem Bestand gefährdet. Nach 35 Jahren wurde der Tiergarten im Jahr 1942 geschlossen. Er war damit der vierte in den Jahren zwischen 1817 und 1942 aufgelöste Stuttgarter Zoo.

Zu den Attraktionen gehörten Zirkuselefanten, Esel und Kamele. Weiterhin wurden Tiger und Löwen gehalten. Mit Hyänen verfolgte man eine Tradition fort, die Gustav Werner Mitte des 19. Jahrhunderts im heutigen Stadtzentrum begründet hatte.

Literatur

  • Jörg Kurz: Vom Affenwerner zur Wilhelma – Stuttgarts legendäre Tierschauen. Belser-Verlag, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-7630-2701-9.
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Wolfgang Müller: Stuttgart in alten Ansichten. Zaltbommel 1979, Nr. 85.

Weblinks

Koordinaten: 48° 47′ 16″ N, 9° 9′ 6″ O

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