Eine Besonderheit des „Familienzoos“ ist die Nähe zum Tier, wobei die Besucher die meisten Tiere mit im Park erhältlichem Futter aus der Hand füttern können.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Mit einem neuen Masterplan soll die zukünftige Ausrichtung des Parks festgelegt werden.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> So sind im Jahr 2023 bereits neue Anlagen für Zwergseidenäffchen und Kleine Pandas entstanden, die authentische Lebensräume der Tierarten zeigen<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>.
Am 23. Juni 2022 stellte der Tiergarten Kleve den neuen Masterplan Tiergarten Kleve 20+ vor, mit dem sich der Zoo zu einem modernen Natur- und Artenschutzzentrum wandeln möchte.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> In acht Themenbereichen sollen künftig die Gäste sowohl gefährdete Nutztiere als auch vom Aussterben bedrohte Wildtiere hautnah erleben können.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Neben einer neuen Robbenanlage sowie dem Bau eines begehbaren Geheges für Pinguine soll auch die größte Weißkopfseeadleranlage Europas entstehen.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Weitere geplante Themenbereiche sind Südamerika, Asien, Afrika, ein Schaubauernhof sowie eine begehbare Australienvoliere mit Wellensittichen und Parmakängurus.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Im Zuge des Masterplans „Tiergarten Kleve 20+“ wandelt der Tiergarten Kleve sein Gesicht und hat bereits wenige Monate nach der Masterplanveröffentlichung die ersten Neuheiten präsentiert<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>: Am 6. April 2023 eröffnete die neue Anlage für Rote Pandas, die eine authentische Nachbildung des Himalaya-Gebirges sein soll und mit Kunstfelsen, einem Tempel sowie Gebetsfahnen und originalen Masken nepalesisches Flair nach Kleve bringen soll. Nur wenige Wochen später konnte der Zoo die Eröffnung des Playmore Fantasy-Abenteuerspielplatzes feiern, der mit einer asiatischen Thematisierung als einer der schönsten Spielplätze am Niederrhein gilt<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>. Weitere neue Anlagen im Jahr 2023 sind an eine alte Amazonas-Fischerhütte angelegte Affenhäuser, die die neue Heimat für Zwergseidenäffchen<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> und Zweifarbtamarine<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> sind, sowie eine Nordamerikaanlage für Streifenskunks und Nordamerikanische Baumstachler<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>.
Berühmte Tiere
Der weibliche Rote Panda „Kamala“ lebt seit Juni 2022 im Tiergarten Kleve<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> und wurde durch ihre Malkünste bekannt<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>: Mit Fingerfarbe auf den Pfoten malte sie einzigartige Bilder, die der Tiergarten Kleve für einen guten Zweck verkauft hat<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>. Ein Teil des Erlöses ist an das Artenschutzprojekt Red Panda Network in Nepal geflossen, der andere Teil in den Neubau der Roten Pandaanlage im Tiergarten Kleve<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>. Teilweise wurden die Bilder auch öffentlich ausgestellt<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>. Eines der Bilder ist sogar ins Heimatland der Roten Pandas nach Nepal gereist<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>.
Anlässlich seines 65-jährigen Bestehens veranstaltete der Tiergarten Kleve das Lichterevent China Lights, bei dem vom 10. Februar bis zum 30. März 2024 allabendlich tausende LEDs chinesische Laternen in Tiergestalt zum Leuchten brachten. Über 60.000 Gäste besuchten diese Sonderausstellung, was sie zu einer der größten Veranstaltungen am Niederrhein machte. Um die Tiere nicht zu stören, wurden die Bereiche mit besonders empfindlichen Tieren wie dem Südlichen Kugelgürteltier oder den Zwergseidenäffchen ausgespart. Alle anderen Tiere hatten Rückzugsmöglichkeiten und zeigten sich trotz der Lichtershow entspannt. Die Weißkopfseeadler brüteten während der China Lights sogar zum ersten Mal.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>