Datei:Good shepherd.JPGDer Gute Hirte steht in der Bibel als Bild für das Verhältnis Gottes zum Menschen. Darstellung aus dem 4. Jh., Museo Epigrafico, Rom.
In der Bibel werden etwa 130 Tierarten erwähnt. Die Bestimmung der jeweiligen Art ist problematisch, weil die Autoren der Bibel bei ihrer Darstellung keine zoologische Systematik verwendeten. Einige der hebräischen Begriffe sind nach heutigem Kenntnisstand nicht zu identifizieren. Zum Beispiel kommen in der Bibel sechs verschiedene Schlangenarten vor, deren Zuordnung nicht möglich ist. Sie werden etwas willkürlich als Natter, Otter oder Viper bezeichnet. Aus dem Zusammenhang kann geschlossen werden, dass sie wohl alle giftig waren. Manche Übersetzungen biblischer Tiernamen sind unzutreffend und irreführend, beispielsweise wird das Damwild in deutschen Übersetzungen häufig als „Büffel“ bezeichnet.
Die Tierarten wurden in biblischer Zeit nach leicht erkennbaren Merkmalen in größere Gruppen eingeteilt und als solche benannt. Die Einteilung der Tiere erfolgte in vier große Gruppen, wie in Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link nachzulesen ist:
Die größte Aufzählung von Tierarten kommt in der Bibel in den Büchern Levitikus und Deuteronomium vor (Vorlage:Bibel/Link – Vorlage:Bibel/Link). Dort werden im Zusammenhang mit den jüdischen Speisegesetzen die reinen und unreinen Tiere aufgezählt. Die meisten Arten von biblischen Tieren werden ausschließlich in diesen Listen erwähnt. Davon abgesehen kommen in der Bibel vor allem Haustiere vor, weil die antike jüdische Gesellschaft hauptsächlich eine bäuerliche Kultur war. Außerdem kommen Tiere häufig in bildhaften Vergleichen mit symbolischer Bedeutung vor.
Opfertiere waren immer Haustiere. Sie mussten fehlerlos, einjährig und männlich sein, wie es zum Beispiel in Vorlage:Bibel/Link angegeben wird. Geopfert wurden vor allem Lämmer von Schafen oder Ziegen. Arme Menschen opferten ersatzweise Tauben. Für besondere Gelegenheiten wurden Stiere geopfert (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link).
Zum Sinn des Opferns in den Religionen des Orient siehe auch Opfer (Religion).
Jagd und Ernährung
Die Jagd spielte in der Steinzeit eine große Rolle, wurde aber später bei den sesshaften Ackerbauern seltener. Sie war aber immer noch wichtig zur Ernährung der Bevölkerung wie auch zur Abwehr von Raubtieren. Wie bei der Zubereitung von Haustieren galten auch für die jagdbaren Tiere komplexe Speiseverbote. Essbar waren bspw. laut Vorlage:Bibel/LinkDamhirsch, Gazelle, Rehbock, Wildziege, Wisent, Wildschaf und Steinbock. Unter die Nahrungstabus fielen hingegen bspw. Schwein, Hase, Kamel, Aal, Rochen, Krusten- und Schalentiere, Aasfresser (bspw. Geier), Adler, Reiher und Pelikan.<ref>spiegel.de, abgerufen am 3. Juli 2023.</ref>
Verhältnis von Mensch und Tier in der Bibel
Dem Menschen wird nach Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link die Herrschaft über die Tiere übertragen, Adam gibt ihnen ihre Namen. Die Schlange wurde jedoch verflucht (Vorlage:Bibel/Link), weil sie am Sündenfall des Menschen beteiligt war. Im Schöpfungsbericht (Gen 1–3) sind als Nahrung für den Menschen nur die Bäume mit samenhaltigen Früchten vorgesehen. Nach der Sintflut (Gen 8) heißt es jedoch, die Tiere seien dem Menschen in die Hand gegeben und sollen ihm zur Nahrung dienen. Dadurch wird theologisch der Verfall der ursprünglich harmonisch geschaffenen Weltordnung dargestellt. Gott hat jedoch ein Eigentumsrecht an allen Tieren (Vorlage:Bibel/Link) und hat sie dazu bestimmt, ihn zu preisen (Vorlage:Bibel/Link). Tiere haben Anteil an der Rettung Noahs (Taube Vorlage:Bibel/Link; RabeVorlage:Bibel/Link) und werden von Gott als Werkzeug des Gerichts benutzt (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link). Die Tiere stehen jedoch letztlich wie der Mensch unter der Verheißung, dass das Reich Gottes die Feindschaft untereinander ebenso wie die Sünde aus der Welt schaffen wird; Paulus schreibt dazu, dass die ganze Schöpfung auf die Erlösung harrt (Vorlage:Bibel/Link). Der Tiefstand des Menschen zeigt sich für Paulus darin, dass er Tierbilder als Götter anbetet (Vorlage:Bibel/Link).
Tiere werden in der Bibel häufig symbolisch verstanden, das heißt ihnen werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben, so dass sie in bildhaften Vergleichen für die Darstellung menschlicher oder göttlicher Wesenszüge verwendet werden. Zu der symbolischen Bedeutung der einzelnen Tiere siehe unten.
Tiere, die bei benachbarten Völkern, beispielsweise in Ägypten oder Babylon, als heilig oder als Götter verehrt wurden, werden in der Bibel mit größter Skepsis betrachtet und gelten als unrein. Die Aufstellung von Tierbildern war darum im Volk Israel ein blasphemischer Akt. Es bestand sonst die Gefahr, dass das Volk Israel, das sich nur durch seine Religion von seinen mächtigeren Nachbarn abhob, von diesen vereinnahmt würde, wenn es sich in religiösen Dingen der Bildkultur der anderen Völker anschloss. Könige, die dies missachteten, werden in der Darstellung der Bibel stets heftig kritisiert. So wird dem Stierkult des Königs Jerobeam in Bet-El (Vorlage:Bibel/Link) die Schuld am Niedergang des Hauses Israel gegeben, das Bildnis wurde später unter Josia wieder zerstört (Vorlage:Bibel/Link).
Die Schlange ist auch das Symbol des Bösen.
Liste der in der Bibel vorkommenden Tiere
In der folgenden Liste sind nur die häufigsten oder bedeutendsten Tiere mit ihrer tatsächlichen oder symbolischen Bedeutung genannt.
Haustiere
Hausrind (Bos taurus) – Das Rind, möglicherweise das BuckelrindBos taurus indicus, wurde primär als Arbeitstier genutzt (Vorlage:Bibel/Link). Milch gab es nur, während die Kuh ein Kalb hatte. Gemästete Rinder waren eine Seltenheit, die nur höchsten Gästen vorgesetzt wurde (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link). Stiere gelten in der Bibel als Symbol der Kraft, vor allem der Kraft Jahwes (siehe oben).
HausschafOvis armeniana und HausziegeCapra hircus kommen in der Bibel sehr häufig vor, auch im Zusammenhang mit dem Symbol des Hirten (Vorlage:Bibel/Link). Das Lamm gilt als Symbol der Wehrlosigkeit und des unschuldigen Leidens, denn es wurde für die Opfer verwendet und gab dabei wegen der angeborenen Schreckstarre keinen Laut von sich. Schaf und Ziege waren das verbreitetste Vieh im Orient, sie wurden für Grundnahrungsmittel und Kleidung gebraucht und waren die genügsamsten Haustiere. Widder und Ziegenbock sind wie der Stier Symbole der Kraft und des Durchsetzungsvermögens.
EselEquus asinus, Maultier und Maulesel wurden domestiziert in der Landwirtschaft sowie für den Transport von Waren als Lasttier eingesetzt; vereinzelt auch als Reittier für Vornehme (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link). Eselherden waren ein wertvoller Besitz. Der Esel zählte traditionell zu den verbreitetsten Haustierarten. Zur Ausstattung des einfachsten Bauern gehörte der eigene Esel. Eselfleisch wurde ausnahmsweise in der Hungersnot (Vorlage:Bibel/Link) verzehrt. Der Esel gilt als Symboltier des Friedens (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/LinkVorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link), während das Pferd zum Zeichen militärischer Gewalt wird. Das Maultier galt als eigensinnig und wurde mit dem Menschen verglichen, der nicht auf Gott hört (Vorlage:Bibel/Link). Eine hervorragende Rolle spielt der Esel beim Einzug in Jerusalem als Palmesel, sowie als redendes Reittier in Gestalt der Eselin des Propheten Bileam
Haushund (Canis lupus familiaris) – Der Hund (hebräisch keleb; griechisch kyon, kynarion) wird in der Regel negativ bewertet, so war der Ausruf „Hund“, besonders „toter Hund“ Ausdruck der tiefsten Beleidigung. Häufig in typisch orientalischer Frageform begegnen Wendungen wie Goliath zu David (Vorlage:Bibel/Link) „Bin ich ein Hund, dass du mit einem Stock zu mir kommst?“; David zu Saul (Vorlage:Bibel/Link) „Hinter wem zieht der König von Israel her? Wem jagst du nach? Einem toten Hund, einem einzigen Floh!“; Meribbaal zu David (Vorlage:Bibel/Link) „Was bin ich für ein Diener, dass du deinen Blick auf einen solchen toten Hund wie mich wirfst?“ (ähnl. Hasael zu Elischa Vorlage:Bibel/Link). Weitere Passagen artikulieren die Geringschätzung von Hunden. Das schlimmste vorstellbare Schicksal war, den Hunden als Leichnam zum Fraß vorgeworfen zu werden (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link). Hiob (Vorlage:Bibel/Link) grämt sich über das Gelächter derer, denen er einst Arbeit „bei den Hunden seiner Herde“ verweigerte. In Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link werden Hunde mit schlechten Arbeitern, Zauberern, o. dgl. in Verbindung gebracht. Jesus mahnt in der Bergpredigt (Vorlage:Bibel/Link): „Gebt nicht das Heilige den Hunden, und werft keine Perlen vor die Säue.“ Hiob 30:1 (s. o.) bezieht sich auf Hütehunde, und Jesaja (Vorlage:Bibel/Link) vergleicht die Wächter Israels mit nutzlosen stummen Wachhunden, woraus hervorgeht, dass es immerhin auch nützliche Hunde geben kann. Im apokryphen Tobias-Buch fungiert der Hund als treuer Reisebegleiter (Tobit 5:16, 11:4).
Wenn in der Bibel von Kamelen die Rede ist, ist immer das DromedarCamelus dromedarius gemeint. Diese Tiere wurden um 3000 v. Chr. in Arabien domestiziert und auch in Palästina etwas später eingeführt.
Der LöwePanthera leo wird in der Bibel als Symbol der Gefahr, der Kraft, des Mutes und der Raubgier verwendet. Datei:Lions lying.jpgLöwen
Erwähnt werden auch Leopard (Panther), Bär und Wolf als gefährliche Raubtiere.
Der SchakalCanis aureus (oft als Hyäne oder Wildhund übersetzt) kommt in den Steppen vor, er steht oft symbolisch für diese öde Landschaft.
Der Fuchs gilt auch in der Bibel als verschlagen und schlau.
Die FalbkatzeFelis silvestris lybica wird nur in Vorlage:Bibel/Link erwähnt, sie war in Ägypten heilig und wurde wohl gerade darum in Israel nicht gehalten.
Hirsch und Gazelle (beide werden oft auch als Reh übersetzt) stehen symbolisch als Bild für Schnelligkeit (Vorlage:Bibel/Link), aber auch für Genügsamkeit und Ausdauer.
Erwähnt werden als weitere Huftiere auch der DamhirschDama mesopotamica,<ref>{{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|Vorlage:FormatDate/Wartung/Error}}| |}}}}{{#if:|{{{autor}}}: }}{{#if:|{{#if:Dama mesopotamica (Mesopotamian Fallow Deer, Persian Fallow Deer)|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Dama mesopotamica (Mesopotamian Fallow Deer, Persian Fallow Deer)}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}|{{#if:{{
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Größere Tiere, die erwähnt werden, sind WisentBison bonasus oder AuerochseBos taurus primigenius, sowie der WildstierBos taurus (auch häufig als Büffel übersetzt), die ein Bild der Kraft darstellen.
WildkaninchenOryctolagus cuniculus und FeldhaseLepus europaeus (Vorlage:Bibel/Link) galten für die Speisegesetze als Wiederkäuer, weil sie als caecotrophe Art ihre Nahrung zweimal aufnehmen, indem sie einen Teil ihres Kotes wieder fressen.
Der Adler kommt als häufigster Vogel in der Bibel vor. Er wird symbolisch verwendet. Er nistet hoch auf Felsen (Vorlage:Bibel/Link) und steht als Symbol für den machtvollen Herrscher (Vorlage:Bibel/Link) und für Schnelligkeit (Vorlage:Bibel/Link). Hervorgehoben wird auch seine Fürsorge für die Jungen. (Vorlage:Bibel/Link)
Die Listen in Levitikus nennen verschiedene Greifvögel, beispielsweise den FischadlerPandion haliaetus, verschiedene Arten von Geiern, den MilanMilvus migrans, mehrere Bussardarten, verschiedene Falkenarten (die bei manchen Übersetzungen falsch übersetzt sind), sowie einige Eulenarten (von denen es mehr als zehn Arten in Palästina gibt).
Außerdem kommen verschiedene Echsen in den Listen unreiner Tiere (Vorlage:Bibel/Link) vor: Gecko und Chamäleon (sie werden jedoch in manchen Ausgaben anders übersetzt) sowie einige nicht mehr zuzuordnende Namen.
In Vorlage:Bibel/Link wird die Beobachtung eines Krokodils beschrieben, das es bis ins 19. Jhd. auch in Palästina gab.
Von den Amphibien kennt die Bibel nur den Frosch, dessen Massenauftreten eine der zehn ägyptischen Plagen war (Vorlage:Bibel/Link). Der Salamander kommt in der Liste unreiner Tiere vor, wird aber häufig anders übersetzt und dann zu den Echsen gezählt.
Fische
Die Bibel nennt keine einzelnen Arten von Fischen. Sie fasst alle Wassertiere zusammen und unterscheidet sie nur darin, ob sie Flossen und Schuppen haben. In (Vorlage:Bibel/Link) wird Jona von einem „großen Fisch“ verschlungen. Dies deutet vielleicht auf das mythologische Ungeheuer Leviathan hin.
Insekten
Insekten werden in der Bibel einerseits als schädliche, lästige und mitunter durch ihre Gefräßigkeit gefährliche Tiere angesehen. Anderseits wird etwa die Ameise als Beispiel für echten Fleiß angesehen. So schreibt sie etwa „Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh an ihr Tun und lerne von ihr! Wenn sie auch keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrn hat, so bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammelt ihre Speise in der Ernte.“ (Vorlage:Bibel/Link). In den ägyptischen Plagen werden verschiedene Insekten als Strafe für Ungehorsam über die Menschheit gebracht.
Bestimmte Arten von Heuschrecken werden in der Bibel als reine (essbare) Tiere eingestuft, obwohl Insekten ansonsten als unrein gelten (Vorlage:Bibel/Link). Für die Heuschrecke gibt es neun verschiedene Namen in der Bibel, die Zuordnung ist jedoch unklar. Es könnten verschiedene Arten oder auch Entwicklungsstufen gemeint sein. Die Heuschrecke ist Symbol der Gefräßigkeit (Vorlage:Bibel/Link), des Schadens (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link), des Unglücks (Vorlage:Bibel/Link), auch ein Bild für große Menschenmassen (Vorlage:Bibel/Link)
Die BieneApis mellifera (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link) wird oft als Wespe übersetzt; Bienen waren schon in biblischer Zeit als Honigproduzenten bekannt, galten aber auch als gefräßig.
Für Würmer werden zwei verschiedene Wörter benutzt, eines wird oft mit Maden übersetzt, oder mit Gewürm. Es wird hier keine bestimmte Art bezeichnet, sondern alles, was am Boden kriecht oder wimmelt. Würmer werden mit faulen Speisen (Vorlage:Bibel/Link) und Leichenverwesung (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link) in Verbindung gebracht und sind deshalb unrein. Sie werden aber auch als Symbole der Wehrlosigkeit, Niedrigkeit und Ohnmacht verwendet (Vorlage:Bibel/Link; Vorlage:Bibel/Link).
Literatur
Christoph Dohmen: Das große Sachbuch zu Welt und Umwelt der Bibel. Überarbeitete Neuauflage in neuer Rechtschreibung. Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2005.
Bernd Janowski, Ute Neumann-Gorsolke, Uwe Gleßmer (Hrsg.): Gefährten und Feinde des Menschen. Das Tier in der Lebenswelt des alten Israel. Neukirchen-Vluyn 1993.
Marion Keuchen, Helga Kuhlmann, Harald Schroeter-Wittke (Hrsg.): Die besten Nebenrollen. 50 Porträts biblischer Randfiguren. Leipzig 2006 (Artikel zur Schlange/Genesis 3, zum Kamel/Genesis 24, zu Bileams Eselin/Numeri 22, zum Leviathan/Psalm 74. 104, zur Ameise/Sprüche 6, zum Hahn/Matthäus 26, zum Ochsen/Deuteronomium 25/1. Korintherbrief 9).
Immanuel Löw: Fauna und Mineralien der Juden. Hrsg. u. mit e. Vorw. u. Anm. vers. von Alexander Scheiber. G. Olms Verlag, Hildesheim, 1969.
Peter Riede: Im Spiegel der Tiere. Studien zum Verhältnis von Mensch und Tier im alten Israel. Universitätsverlag, Freiburg im Üechtland / Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2003, ISBN 3-7278-1407-1 (Universitätsverlag) und ISBN 3-525-53044-7 (Vandenhoeck und Ruprecht). (Online: ZORA, archive.org)
Fritz Rienecker (Hrsg.): Lexikon zur Bibel. 19. Aufl., Brockhaus Verlag 1988.
Silvia Schroer: Die Tiere in der Bibel. Eine kulturgeschichtliche Reise. Herder Verlag, Freiburg 2010.
Matthias Stubhann (Hrsg.): Die Bibel von A–Z. Karl Müller Verlag, Lizenzausgabe o. J.
Peter Goodfellow: Pflanzen und Tiere im heiligen Land. Eine illustrierte Naturgeschichte der Bibel. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2019, ISBN 978-3-8062-3959-1.