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Tiberius Claudius Bradua Atticus

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Tiberius Claudius Marcus Appius Atilius Bradua Regillus Atticus († wohl nach 209) war ein römischer Politiker und Senator Ende des 2. Jahrhunderts.

Bradua stammte aus Athen und war Sohn des Redners und Mäzens Herodes Atticus und der Annia Regilla. Laut Philostratos bereitete er seinem Vater Kummer durch mangelnde Lernfähigkeit, übermäßigen Weingenuss und Frauengeschichten. Er erhielt testamentarisch nur das mütterliche Erbteil.<ref>Philostratos, Leben der Sophisten S. 66</ref>

Unter Kaiser Antoninus Pius wurde er ins Patriziat aufgenommen und bekleidete im Jahr 185 das ordentliche Konsulat. Bradua versuchte in seiner Heimatstadt Athen in die Fußstapfen des Vaters zu treten, so war er im Jahr 191/192 (187/188?) Archon, 209/210 Herold (unsicher)<ref>Inscriptiones Graecae II² 1077, Z. III, 44–45.</ref> und wurde als Euergetes („Wohltäter“) der Stadt gefeiert.

Literatur

  • Werner Eck: Claudius [II 4]. In: (= Der Neue Pauly. Supplemente. Band Skriptfehler: Ein solches Modul „Str“ ist nicht vorhanden.). Metzler, Stuttgart/Weimar 1997, ISBN 3-476-01473-8.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
  • Rudolf Hanslik: Claudius II 4. In: Der Kleine Pauly (KlP). Band 1, Stuttgart 1964, Sp. 1210.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
  • Prosopographia Imperii Romani (PIR) ² C 785.

Anmerkungen

<references />

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