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Theodor Viehweg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Theodor Viehweg (* 30. April 1907 in Leipzig; † 29. Juli 1988 in Mainz) war ein deutscher Rechtswissenschaftler (Rechtsphilosophie und -soziologie).

Leben

Theodor Viehweg wurde 1907 als Sohn des Rechtsanwaltes und Richters Eugen Viehweg und seiner Frau Elisabeth Viehweg, geborene Zweinert, in Leipzig geboren. Er besuchte bis 1925 die Thomasschule zu Leipzig.<ref>Gottlieb Tesmer, Walther Müller: Ehrentafel der Thomasschule zu Leipzig. Die Lehrer und Abiturienten der Thomasschule zu Leipzig 1912–1932. Im Auftrag des Thomanerbundes. Selbstverlag, Leipzig 1934, S. 46.</ref> Im Anschluss studierte er Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Universität Leipzig und der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. 1934 wurde er in Leipzig mit einer arbeitsrechtlichen Arbeit zum Dr. iur. promoviert. Danach war er Assistent an der Akademie für Deutsches Recht in München.<ref>Christian Tilitzki: Die deutsche Universitätsphilosophie in der Weimarer Republik und im Dritten Reich. Band 2, Akademie-Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-05-003647-8, S. 1026.</ref> 1953 habilitierte er sich und unterrichtete ab demselben Jahr zunächst als Privatdozent an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 1959 wurde er außerplanmäßiger und 1966 ordentlicher Professor für Rechtsphilosophie und -soziologie in Mainz. Im Jahr 1972 wurde er emeritiert.

Gemeinsam mit Rudolf Laun wiederbegründete er 1949 die wissenschaftliche Fachzeitschrift Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie (ARSP), deren federführender Redakteur er bis 1967 war. Von ihm stammt, erstmals 1953 publiziert, das Werk Topik und Jurisprudenz. Es wurde in fünf Auflagen bis 1974 veröffentlicht (auch in italienischer, spanischer, portugiesischer und japanischer Sprache) und gilt als richtungsweisend in der juristischen Methodenlehre der Nachkriegszeit. Viehweg gilt zusammen mit Ottmar Ballweg als bedeutendster Vertreter der Mainzer Schule, einer Richtung der juristischen Rhetorik.

Von 1970 bis 1979 war Viehweg Vorsitzender der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie (IVR), von 1975 bis 1979 als deren Ehrenvorsitzender und ab 1978 Ehrenvorsitzender der bundesdeutschen IVR-Sektion.

Sein letzter Schüler und Doktorand war der Rechtswissenschaftlicher und Philosoph Reinhard May, mit dem Viehweg zusammen die Studien zu nichteuropäischen Rechtstheorien herausgab.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Theodor Viehweg war ab 1946 verheiratet mit Eva-Maria Viehweg, geborener Kazimierski.

Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

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