The Human Voice (1966)
| Produktionsland | USA, Großbritannien |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1966 |
| Länge | 50 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Ted Kotcheff |
| Drehbuch | Jean Cocteau (Stück), Clive Exton (Adaption) |
| Produktion | Jacqueline Babbin, Lars Schmidt, David Susskind |
| Besetzung | |
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The Human Voice ist ein mittellanges englisches Fernsehspiel aus dem Jahr 1966 von Regisseur Ted Kotcheff. Ingrid Bergman spielte hier eine ihrer wenigen Rollen in einer Fernsehproduktion.
Handlung
Ingrid Bergman spielt eine namenlose Frau mittleren Alters, die nach der Trennung von ihrem Geliebten eine psychologische Krisensituation durchlebt. Der französische Dramatiker Jean Cocteau, der das Stück schrieb, welches von Clive Exton fürs Fernsehen adaptiert wurde, lässt sie dabei in Form eines erweiterten Monologs agieren, in der sie durch mehrere Telefonate versucht, den Liebhaber zu halten oder zurückzugewinnen. Die Frau spricht mit ihrem ehemaligen Geliebten, der sie wegen einer anderen Frau verlassen hat und sie nun anruft, um von ihr die Herausgabe seiner Sachen zu erwirken. Mehr und mehr wächst in ihr der Verdacht, dass der Mann sie aus dem Hause seiner jüngeren Geliebten anruft, die er bald heiraten möchte.<ref>COCTEAU, J.: Human Voice (The) (Studio Production, 1966). In: naxosvideolibrary.com. Abgerufen am 30. August 2015.</ref> Der Film ist eine Studioproduktion als Ein-Personen-Stück, in dem Ingrid Bergman die ganze Vielfältigkeit ihres schauspielerischen Vermögens in beeindruckender Weise zeigt.
Hintergrund
Das Stück wurde ursprünglich im Jahr 1930 geschrieben und als Einakter am 17. Februar 1930 an der Comédie-Française in Paris als La Voix Humaine uraufgeführt.<ref>The Human Voice by Jean Cocteau with Ingrid Bergman. In: falseart.com. 1. August 2013, abgerufen am 30. August 2015.</ref> Die Hauptrolle spielte dort die Schauspielerin Berthe Bovy, die musikalische Untermalung wurde von Francis Poulenc umgesetzt.<ref>La voix humaine – Performance – 1930. In: bnf.fr. data.bnf.fr, abgerufen am 30. August 2015.</ref> Ursprünglich war diese Rolle für Ludmilla Pitoëff entworfen worden.<ref>La Voix humaine, précédée de La Dame de Monte-Carlo de Jean Cocteau mise en scène par Marc Paquien. In: comedie-francaise.fr. www.comedie-francaise.fr, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. September 2015; abgerufen am 30. August 2015. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
The Human Voice ist eine Fernsehproduktion, die in den Wembley Studios in London aufgenommen wurde.<ref>Inside Wembley Studios – Part 1 – Studios – Transdiffusion. In: transdiffusion.org. Abgerufen am 30. August 2015.</ref> Die von Maximilian Ilyin aus dem Französischen ins Englische übersetzten Monologe des Dramas erschienen bereits 1960 auf einer Langspielplatte bei „Caedmon Records“.<ref>Ingrid Bergman – The Human Voice. In: discogs.com. Discogs, abgerufen am 30. August 2015.</ref>
Weblinks
- Vorlage:IMDb/1
- The Human Voice. auf filmaffinity.com
- ABC Stage 67: “The Human Voice” (ABC, 5/4/67). auf irishtheatremagazine.ie (Review, englisch)
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Tiara Tahiti | Ein Platz ganz oben | The Human Voice | Ferien in der Hölle | Begrabt die Wölfe in der Schlucht | Duddy will hoch hinaus | Das Geld liegt auf der Straße | Die Schlemmer-Orgie | Die Bullen von Dallas | Rambo | Das Idol | Die verwegenen Sieben | Eine Liebe in Montreal | Eine Frau steht ihren Mann | Winter People – Wie ein Blatt im Wind | Immer Ärger mit Bernie | Eine ganz normal verrückte Familie | The Shooter – Ein Leben für den Tod | Eiskalte Wut | Hilfe, ich habe eine Familie! Vorlage:Klappleiste/Ende