Zum Inhalt springen

The Company – Das Ensemble

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland USA, Deutschland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 112 Minuten
Altersfreigabe

</ref>

Stab
Regie Robert Altman
Drehbuch Barbara Turner
Produktion Robert Altman,
Joshua Astrachan,
Neve Campbell,
David Levy,
Christine Vachon,
Pamela Koffler
Musik Van Dyke Parks
Kamera Andrew Dunn
Schnitt Geraldine Peroni
Besetzung

The Company – Das Ensemble (The Company) ist ein US-amerikanisch-deutsches Filmdrama aus dem Jahr 2003. Regie führte Robert Altman, das Drehbuch schrieb Barbara Turner.

Handlung

Der Film zeigt in verschiedenen Handlungssträngen das Leben der Mitarbeiter des in Chicago angesiedelten Joffrey Balletts. Der Mitgründer des Ensembles Alberto Antonelli fungiert als Kunstdirektor. Die Tänzerin Ry gilt als talentiert, aber schwierig im Zusammenleben. Sie bemüht sich um die Rolle der Solotänzerin. Ry lernt den Restaurantbesitzer Josh kennen, in den sie sich verliebt. Der Film zeigt, mit wie viel Mut, Talent und Ausdauer, Ry für ihren Platz in der Company kämpft.

Kritiken

Kevin Thomas schrieb in der Los Angeles Times vom 24. Dezember 2003, Malcolm McDowell könne das „feurige Temperament“ des Kunstdirektors eines Balletts richtig darstellen. Er, der Regisseur und die Drehbuchautorin Barbara Turner würden den Klischees trotzen.<ref>Filmkritik von Kevin Thomas, abgerufen am 21. November 2007</ref>

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „eher abstrakt bleibender Tanzfilm, ohne eigentliche Handlung, mit hingetupften Spannungsbögen, verklammert durch einige ausgetanzte Ballett-Szenen“. Er zehre „von der Leichtigkeit des Sujets und dürfte vor allem Freunde des modernen Tanztheaters ansprechen“.<ref>The Company – Das Ensemble. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 21. November 2007.</ref>

Rotten Tomatoes fasste die gesammelten Kritiken derart zusammen:

„Its deliberately unfocused narrative may frustrate some viewers, but The Company finds Altman gracefully applying his distinctive eye to the world of dance.“

„Seine absichtlich unkonzentrierte Erzählung mag einige Zuschauer frustrieren, aber Altman richtet sein unverwechselbares Auge anmutig auf die Welt des Tanzes.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Lexikon des Internationalen Films<ref>The Company – Das Ensemble. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 15. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Prisma nennt den Film „reines Fan-Futter für Ballett-Begeisterte“ und ansonsten „lediglich die Beobachtung eines langweiligen Ballett-Alltags ohne jegliche Dramaturgie“.<ref>The Company – Das Ensemble. In: prisma. Abgerufen am 15. April 2021.</ref>

Die Kritik von Cinema meint, Regisseur Robert Altman verhalf „Scream“-Queen und Ex-Ballerina Neve Campbell zu einem Spitzen-Comeback. Er habe es verstanden, geschlossene Welten und Dutzende gleichberechtigter Charaktere im Mikrokosmos zwischen Probenraum und Bühne, Schinderei und Triumph zu entwerfen. Sein Film sei schnörkellos wie eine Dokumentation, eine Ode an das Tanzen selbst. Die Handlung um den Aufstieg der Ballerina diene lediglich als roter Faden; ihre Liebe zu einem Koch wäre nur eine Randbemerkung. Das Fazit lautet daher, der Film konzentriere sich ganz aufs Tanzen.<ref>The Company – Das Ensemble. In: cinema. Abgerufen am 15. April 2021.</ref>

Auszeichnungen

Susan Kaufmann wurde im Jahr 2004 für das Design der Kostüme für den Golden Satellite Award nominiert. Der Film wurde 2004 für den Tonschnitt für den Golden Reel Award nominiert.

Hintergründe

Der Film wurde in Chicago gedreht.<ref>Filming locations für The Company Internet Movie Database, abgerufen am 21. November 2007</ref> Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 15 Millionen US-Dollar. Die Weltpremiere fand am 8. September 2003 auf dem Toronto International Film Festival statt, danach wurde der Film unter anderen auf dem Boston Film Festival, dem Hawaii International Film Festival und dem Internationalen Filmfestival Karlovy Vary gezeigt. Der Film wurde in ausgewählten Kinos der USA vorgeführt, in den er ca. 2,28 Millionen US-Dollar einspielte.<ref>Box office / business für The Company Internet Movie Database, abgerufen am 21. November 2007</ref><ref>Premierendaten für The Company Internet Movie Database, abgerufen am 21. November 2007</ref>

Die Figur des Alberto Antonelli ist Berichten zufolge stark an den Tänzer, Choreographen und langjährigen Leiter des Robert Joffrey Balletts, Gerald Arpino, angelehnt.<ref>Trivia zum Film The Company Internet Movie Database, abgerufen am 4. November 2020</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Countdown: Start zum Mond | M*A*S*H | McCabe & Mrs. Miller | Spiegelbilder | Der Tod kennt keine Wiederkehr | Diebe wie wir | Nashville | Buffalo Bill und die Indianer | Drei Frauen | Eine Hochzeit | Quintett | Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag | Secret Honor | Fool for Love – Verrückt vor Liebe | Therapie zwecklos | Aria (Episode: Les Boréades) | Vincent & Theo | The Player | Short Cuts | Prêt-à-Porter | Kansas City | The Gingerbread Man | Cookie’s Fortune – Aufruhr in Holly Springs | Dr. T and the Women | Gosford Park | The Company – Das Ensemble | Robert Altman’s Last Radio Show Vorlage:Klappleiste/Ende