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Termination (Genetik)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Termination ist die dritte und letzte Stufe der DNA-Replikation.

Bei linearer DNA – wie beispielsweise in den Chromosomen der Eukaryoten – muss die Termination nicht besonders ausgelöst werden, da, wenn zwei Replikationsgabeln aufeinanderlaufen bzw. die DNA endet, die Replikation damit automatisch beendet wird.

Bei den Prokaryoten und DNA-haltigen Organellen mit ringförmig aufgebauter DNA (Mitochondrien, Chloroplasten,…) sind gegenüber dem Replikationanfang ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}) gelegene Terminationssequenzen gefunden worden. Dabei handelt es sich genauer um zwei Basensequenzen, jeweils eine für eine Replikationsgabel. Die Replikation durch die DNA-Polymerase und die Primase endet dort. Hier treffen zwei Replikationskomplexe aufeinander. Nur einer der beiden repliziert weiter, bis die noch fehlenden Nukleotide ergänzt sind. Anschließend werden die beiden entstandenen Tochter-DNA-Moleküle voneinander getrennt.

Siehe auch

Literatur

  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
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  • William S. Klug, Michael R. Cummings, Charlotte A. Spencer: Genetik. 8., aktualisierte Auflage. 2007, ISBN 978-3-8273-7247-5.
  • T. A. Brown: Genomes. BIOS Scientific Publishers, 2002, ISBN 1-85996-228-9, 13.2.3. Termination of replication