Zum Inhalt springen

Temporallappenepilepsie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Klassifikation nach ICD-10
G40.2 Lokalisationsbezogene (fokale) (partielle) symptomatische Epilepsie und epileptische Syndrome mit komplexen fokalen Anfällen
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Die Temporallappenepilepsie (TLE; auch Schläfenlappenepilepsie oder Psychomotorische Epilepsie) ist die häufigste Form der fokalen Epilepsie. Ihre Anfälle sind im Temporallappen (Schläfenlappen) lokalisiert, jedoch kann es in seltenen Fällen zu einer Generalisierung kommen.<ref name="NINDS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 27. Juli 2016 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>

Definition

Der Begriff wurde im Jahre 1985 durch die Internationale Liga gegen Epilepsie definiert als Erkrankung mit typischen wiederkehrenden Anfällen ohne erkennbaren Auslöser, die ihren Ursprung im medialen oder lateralen Temporallappen haben. Dabei handelt es sich um einfache fokale Anfälle ohne Bewusstseinsverlust und komplexe Anfälle mit Bewusstseinsverlust.<ref name="emedicine">emedicine</ref>

Pathologie

In der Mehrzahl der Fälle liegt neuropathologisch eine mesiale temporale Sklerose vor, verändert sind der Hippocampus, die angrenzenden Hirnwindungen und der Mandelkern.<ref name="emedicine" />

Verbreitung

Die Temporallappenepilepsie gilt als die häufigste Epilepsieform, sie tritt bei Jugendlichen und Erwachsenen auf,<ref>Günter Krämer: Diagnose Epilepsie. Georg Thieme Verlag, 2003 ISBN 9783830430773, S. 75.</ref> am häufigsten im Alter zwischen 10 und 20 Jahren.<ref name="Mattle">Heinrich Mattle, Marco Mumenthaler: Neurologie. Georg Thieme Verlag, 13. Auflage 2012, ISBN 978-3-13-157773-3, S. 397.</ref>

Einteilung

Je nach Lokalisation des epileptischen Fokus kann unterschieden werden:<ref name="Mattle" />

  • Mesiale Temporallappenepilepsie (mTLE), häufigste Form, Fokus im Hippocampus, der Area entorhinalis oder der Amygdala
  • Laterale Temporallappenepilepsie (lTLE oder nTLE), Fokus im temporalen Neocortex

Ursache

An Ursachen kommen infrage:<ref name="emedicine" />

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:<ref name="emedicine" />

Therapie

Da die medikamentöse Behandlung schwierig ist, kommt eine Epilepsiechirurgie bei Therapieresistenz infrage.

Geschichte

Die Erstbeschreibung stammt aus dem Jahre 1881 durch John Hughlings Jackson.<ref name="emedicine" />

Siehe auch

Literatur

  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.

Weblinks

Commons: Temporallappenepilepsie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein