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Teilzahlung

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Vorlage:Hinweisbaustein{{#ifeq: 0| 0 | }} Teilzahlung (früher: Stückzahlung) ist in der Wirtschaft die Bezeichnung für eine teilweise Zahlung der Geldschuld durch den Schuldner, die nicht die Höhe der geschuldeten Zahlung erreicht.

Allgemeines

Im Schuldrecht ist der Schuldner allgemein nicht berechtigt, Teilzahlungen zu leisten; der Gläubiger kann sie zurückweisen ({{#switch: juris

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}}{{#if: 266||[Paragraf fehlt]}}{{#if: bgb||[Gesetz fehlt]}} BGB). Mit einer Teilzahlung bietet der Schuldner nämlich eine andere als die geschuldete Leistung an.<ref>Karl Felske, Die zivilrechtlichen Folgen der Währungsreform in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands, 1948, S. 19</ref> Sinn dieser Vorschrift war, den Gläubiger vor Belästigungen durch geringfügige Teilleistungen zu bewahren. Der Gläubiger gerät deshalb bei einer Zurückweisung nicht in Annahmeverzug, andererseits befindet sich der Schuldner bei einer zurückgewiesenen Teilzahlung im Schuldnerverzug. Da diese Bestimmung neutral von „Teilleistungen“ spricht, sind auch die nicht vollständigen Lieferungen und Dienstleistungen als Teilleistungen des Verkäufers gemeint. Beim Kaufvertrag und anderen wichtigen Vertragsarten des Schuldrechts wie Miete oder Pacht wird davon ausgegangen, dass beide Vertragspartner ihre vertraglich geschuldete Leistung bei Fälligkeit vollständig Zug um Zug erbringen.

Wegen dieses absoluten Teilleistungsverbots kann es zu Teilzahlungen nur kommen, wenn der Gläubiger – etwa im Rahmen einer Stundung – zustimmt. Im Rahmen der Vertragsfreiheit sind vertragliche Vereinbarungen über Teilleistungen aber möglich, wenn sich beide Vertragsparteien darüber einig sind, etwa beim Kreditvertrag allgemein oder beim Ratenkredit. Während Anzahlungen oder Vorauszahlungen vertragliche Regelungen über Teilleistungen darstellen, unterliegen Abschlagszahlungen gesetzlichen Vorschriften.

Ausnahmen

Vom allgemeinen gesetzlichen Verbot von Teilzahlungen gibt es spezialgesetzliche Ausnahmen. Reichen bei Verbraucherkrediten die Tilgungen des Kreditnehmers zur Tilgung der gesamten fälligen Schuld nicht aus, so darf der Gläubiger Teilzahlungen nicht zurückweisen ({{#switch: juris

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Weitere Ausnahmen ergeben sich aus dem Wechselrecht und Scheckrecht. Nach {{#switch: juris

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International

In der Schweiz muss nach Art. 69 Abs. 1 OR der Gläubiger eine Teilleistung nicht annehmen, wenn eine einheitliche Schuld besteht und diese fällig ist. Bei noch nicht fälligen Schulden ist im Umkehrschluss der Gläubiger zur Annahme von Teilzahlungen verpflichtet. Bei Annahme von Teilzahlungen verlangt Art. 85 Abs. 1 OR die Anrechnung zunächst auf ausstehende Kosten, dann auf Zinsen und zuletzt auf die Schuldsumme. In Österreich ist der Gläubiger einer Geldforderung gemäß § 1415 Satz 1 ABGB nicht berechtigt, der Tilgung dienende Teilzahlungen des Schuldners im Zahlungsverkehr durch Überweisungen auf Bankkonten zurückzuweisen, wenn hiermit weder nennenswerte Mühen noch besondere Aufwendungen verbunden sind; solche Zahlungen wirken teilweise schuldbefreiend.<ref>OGH, Urteil vom 29. März 2006, Az.: 3 Ob 58/06k</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein

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