Tegernau (Kleines Wiesental)
Tegernau Gemeinde Kleines Wiesental
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(381)&title=Tegernau 47° 43′ N, 7° 48′ O
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| Höhe: | 443 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 10,15 km² | |||||
| Einwohner: | 381 (31. Dez. 2007)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2009 | |||||
| Postleitzahl: | 79692 | |||||
| Vorwahl: | 07629 | |||||
Lage von Tegernau in der Gemeinde
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Tegernau (Alemannisch Dägernau) ist seit dem 1. Januar 2009 ein Ortsteil der Gemeinde Kleines Wiesental im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg.
Geografie
Lage
Tegernau liegt im Naturpark Südschwarzwald in 380 bis 750 Meter Höhe im Tal der Kleinen Wiese. Von Tegernau westwärts führt der Lipplepass ins Kandertal über die Landesstraße 140. Ostwärts führt die L 140 über Gresgen ins Wiesental zur Stadt Zell im Wiesental. In der Ortsmitte kreuzt die L 139, die von Schopfheim talwärts bis nach Neuenweg führt.
Gliederung
Im Gebiet der früheren Gemeinde Tegernau liegen die Dörfer Tegernau, Niedertegernau<ref>Eintrag Niedertegernau (Wohnplatz) auf Landeskunde entdecken online - leobw</ref> und Schwand<ref>Eintrag Schwand (Wohnplatz) auf Landeskunde entdecken online - leobw</ref>, der Zinken Käppeli<ref>Eintrag Käppeli (Wohnplatz) auf Landeskunde entdecken online - leobw</ref> und das Einzelhaus Kuhnigraben<ref>Eintrag Kuhnigraben (Wohnplatz) auf Landeskunde entdecken online - leobw</ref>. Im früheren Gemeindegebiet liegen die abgegangenen Ortschaften Steiningen<ref>Eintrag Steiningen (Wüstung) auf Landeskunde entdecken online - leobw</ref> und Wolfgeringen<ref>Eintrag Wolfgeringen (Wüstung) auf Landeskunde entdecken online - leobw</ref> und bei Tegernau die abgegangene Burg Neu-Waldeck der Herren von Waldeck, von der noch geringe Reste erhalten sind.<ref>Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 894–895</ref>
Geschichte
Tegernau wurde erstmals als Tegernowa 1113 erwähnt; später als Tegernau in einer päpstlichen Bulle aus dem Jahre 1139. Im 13. Jahrhundert benannte sich das Adelsgeschlecht Tegernau nach dem Ort. Zu dieser Zeit gab es bereits eine Kirche, die eine Zentralfunktion für die vielen kleinen Dörfer des Tals erfüllte, von denen die meisten keine eigene Kirche hatten. 1503 kam der Ort an die Markgrafen von Baden-Durlach, welche 1556 die Reformation einführten. Am 1. Januar 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Tegernau in die neu gegründete Gemeinde Kleines Wiesental eingegliedert.<ref>StBA: Gebietsänderungen am 1. Januar 2009</ref>
Politik
Tegernau ist nicht nur geografisch, sondern auch verwaltungsmäßig das Zentrum des kleinen Wiesentals. Hier hatte bis zum Zusammenschluss der Mitgliedsgemeinden Bürchau, Elbenschwand, Neuenweg, Raich, Sallneck, Tegernau, Wies und Wieslet zur Gemeinde Kleines Wiesental der Gemeindeverwaltungsverband „Kleines Wiesental“ seinen Sitz. Der Gemeindeverwaltungsverband nahm den überwiegenden Teil der gemeindlichen Verwaltungsaufgaben seiner acht Mitgliedsgemeinden wahr. Sein Gebiet umfasste eine Fläche von 77,8 km² mit knapp 3000 Einwohnern.
Wappen
In Rot zwei schräggekreuzte, mit den Spitzen nach unten gekehrte goldene Schwerter, darüber eine goldene Laubkrone. Das heutige Wappen wurde 1965 vom baden-württembergischen Innenministerium verliehen. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts findet sich das Wappenbild im Gemeindesiegel. 1902 wurde vom badischen Generallandesarchiv eine Variante mit Anlehnung an das Adelsgeschlecht der König von Tegernau vorgeschlagen, die zwei schräggekreuzte nach oben gerichtete goldene Pfeile zeigte. Die Farben Rot und Gold bezogen sich dabei auf das badische Wappen. Erst in den 1930er-Jahren wurde dieser Vorschlag umgesetzt, aber in der Nachkriegszeit kehrte man zum alten Wappenbild zurück.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3877990460 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. S. 119–120</ref>
Bauwerke
- Evangelische Kirche Tegernau
- Katholische Kirche Zur unbefleckten Empfängnis Mariä
Persönlichkeiten
- Johann Georg Grether (1777–1846), Oberbürgermeister von Lörrach, Abgeordneter der badischen Ständeversammlung
- Johann Friedrich Haug (1730–1793), Klavierbauer und Lehrer an der Hohen Karlsschule in Stuttgart
Literatur
- Tegernau. In: Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/379951354X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. S. 642–660
- Klaus Schubring: Tegernau, das Kleine Wiesental und des Obere Wiesental vor 900 Jahren. In: Das Markgräflerland, Band 2014, S. 7–22 Digitalisat der UB Freiburg
- Michael Fautz: Das Gasthaus „zur Krone“ in Tegernau. In: Das Markgräflerland, Band 2014, S. 23–32 Digitalisat der UB Freiburg
- Hans Viardot: 15 Jahre Wirtshausmuseum „Krone“ in Tegernau. In: Das Markgräflerland, Band 2014, S. 33–68 Digitalisat der UB Freiburg
- Peter Müller: Tegernauer Fasnecht. In: Das Markgräflerland, Band 2014, S. 100–108 Digitalisat der UB Freiburg
- August Feßler: Die Vogtei Tegernau im Jahre 1770. In: Das Markgräflerland, Heft 4, 1931/32, S. 99–102 Digitalisat der UB Freiburg
- Franz Xaver Kraus: Die Kunstdenkmäler des Großherzogthums Baden, Tübingen und Leipzig, 1901, Fünfter Band – Kreis Lörrach; S. 191–192 online
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BibISBN
- Ort im Landkreis Lörrach
- Geographie (Kleines Wiesental)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lörrach)
- Ersterwähnung 1113
- Gemeindeauflösung 2008