Taucha (Hohenmölsen)
Taucha Stadt Hohenmölsen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(595)&title=Taucha 51° 12′ N, 12° 5′ O
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dim=10000 | globe= | name=Taucha | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 124 m | |||||
| Fläche: | 5,27 km² | |||||
| Einwohner: | 595 (Jan. 2008)<ref>Ortschaft Taucha. In: Webauftritt. Stadt Hohenmölsen, abgerufen im Oktober 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 113 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2010 | |||||
| Postleitzahl: | 06679 | |||||
| Vorwahl: | 034441 | |||||
Taucha ist ein Ortsteil der Stadt Hohenmölsen im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Heute hat Taucha ca. 595 Einwohner (Stand Januar 2018).<ref>Die Ortschaft Taucha. Abgerufen am 7. November 2024.</ref>
Geografie
Geografische Lage
Taucha liegt zwischen Leipzig und Weißenfels im Landschaftsschutzgebiet Rippachtal. Durch Taucha fließt die Rippach, ein rechtsseitiger Nebenfluss der Saale.
Geschichte
Taucha wurde im Jahr 1004 zum ersten Mal erwähnt.<ref>Internetseite der Stadt Hohenmölsen</ref> 1041 ist es als Tuchin verzeichnet. Der Name leitet sich wohl von einem altsorbischen Gewässernamen her, vgl. obersorbisch tuchi und tschechisch stuchlý, „dumpf, faul“ bzw. obersorbisch tuch, „fauliger Gestank“.<ref>Ernst Eichler: Die slawischen Ortsnamen zwischen Saale und Neiße. Band IV. Domowina-Verlag, Bautzen 2009, ISBN 978-3-7420-1716-1, S. 11.</ref>
Am 1. Januar 2010 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Taucha zusammen mit Granschütz in die Stadt Hohenmölsen eingemeindet.<ref name=Gemeindeverzeichnis>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010</ref>
Gedenkstätten
- Denkmal aus dem Jahre 1946 auf dem Geschwister-Scholl-Platz für die Opfer des Faschismus
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kirche
Die spätgotische Saalkirche mit eingezogenem Chor wurde in den Jahren 1421–24 erbaut. Im Westen schließt sich ein spätromanischer Turm mit gekuppelten Schallöffnungen und steilem Spitzhelm an. Der Chor wird von zweiteiligen Maßwerkfenstern erhellt; er ist im Innern flachgedeckt und hat an der Nordseite eine spätgotische Sakramentsnische. Das Schiff wird durch ein hölzernes Tonnengewölbe geschlossen. Die Ausstattung stammt aus den Jahren 1873/74. Im Chor befindet sich ein spätgotischer Altarkruzifixus.<ref>Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen-Anhalt II. Regierungsbezirke Dessau und Halle. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1999, ISBN 3-422-03065-4, S. 812.</ref> Das wohl wertvollste Ausstattungsstück ist die Ladegast-Orgel.
Orgel
Disposition<ref>Holger Brülls: Ladegast-Orgeln in Sachsen-Anhalt, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2005, ISBN 3-86568-020-8, S. 316</ref> der Ladegast-Orgel von 1875:
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- Koppeln: II-I, I-P
Die Orgel wurde Ende 2009 durch Orgelbauer Thomas Schildt (Halle) restauriert.
Mühle
Alte Mühle
Partnergemeinde
Tauchas Partnergemeinde ist die baden-württembergische Gemeinde Köngen.
Verkehr
Westlich des Gemeindegebietes verläuft die Bundesstraße 87, die von Weißenfels nach Leipzig führt und nördlich die Bundesautobahn 38.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Aupitz | Granschütz | Großgrimma | Jaucha | Oberwerschen | Rössuln | Taucha | Wählitz | Webau | Werschen | Zembschen | Zetzsch