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Tartessische Sprache

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Tartessisch
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Locale/IETF

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Tartessisch ist eine ausgestorbene Sprache, die in der Antike im Südwesten der Iberischen Halbinsel gesprochen wurde.<ref>Jürgen Untermann: Die vorrömischen Sprachen der iberischen Halbinsel. Wege und Aporien bei ihrer Entzifferung. (= Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften, Geisteswissenschaften, Vorträge, G 375). Wiesbaden, 2001, S. 28</ref>

Die auch als Südlusitanisch bezeichnete Sprache war um die antike Stadt Tartessos hauptsächlich im Süden Portugals (Algarve und südliches Alentejo) und im Südwesten Spaniens (südlich der Extremadura) und im westlichen Andalusien verbreitet.

Datei:Mapa llengües paleohispàniques-ang.jpg
Antike Sprachen der iberischen Halbinsel (tartessisches Sprachgebiet schwarz)

Tartessisch ist durch 78 Inschriften auf Stelen<ref>Jürgen Untermann: Die vorrömischen Sprachen der iberischen Halbinsel. Wege und Aporien bei ihrer Entzifferung. (= Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften, Geisteswissenschaften, Vorträge, G 375). Wiesbaden, 2001, S. 28</ref> belegt, die längste hat 82 lesbare Zeichen<ref>Quelle?</ref>. Diese wurden in die Eisenzeit zwischen dem 7. und 5. Jahrhundert v. Chr. datiert.<ref>Quelle?</ref> Fünf Inschriften befinden sich auf Kriegerstelen der späten Bronzezeit.<ref>Quelle?</ref> Sie sind in der südlichen Variante der iberischen Schrift verfasst.<ref>Jürgen Untermann: Die vorrömischen Sprachen der iberischen Halbinsel. Wege und Aporien bei ihrer Entzifferung. (= Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften, Geisteswissenschaften, Vorträge, G 375). Wiesbaden, 2001, S. 28</ref>

Bezüglich der Entzifferung, Übersetzung und Verwandtschaft mit anderen Sprachen herrscht keine Einigkeit. Nach Jürgen Untermann dürfen die Inschriften „... heute bis auf einige wenige Unklarheiten als entziffert gelten...“<ref>Jürgen Untermann: Die vorrömischen Sprachen der iberischen Halbinsel. Wege und Aporien bei ihrer Entzifferung. (= Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften, Geisteswissenschaften, Vorträge, G 375). Wiesbaden, 2001, S. 28</ref>. Möglicherweise zeigen sich in den Inschriften Formen indogermanischer Flexion.<ref>Jürgen Untermann: Die vorrömischen Sprachen der iberischen Halbinsel. Wege und Aporien bei ihrer Entzifferung. (= Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften, Geisteswissenschaften, Vorträge, G 375). Wiesbaden, 2001, S. 29</ref> John T. Koch hat die Sprache als keltisch beurteilt.<ref>John T. Koch: Tartessian. Celtic in the South-West at the Dawn of History. Celtic Studies Publications, Aberystwyth 2009, ISBN 978-1-891271-17-5.</ref> Dagegen meint der Sprachwissenschaftler George Broderick, dass diese Schrift bisher noch nicht überzeugend entziffert wurde, weswegen eine Klassifikation der Sprache schwierig sei.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Literatur

  • Juan M. Campos y Jaime Alvar (editores): Las inscripciones del suroeste y el Tarteso de la arqueología y de la historia. In: Tarteso. El emporio del metal. Córdoba: Editorial Almuzara, 2013; S. 541–558.
  • John T. Koch: Tartessian. Celtic in the South-West at the Dawn of History. Celtic Studies Publications, Aberystwyth 2009, ISBN 978-1-891271-17-5.
  • Jürgen Untermann: Die vorrömischen Sprachen der iberischen Halbinsel. Wege und Aporien bei ihrer Entzifferung. (= Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften, Geisteswissenschaften, Vorträge, G 375). Wiesbaden, 2001
  • Jürgen Untermann (Hrsg.): Monumenta Linguarum Hispanicarum. Teil IV: Die tartessischen, keltiberischen und lusitanischen Inschriften. Reichert, Wiesbaden 1997.

Einzelnachweise

<references />