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Tōhō

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Tōhō K.K.

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Rechtsform Kabushiki-gaisha
ISIN JP3598600009
Gründung 12. August 1932
Sitz Chiyoda, Präfektur Tokio,
JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan
Leitung Vorlage:Str replace
Branche Filmwirtschaft
Website www.toho.co.jp

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Tōhō K.K. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Tōhō Kabushiki kaisha) ist eine japanische Film- und Theaterproduktionsgesellschaft sowie ein Filmverleih. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Chiyoda ist ein Kernunternehmen der Hankyū Hanshin Tōhō Group.

Im Westen ist es vor allem wegen seiner Kaijū (Monsterfilme wie Godzilla) und durch Animeproduktionen (zum Beispiel durch Studio Ghibli) bekannt. Es spielte durch die Zusammenarbeit mit berühmten Regisseuren wie Akira Kurosawa, Ozu Yasujirō, Mizoguchi Kenji, Masaki Kobayashi und Mikio Naruse eine wichtige Rolle in der Filmwelt.

Geschichte

Tōhō wurde am 12. August 1932 als Tōkyō Takarazuka Gekijō K.K. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) durch Kobayashi Ichizō, den Direktor der privaten Bahngesellschaft Hankyū Dentetsu, gegründet, die mehrere Theater in und um Tokio (wie das Imperial Garden Theater in Tokio) führte. Die Hankyu Real Estate K.K. ist mit knapp 10 Prozent bis heute der größte Anteilseigner der Firma Toho.

Mit „Otome-gokoro - Sannin-shimai“ (Three Sisters with Maiden Hearts) erschien 1935 der erste Film von Tōhō und legte den Grundstein für Japans erfolgreichste Filmproduktion.

Nach dem Zweiten Weltkrieg baute das Unternehmen Ende 1945 ein eigenes Animationsstudio in Sōshigaya auf, in dem sich Animatoren aus geschlossenen Studios sammelten und neue ausgebildet wurden. Das Studio sollte sowohl eigene Filme produzieren als auch Effekte und Beschriftungen für die Realfilme von Tōhō liefern. Der Mitarbeiterstab wuchs schnell auf mehrere Hundert an, die jedoch kaum sinnvoll beschäftigt werden konnten, sodass die Unternehmung nicht profitabel war. Dazu kamen Arbeitskämpfe mit den unter der amerikanischen Besatzung neu zugelassenen Gewerkschaften. Im April 1948 wurde daher ein Großteil der Angestellten entlassen, was in einer kurzzeitigen Besetzung des Studiogebäudes eskalierte (Siehe Tōhō-Arbeitskampf). Schließlich verblieb nur ein deutlich verkleinertes Studio mit 60 Mitarbeitern unter Shimomura Kenji als Educational Film Unit, das Lehr- und Propagandafilme sowie vor allem Zuarbeiten zu Realfilmen anfertigte. 1952 wurde es schließlich ganz aufgelöst. Danach war Tōhō nur noch beim Vertrieb von Animationsfilmen beteiligt, nie mehr an der eigentlichen Herstellung.<ref name="clements2013">Jonathan Clements: Anime – A History. Palgrave Macmillan 2013. S. 74–81. ISBN 978-1-84457-390-5.</ref>

Berühmtheit erreichte Tōhō vor allem durch seine Monsterfilme, wie Godzilla, der 1954 zum ersten Mal in Erscheinung trat.

Sachziel

Tōhōs primäres Sachziel ist es, mit 55 Prozent Gewinnanteil die Produktion und Vertrieb von Filmen für Kinos und für das Fernsehen zu halten. Daneben vertreibt Tōhō Home Entertainment Video- und auch Computerspiele und betätigt sich in mehreren filmnahen Branchen. Neben ihrem primären Sachziel betreibt die Firma mehrere Kinos und Theater und investiert verstärkt in Immobilien, was 32 Prozent des Gewinnanteiles ausmacht (Stand: 2007). Daneben besitzt Tōhō mehrere Läden, Sportanstalten, Restaurants und Marktanteile an dem japanischen Fernsehsender TBS.

Filmografie (Auswahl)

Literatur

  • Stuart Galbraith IV: The Toho Studios Story: A History and Complete Filmography. Scarecrow Press, Inc., 2008, ISBN 978-0810860049.
  • S. Noma (Hrsg.): Tōhō Co, Ltd. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 1570.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />