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Söding

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Söding (Ehemalige Gemeinde)
Ortschaft Großsöding; Kleinsöding; Pichling bei Mooskirchen
Historisches Wappen von Söding
Historisches Wappen von Söding
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Voitsberg (VO), Steiermark
Gerichtsbezirk Voitsberg
Koordinaten 47° 0′ 1″ N, 15° 17′ 24″ OKoordinaten: 47° 0′ 1″ N, 15° 17′ 24″ O
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Höhe 380 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 2193 (31. Oktober 2013)
Gebäudestand 679 (2001f1)
Fläche 9,1 km²
Postleitzahl 8561f1
Vorwahl +43/3137f1
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 61633
Ortschaftskennziffer 16208, 16209, 16210
Zählsprengel/ -bezirk Söding (61633 000)
Bild
Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Voitsberg
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014;
KG: 63316 Großsöding, 63328 Kleinsöding, 63352 Pichling bei Mooskirchen
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

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Datei:Soeding Kirche.JPG
Die Pfarrkirche zum Hl. Sebastian in Söding

Söding ist eine ehemalige Gemeinde mit 2193 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)<ref>Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Excel-Datei, 72 kB; abgerufen am 3. Februar 2025)</ref> im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Voitsberg in der Steiermark. Seit 2015 ist sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der Gemeinde Sankt Johann-Köppling zusammengeschlossen. Die daraus entstandene neue Gemeinde führt den Namen Söding-Sankt Johann.<ref>Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 27. März 2014 über die Vereinigung der Gemeinde Sankt Johann-Köppling und der Gemeinde Söding, beide politischer Bezirk Voitsberg. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 11. April 2014. Nr. 142. ZDB-ID 705127-x, S. 1.</ref>

Söding liegt südwestlich von Graz.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasste folgende drei Katastralgemeinden bzw. gleichnamigen Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011<ref>Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011</ref>):

  • Großsöding (681)
  • Kleinsöding (964)
  • Pichling bei Mooskirchen (531)

Geschichte

Das früheste Schriftzeugnis ist von 1103 und lautet „Sedinge“.<ref>Fritz Frhr. Lochner von Hüttenbach: Zum Namengut des Frühmittelalters in der Steiermark (= Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark. Band 99). Böhlau Verlag, Wien 2008, S. 44 (historischerverein-stmk.at [PDF; 16,9 MB]).</ref> Der Ortsname leitet sich ursprünglich vom männlichen, althochdeutschen Vornamen „Sedi“ ab. Dies, und die typisch bajuwarische Endung „-ing“, deuten auf eine Besiedelung bzw. Ortsgründung im Frühmittelalter (circa 8. bis 9. Jh.) durch Bajuwaren hin.<ref>Fritz Freiherr Lochner von Hüttenbach: Frühmittelalterliche Namen in der Steiermark. S. 159–162.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • 1962: Josef Krainer Vater(1903–1971), Landeshauptmann der Steiermark 1948–1971<ref>Weststeirische Volkszeitung. 28. Juli 1962, S. 1f.</ref>
  • 1986: Josef Krainer Sohn (1930–2016), Landeshauptmann der Steiermark 1980–1996

Historische Landkarten

Weblinks

Commons: Söding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Söding-Sankt Johann