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Szent-Györgyi-Quotient

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Szent-Györgyi-Quotient (auch Szent-Györgyi-Formel oder Serumelektrolytformel) nach Albert Szent-Györgyi (1893–1986) beschreibt, wie sich die neuromuskuläre Erregbarkeit mit dem Anstieg oder Abfall der Elektrolyte (gelöste Ionen wie Kalzium etc.) im Blut verändert. Sie dient der besseren Merkbarkeit der Symptome, die eine Störung im Elektrolythaushalt des Körpers auslösen kann.

Symptome

Eine Steigerung der neuromuskulären Erregbarkeit kann folgende Auswirkungen auf den Körper haben:

Eine Herabsetzung der neuromuskulären Erregbarkeit kann folgende Auswirkungen auf den Körper haben:

Formel

<math> K = \frac{ \lbrack K^+ \rbrack \cdot \lbrack HCO_3^- \rbrack \cdot \lbrack HPO_4^{2-} \rbrack } { \lbrack Ca^{2+} \rbrack \cdot \lbrack Mg^{2+} \rbrack \cdot \lbrack H^+ \rbrack}

</math>

Jeder Anstieg von K führt zu einer Steigerung der neuromuskulären Erregbarkeit, jeder Abfall von K zu einer Verminderung derselben.

Literatur

  • Beatrice R. Amann-Vesti: Klinische Pathophysiologie. Thieme, 2006, ISBN 978-3-13-449609-3, S. 310.