Sylvia Lamsfuß
Sylvia Lamsfuß (* 31. Oktober 1951 in Bonn; † 31. Januar 2023 in Wangerland<ref>Traueranzeige für Sylvia Lamsfuß. Am 4. Februar 2023 auf nwzonline.de (Nordwest-Zeitung). Abgerufen am 27. Juli 2025.</ref>) war eine deutsche Journalistin und Schriftstellerin.
Leben und Wirken
Herkunft, Ausbildung und Privatleben
Sie wuchs als Stieftochter<ref name="Kieras">Paul Kieras: „Zu Gast mit Krimi im Gepäck – Sylvia Lamsfuß las aus ihrem neuen Roman“. Am 21. April 2013 auf ga.de (Bonner General-Anzeiger). Abgerufen am 27. Juli 2025.</ref> des Malers und Bildhauers Johannes Wolf (1939–2002) im Siegburger Ortsteil Kaldauen auf und legte 1970 am neusprachlichen Mädchengymnasium ihrer Heimatstadt ihr Abitur ab. Anschließend studierte sie Anglistik, Germanistik, Slawistik, Geschichte und Theaterwissenschaften an den Universitäten in Bonn und Köln. Das Studium konnte sie 1976 mit dem Magister abschließen.
Seit 1994 lebte sie mit ihrem Ehemann Klaus Schick auf einem Bauernhof im Ortsteil Funnens der ostfriesischen Gemeinde Wangerland.<ref name="Kieras" /><ref name="Schönborn">Ulrich Schönborn: „Kniffeliges für Günther Jauch“. Am 4. Februar 2010 auf nwzonline.de (Nordwest-Zeitung). Abgerufen am 27. Juli 2025.</ref><ref>Melanie Hanz: „Eine Kommissarin mit herbem Charme“. Am 24. August 2006 auf nwzonline.de (Nordwest-Zeitung). Abgerufen am 27. Juli 2025.</ref> Dort war sie seit Oktober 2021 Vorsitzende des Mobilitätsvereins Wangerland, der einen Bürgerbus organisiert.<ref>Svenja Gabriel-Jürgens: „Ehrenamtliche Fahrer für Bürgerbus-Projekt gesucht“. Am 5. Oktober 2021 auf nwzonline.de (Nordwest-Zeitung). Abgerufen am 27. Juli 2025.</ref> Lamsfuß starb Anfang 2023 im Alter von 71 Jahren.
Berufliche Karriere
Bereits ab dem Alter von 16 Jahren war sie als freie Mitarbeiterin für Lokalzeitungen tätig. Nach dem Studium arbeitete sie dann bis 1989 als Redakteurin für den Bonner General-Anzeiger.<ref name="Kieras" /> Seitdem wirkte sie als Sprachlehrerin, freie Autorin und Übersetzerin.<ref name="Schönborn" /> Im Juni 2009 erhielt sie eine Anstellung als Lektorin und Werbemanagerin beim Neugarmssieler McGinley-Verlag.<ref>„Von Neugarmssiel aus in die Buchläden“. Am 12. Juni 2009 auf nwzonline.de (Nordwest-Zeitung). Abgerufen am 26. Juli 2025.</ref> In den 1970er Jahren hatte Lamsfuß erste Gedichte veröffentlicht und 2006 erschien ihr Debütkriminalroman um die jeversche Kommissarin Dörte Wilhelms. Diese ist auch die Protagonistin ihres zweiten und dritten Buches.
Werke
- Der Teufel ist ein Eichhörnchen. BoD-Edition, 2006, ISBN 978-3-83345-281-9
- ... weil's Kindlein schlafen will. Schardt Verlag, Oldenburg, 2007, ISBN 978-3-89841-351-0
- Halber Mond, du gehst so stille. BoD-Edition, 2012, ISBN 978-3-84823-282-6
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lamsfuß, Sylvia |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Journalistin und Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 31. Oktober 1951 |
| GEBURTSORT | Bonn |
| STERBEDATUM | 31. Januar 2023 |
| STERBEORT | Wangerland |
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