Superleague-Formula-Saison 2011
Die Superleague-Formula-Saison 2011 war die vierte Saison der Superleague Formula by Sonangol. Sie begann am 29. Mai auf dem Circuito do Estoril und endete am 17. Juli in Zolder. Es fanden nur zwei Rennwochenenden statt, alle weiteren Veranstaltungen wurden abgesagt. Das Team Australien mit dem Fahrer John Martin gewann die Meisterschaft.
Starterfeld
Änderungen bei den Fahrern
Die folgende Auflistung enthält alle Fahrer, die an der Superleague-Formula-Saison 2010 teilgenommen haben und in der Saison 2011 nicht für denselben Verein wie 2010 starteten.
Fahrer, die ihren Verein gewechselt haben:
- Earl Bamber: PSV Eindhoven → Team Neuseeland
- Yelmer Buurman: AC Mailand → PSV Eindhoven
- Craig Dolby: Tottenham Hotspur → Team England
- Chris van der Drift: Galatasaray Istanbul → Team Neuseeland
- Robert Doornbos: Corinthians São Paulo → Team Niederlande
- Tristan Gommendy: Olympique Lyon → Girondins Bordeaux
- Neel Jani: Olympiakos Piräus → RSC Anderlecht
- John Martin: Beijing Guoan → Team Australien
- Andy Souček: Flamengo Rio de Janeiro → Galatasaray Istanbul
- Duncan Tappy: Flamengo Rio de Janeiro → Team Japan
- Frédéric Vervisch: FC Liverpool → Team Luxemburg
- Max Wissel: FC Basel → Team Südkorea
Fahrer, die in die Superleague Formula einstiegen bzw. zurückkehrten:
- Michail Aljoschin: World Series by Renault (Carlin) → Team Russland
- Antonio Pizzonia: Stock Car Brasil (Hot Car Competições) → Team Brasilien
- Filip Salaquarda: World Series by Renault (ISR Racing) → Sparta Prag
- Ho-Pin Tung: GP2-Serie (DAMS) → Team China
Fahrer, die die Superleague Formula verlassen haben:
- Sébastien Bourdais: Olympique Lyon → IndyCar Series (Dale Coyne Racing)
- Máximo Cortés: AS Rom → Le Mans Series (MIK Corse)
- Adderly Fong: Team China → Britische Formel-3-Meisterschaft (Sino Vision Racing)
- Esteban Guerrieri: PSV Eindhoven → Indy Lights (Sam Schmidt Motorsports)
- Julien Jousse: AS Rom → Le Mans Series (Pescarolo Sport)
- Narain Karthikeyan: PSV Eindhoven → Formel 1 (HRT)
- Hywel Lloyd: PSV Eindhoven → Britische Formel-3-Meisterschaft (Sino Vision Racing)
- Bruno Méndez: Atlético Madrid → Britische Formel-3-Meisterschaft (Hitech Racing)
- Celso Míguez: Girondins Bordeaux → Spanische GT-Meisterschaft (Aurora Energy Drink)
- Franck Montagny: Girondins Bordeaux → Le Mans Series (Peugeot Sport Total)
- Álvaro Parente: FC Porto → GP2-Serie (Racing Engineering)
- Davide Rigon: RSC Anderlecht → GP2-Serie (Scuderia Coloni)
- James Walker: FC Liverpool → Le Mans Series (JMW Motorsport)
Fahrer, die noch keinen Vertrag für ein Renncockpit 2011 besitzen:
Rennen
2011 waren mehrere Rennwochenenden geplant.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />“Offizieller Rennkalender” ( vom 24. Dezember 2010 im Internet Archive) (Offizielle Homepage der Superleague Formula)</ref> Vor und während der Saison gab es mehrere Änderungen des Rennkalenders. Unter anderem wurde im September geplante Veranstaltung auf dem Smolensk-Ring im Juni abgesagt, da die Rennstrecke nicht rechtzeitig fertig geworden war.<ref>„Superleague - Rennen am Smolensk-Ring auf 2012 verschoben“ (Motorsport-Magazin.com am 22. Juni 2011)</ref> Schließlich wurde die Saison nach nur zwei Veranstaltungen abgebrochen.<ref>“Superleague cancels Asian races, 2011 season finishes early” (autosport.com am 13. Oktober 2011)</ref>
An jedem Rennwochenende wurden zwei Rennen gefahren. Die Startaufstellung für das erste Rennen wurde durch ein Qualifying ermittelt. Die Startaufstellung für das zweite Rennen ergab sich aus dem umgedrehten Ergebnis des ersten Rennens. Anschließend wurde das sogenannte „Super Final“ ausgetragen. Zu diesem Rennen qualifizierten sich die sechs Piloten, die in den ersten beiden Rennen die meisten Punkte erzielt hatten. Der Sieger dieses Rennens, der sogenannte „Weekend Winner“, erhielt eine Prämie von 100.000 €.
Wertung
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Einzelnachweise
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