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Supergirl (1984)

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Produktionsland Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1984
Länge 124 Minuten
Altersfreigabe

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Stab
Regie Jeannot Szwarc
Drehbuch David Odell
Produktion Timothy Burrill, Ilya Salkind
Musik Jerry Goldsmith
Kamera Alan Hume
Schnitt Malcolm Cooke
Besetzung

Supergirl ist ein britischer Science-Fiction-Film von Jeannot Szwarc aus dem Jahr 1984. Der Film startete am 22. März 1985 in den deutschen Kinos.

Handlung

Kara Zor-El lebt in der Stadt Argo City auf dem Planeten Krypton. Ihr Mentor Zaltar erlaubt ihr, mit dem Omegahedron, der Kraftquelle der Stadt, zu spielen. Das Omegahedron entkommt dabei durch einen Unfall und landet auf der Erde. Argo City droht der Untergang. Kara fühlt sich schuldig und folgt deshalb dem Kristall auf die Erde.

Schnell entdeckt Kara, dass sie auf der Erde über übernatürliche Kräfte verfügt und tritt dort – in Anlehnung an ihren Cousin Kal-El – als Supergirl auf. Um ihre außerirdische Herkunft zu verbergen, verwandelt sie sich in das dunkelhaarige Schulmädchen Linda Lee, die Cousine von Clark Kent. Währenddessen hat die bisher erfolglose Hexe Selena das Omegahedron gefunden und verwendet es für ihre bösen Zwecke. Sie kann damit sehr starke, böse Magie bewirken. Kara beginnt den Kampf gegen sie, verliert aber zunächst, als sie versucht, den mit Liebeszaubern geblendeten Ethan zu retten. Auch der Hexer Nigel, Lindas Freundin Lucy Lane (Schwester von Lois Lane) und der Fotograf Jimmy Olsen geraten in Selenas Fänge. Es gelingt der Hexe, Kara in die Phantomzone zu verbannen, wo sie auf ihren alten Mentor Zaltar trifft. Den beiden gelingt die Flucht, aber Zaltar stirbt dabei.

Wieder zurück beginnt ein Kampf zwischen Selena und Supergirl, bei dem Selena einen Dämonenschatten beschwört, der aber schließlich sie selbst und ihre Gehilfin Bianca überwältigt und verschwinden lässt.

Ethan hat erkannt, dass Linda in Wahrheit Supergirl ist und verspricht, sie nie zu vergessen und ihre wahre Identität für sich zu behalten. Daraufhin fliegt Kara nach Argo City zurück und erreicht es mit dem Omegahedron gerade noch rechtzeitig, bevor der Stadt die Energie ausgeht.

Kritiken

Roger Ebert kritisierte in der Chicago Sun-Times, dass der Film sich selbst nicht ernst nehme. Es sei eine „Schande“, denn ein weiblicher Superheld wäre angesagt und Helen Slater besitze die für diese Rolle notwendige Ausstrahlung.<ref>Kritik von Roger Ebert, abgerufen am 16. August 2007</ref>

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „zähflüssiger Aufguß der Comic-Strip-Serie ohne Ansätze von Originalität und Witz“ und biete „platte Unterhaltung mit handelsüblichen Geisterbahneffekten“.<ref>Supergirl. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 16. August 2007.</ref>

Das Supergirl, so empfanden es die Autoren des Fischer Film Almanachs 1986, orientiere sich bei der Wiedergutmachung ihres Missgeschicks an ihrem großen Cousin Superman, agiere „nur etwas weicher und verträumter, wie es sich für ein blondes Märchenprinzeßchen“ gehöre.<ref>Walter Schobert, Horst Schäfer (Hrsg.): Fischer Film Almanach 1986. Filme, Festivals, Tendenzen. Unter Mitarbeit von Albert Schwarzer, Wolfgang Schwarzer, Eberhard Spieß und Paul Werner. Mit Beiträgen von Dietrich Kuhlbrodt und Kraft Wetzel (= Fischer Cinema). Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-596-24464-1, Supergirl, S. 197.</ref>

Auszeichnungen

Helen Slater wurde im Jahr 1985 für den Saturn Award nominiert. Faye Dunaway und Peter O’Toole wurden 1985 für die Goldene Himbeere nominiert.

Hintergrund

Die Figur der Supergirl beruht auf den Comics von Otto Binder und Al Plastino aus den 1950er Jahren.

Der Film wurde in Manhattan, in Chicago und in Wexham (Buckinghamshire) gedreht.<ref>Filming locations für Supergirl, abgerufen am 16. August 2007</ref> Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 35 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 14,3 Millionen US-Dollar ein.<ref>Box office / business für Supergirl, abgerufen am 16. August 2007</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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Film & Fernsehen
Kinofilme

Im Netz der Schwarzen Spinne (1948)Atom Man vs. Superman (1950)Superman and the Mole-Men (1951)Superman (1978)Superman II – Allein gegen alle (1980)Superman III – Der stählerne Blitz (1983)Supergirl (1984)Superman IV – Die Welt am Abgrund (1987)Superman Returns (2006)Man of Steel (2013)Batman v Superman: Dawn of Justice (2016)Shazam! (2019)Black Adam (2022)Superman (2025)

Trickfilme

Superman (1941)The Batman/Superman Movie (1998)Superman: Brainiac Attacks (2006)Superman: Doomsday (2007)Superman/Batman: Public Enemies (2009)Superman/Batman: Apocalypse (2010)Superman/Shazam!: The Return of Black Adam (2010)All-Star Superman (2011)Superman vs. The Elite (2012)Superman: Unbound (2013)

Pilotfilme

The Adventures of Superpup (1958)The Adventures of Superboy (1961)

Realserien

Superman – Retter in der Not (1952–1958)Superboy (1988–1992)Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark (1993–1997)Smallville (2001–2011)Supergirl (2015–2021)Krypton (2018–2019)Superman & Lois (seit 2021)

Trickserien

Superman (Erste Trickserie) (1941–1943)The Adventures of Superboy (1966–1969)Ein Job für Superman (1966–1970)Superman (Zweite Trickserie) (1988)Superman (Dritte Trickserie) (1996–2000)Krypto, der Superhund (2005)

Radioserien

The Adventures of Superman (Erste Radioserie) (1940–1951)The Adventures of Superman (Zweite Radioserie) (1988)Superman Lives! (1993)

Anmerkung: Weitere Filme und Serien, in denen Superman als Neben- oder Gastfigur vorkommt, sind in den Navigationsleisten Justice League bzw. Batman enthalten und in dieser Auflistung nicht berücksichtigt.
Vorlage:Klappleiste/Ende

ja:スーパーガール (スーパーマン)#劇場映画版『スーパーガール』