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Substitutive Nomenklatur

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Die substitutive Nomenklatur ist ein Namensgebungstyp der chemischen Nomenklatur, bei der sich die Substituenten bzw. funktionellen Gruppen entweder als Vorsilben (Präfixe) oder als Endungen (Suffixe) im Namen der Gesamtverbindung wiederfinden. Die charakteristischen Gruppen ersetzen (substituieren) dabei die Wasserstoffatome des Stammsystems.<ref name="Bartsch"/>

Die substitutive Nomenklatur wird als das „wohl wichtigste“ Nomenklatursystem für organische Verbindungen bezeichnet.<ref name="Bartsch">Herbert Bartsch: Die systematische Nomenklatur organischer Arzneistoffe. 1. Auflage. Springer, Wien 1998, ISBN 978-3-211-83122-9, S. 10–20.</ref> Teilweise sind aber noch andere Bezeichnungsweisen wie z. B. die additive und die radikofunktionelle Nomenklatur geläufig.<ref name="Bartsch"/><ref name="IUPAC">International Union of Pure and Applied Chemistry, Gerlind Kruse: Nomenklatur der Organischen Chemie: Eine Einführung. Wiley-VCH, Weinheim 1997, ISBN 978-3-527-29327-8, S. 17–18.</ref>

Siehe auch

Die Bezeichnungen für funktionelle Gruppen nach diesem System sind unter dem Stichwort Funktionelle Gruppe angeführt.

Einzelnachweise

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